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18. Oelder Sparkassen Citylauf

[eingestellt am 15. Juni 2015]

Von: hahnertwins

Hauptlauf 10km

Anna Hahner

Andrea Diethers

Christl Dörschel

Links Siegerin Fate Tola

Mocki in Aktion

Männer Elitelauf

Marcel Bräutigam

Nr.30 Sieger Mengich

In Oelde geht's rund

Oelde, 12. Juni 2015 - Rund geht’s immer in Oelde. Sportlich, strecken- und vor allem auch stimmungstechnisch. Am Freitag ist der Tag der 10er. Für die Freizeitläufer geht es vier Mal über eine 2,5km Runde. In diesem Jahr wurden die Zugangsbeschränkungen verschärft. Jeder Mann mit einer Bestzeit unter 32min und jede Frau, die schneller als 36min laufen kann, bekam einen Startplatz im Lauf der Asse, der zeitgleich mit den Eliteläufen gestartet wurde und keinen Platz mehr im Hauptlauf. Der solle den weniger professionell trainierenden Sportlern vorbehalten sein. Die mehrmalige Hauptlauf-Siegerin Christl Dörschel konnte ihre Siege in diesem Jahr also nicht mehr verteidigen und durfte sich mit den schnellsten der Schnellen messen.

So war beim Hauptlauf der Weg frei für Miriam Schröder vom LSF Münster, die von ihrem persönlichen Tempomacher Christian Schröder in 37:51min ins Ziel gezogen wurde. Zweite wurde Sophia Salzwedel (Recklinghäuser LC, 38:29min) vor Sabine Engels (LC Solbad Ravensberg, 39:31min).

Der Männersieg im Hauptlauf ging ebenfalls an die LSF Münster. Malaba Tchendo gewann mit 8s Vorsprung vor Damian Janus (32:15min). Die beiden schnellen Herren wären somit auch fast schnell genug für den Lauf der Asse. Mehr als eine Minute Vorsprung liefen sie sich vor dem Drittplatzierten Robiel Weldemichael (Delbrück läuft, 33:34min) heraus. Weldemichael konnte sich im Zielspurt, den er mit einer Sekunde Vorsprung vor Frederik Töpel gewann, den letzten Platz auf dem Treppchen sichern. Neben Ruhm und Ehre gab es für die ersten drei im Hauptlauf auch ein Preisgeld von 75€, 50€ und 25€.

Der ein oder andere Eliteläufer schaute beim Hauptlauf zwei Mal hin. Denn Alexander Hempel, Manager von mehreren Top-Athleten, schnürte auch selbst die Laufschuhe und konnte mit seiner Zeit von 36:19min sogar den zweiten Platz bei der M40 erzielen. Auf die Frage, ob er denn mit dieser Physis zumindest mit seinen weiblichen Top-Athleten trainiere, verneinte er mit einem Grinsen. Die seien doch ein paar Schritte flotter unterwegs.

Mit 15min Verspätung startete schließlich um 21Uhr der Elitelauf der Frauen sowie der Lauf der Asse. Aufgrund einer Operation am Fuß war Sabrina Mockenhaupt selbst nicht am Start, doch sie ließ es sich nicht nehmen, mit Wolf-Dieter Poschmann die Moderation während des ganzen Abends zu übernehmen. Die beiden philosophierten unterhaltsam über Sonnenbrillen und die deutsche und internationale Läuferszene. Mockis Kommentare kamen flott und schlagfertig von der Zunge wie man es von ihr kennt. Mit viel Begeisterung feuerte sie die Läufer an und machte ihnen Mut. Ihr Zwillingsbruder Markus war selbst am Start und konnte sich in 34:25min den siebten Platz bei den Männern im Hauptlauf sichern.

Die Damen gingen bei schwülen Temperaturen das Rennen flott an und bereits nach einer von vierzehn Runden hatte sich eine afrikanische Gruppe an die Spitze gesetzt. Unter ihnen Fate Tola, die für die LG Braunschweig startet und von Irina Mikitenko trainiert wird. Während des Rennens löste sich ihr Haargummi, was sie störte. Also hat sie sich bei hohem Tempo kurzerhand wieder einen Zopf geflochten. Mit neuer Frisur und leichten Schrittes konnte sich Fate in 32:57min ihren dritten Sieg in Oelde sichern. Zweite wurde die Kenianerin Winny Chepkorir (33:03min) vor ihrer Landsfrau Halima Kayo (33:08min). Schnellste Deutsche war Anna Hahner (RUN2SKY.com) an neunter Position im Gesamteinlauf (35:10min). „Meine Beine waren heute etwas müde, daher ging es nicht schneller. Die Zuschauer haben toll Stimmung gemacht, das hat mich nach vorne getrieben.“ Zweitschnellste Deutsche war Andrea Diethers (35:56min) und den dritten Platz in der deutschen Wertung sicherte sich Christl Dörschel (SG Wenden, 37:01min).

Nach den schnellen Frauen wurden die schnellen Männer auf die Strecke geschickt. Auch für sie ging es über 14 Runden durch die Innenstadt. Die Männer stürmten vom ersten Meter los, sodass die Führungsgruppe auf den ersten Runden trotz Hitze sogar noch auf Streckenrekordkurs waren. Das Tempo konnten die Männer zwar nicht ganz halten, doch mit einer Siegerzeit von 28:24min von Richard Mengich wurden wieder Top Zeiten in Oelde gelaufen. Die ersten sechs Plätze gingen an die Läufer aus Kenia, auf Platz zwei folgte David Kogei (28:27min) und zeitgleich auf Platz drei Nicodemus Kipkurui. Ejob Solomun von der SG Wenden sicherte sich in 30:18min den zwölften Platz.

„Reden ist ganz schön anstrengend. Da fühl ich mich beim Laufen doch wohler“, erzählte Mocki hinterher auf der Bühne. Das Publikum hatte großen Spaß daran, Mockis Kommentaren zuzuhören, noch lieber wäre es ihnen bestimmt auch, die schnelle Läuferin wieder im Wettkampfgeschehen zu sehen. Der 19. Oelder Sparkassen Citylauf kommt im nächsten Jahr. Dann geht es wieder mächtig rund in Oelde. 

Link zu den Ergebnissen 

 

 


13. Bottwartal Marathon
Swiss City Marathon Luzern