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Laufgürtel war gestern - Laufshirt von Ladyworks

[eingestellt am 30. Juni 2012]

By: Nicole Benning

Foto ladyworks

Es ist Sommer! Wärme, Sonne und lange Tage locken noch mehr als sonst nach draußen, um zu laufen. Kurze Hose, luftiges Top, wunderbar! Wie alles im Leben haben aber gerade sommerliche Temperaturen auch ihre Schattenseiten. Der Durst kommt schneller als gewollt, oft schon lange, bevor man wieder zuhause ist. Der Körper benötigt viel mehr Flüssigkeit als sonst. Doch wie kann man das kostbare Nass sinnvoll während des Trainings transportieren?

Möglichkeiten für den Transport der Flüssigkeiten gibt es viele: Trinkgurte, Trinkflaschen für die Hand, Trinkrucksäcke oder eine Radbegleitung ausgestattet mit genügend möglichst vollen Flaschen. Möchte man dies alles nicht, kann man auch nur kurze Runden laufen, bei denen man immer wieder zuhause vorbei kommt. Oder man legt seine Runde so, dass man an bekannten Stellen wie Tankstellen, Brunnen, Wasserhähnen etc. das kostbare Nass zu sich nehmen kann.

Leider haben alle Systeme und Möglichkeiten auch Nachteile. Der Trinkgurt scheuert und / oder wackelt, die Trinkflasche in der Hand führt zu einseitigen Belastungen, der Rucksack reduziert das Tempo, scheuert und stört das Laufgefühl, eine Radbegleitung hat nicht jeder, kurze Runden sind langweilig, Wasserstellen unterwegs sind Fehlanzeige.

Anja von dem Berge (www.ladyworks.de) hat deshalb ein weiteres System entwickelt, das neugierig macht. In ein Laufshirt wird sozusagen der Trinkgurt integriert. Vier kleine Taschen, zwei vorne, zwei hinten, sind am optisch sehr ansprechenden Shirt aufgenäht, so dass man darin alle gängigen 125 ml Fläschchen transportieren kann. „Laufgürtel war gestern!“, so wirbt sie.

Beim ersten Test – oh Wunder - es wackelt nichts, es scheuert nichts, das Shirt sitzt wunderbar. Klingt gut! Die Lauferei fühlt sich an wie immer, die kleinen Fläschchen bemerkt man fast gar nicht.

Auch sonst trägt sich das in Deutschland aus 100% ökologischem Stoff hergestellte Laufshirt sehr angenehm. Die Nähte sind sehr flach und weich, der Schnitt fällt weiblich feminin und figurbetont aus, was ich angesichts der zahlreichen an einem wie „Säcke“ herumhängenden Shirts, die einem als Frau (vor allem bei Finishershirts) leider noch immer angeboten werden, als echte Wohltat empfinde.

Der weite Ausschnitt am Rücken sorgt zwar für eine angenehme Belüftung und sommerliche Optik, nachteilig daran ist nur, dass viele Sport-BHs oder Bras sich so nicht unter dem Shirt „verstecken“, sondern herausschauen. Gut, nicht schlimm, aber es stört ein wenig die sonst gelungene Gesamtoptik. Apropos Gesamtoptik: die Täschchen gefüllt mit kleinen Flaschen sind natürlich auch erst mal ein klein wenig gewöhnungsbedürftig.

Wirklich gut ist auch die kleine Reisverschlusstasche am Rücken, so dass man zusätzlich auch noch ein paar Wertsachen sicher verstaut mit sich herumtragen kann.

Die sehr gute Qualität für das ausschließlich in Deutschland gefertigte Shirt hat natürlich auch seinen Preis. 59,90 Euro für das Top sind kein Pappenstiel, liegen aber im Bereich dessen, was andere hochwertige Shirts leider auch kosten. Das Teil ist in schwarz, weiß und pink erhältlich und passt damit zu jeder Läuferinnengarderobe. Praktisch!

Ach ja, natürlich kann man in die Täschchen auch andere Dinge wie Gels, Taschentücher, Stirnlampe, Mobiltelefon oder was man sonst so mit sich rumtragen möchte und muss, packen. Dies ist vor allem bei langen Wettkämpfen interessant, bei denen man ja nie weiß, wohin mit den Sachen.

Auf www.ladyworks.de kann man sich das Top ansehen und bestellen. Neben dem ärmellosen Top gibt es auch noch eine Kurz- und Langarmvariante.


Kossmann Laufdesign