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Fragebogen Philipp Reiter

[eingestellt am 06. Januar 2014]

 

Philipp eim Zugspitz-Ultratrail 2011

Sie nennen ihn auch "Zauberlehrling". Philipp Reiter, Jhg. 1991, kommt eigentlich vom Bergsport, feierte seine ersten Erfolge im "vertical race", dem Skibergsteigen. Zum Ausgleich fing er sommers mit dem Traillaufen an und war schnell auf den ganz langen Gebirgsstrecken zuhause. 2011 gewann er auf Anhieb den 69 km-Lauf an der Zugspitze und läuft seitdem im Sommer sehr erfolgreich Ultratrails. Natürlich hat auch Philipp Reiter eine eigene Homepage.

Hauptdisziplin    Trailrunning

Größe 180cm

Normalgewicht  63kg 

Wettkampfgewicht  63kg 

1)     Ernährst du dich mitten in der Saison/ in der direkten Wettkampfvorbereitung anders als nach der Saison/nach dem Wettkampf?
Nein, der Unterschied liegt lediglich in der Menge, da man ja nach einem 100km Lauf so einige Speicher aufzufüllen hat und der Körper viel mehr also sonst braucht. Da ich während eines Wettkampfes kaum etwas essen kann, versuche ich in der Woche vorher auch immer etwas mehr als sonst zu essen, allerdings halte ich von den Pasta-Partys mit dem übermäßigen „in-sich.hinein-schaufeln“ von mittelwertigen Kohlenhydraten überhaupt nichts… 

2)      Zutreffendes bitte ankreuzen:

xx Ich esse Fleisch (Wenn ja, wie oft pro Woche/im Monat?) 1-2x/Woche und nur in bester Qualität vom lokalen Metzger
______ Ich bin Vegetarier (Wenn ja, seit wie vielen Jahren?)    
______ Ich bin Veganer (Wenn ja, seit wie vielen Jahren?)
         

3)      Wie sehr musst du bewusst auf deine Ernährung achten? Oder eben: wie sehr sind dir deine Ernährungsgewohnheiten in Fleisch und Blut übergegangen?Ich achte nicht mehr speziell darauf, das ist mittlerweile einfach zu Gewohnheit geworden. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung gehört zu meiner Lebenseinstellung und außerdem ist das ja der „Treibstoff“ für den Ausdauermotor - wer würde schon in einen Ferrari mit Altöl betanken?!?! 

4)     Wirst du in Sachen Ernährung professionell unterstützt/beraten?
Nein, aber ich diskutiere viel mit anderen Athleten und recherchiere zu bestimmten Themen, die mich näher interessieren. 

5)     Nimmst du Nahrungsergänzungsmittel? Wenn ja, welche?
Ab und zu nehme ich Magnesium-Tabletten (wenn ich nicht noch mehr Bananen essen will ;-)) 

6)     Wie hältst du es mit Süßigkeiten aller Art? War das vor deiner Leistungssportzeit anders?
Nein, der Bedarf an süßen Sachen ist sogar gestiegen, da die Kalorien ja irgendwie aufgefüllt werden müssen. Wenn die Ernährungsbasis gesund ist, d.h. viel frisches Obst und Gemüse, natürliche Kohlenhydrate (Kartoffeln, Reis), dann sehe ich in einem hohen Süßigkeitenbedarf keinerlei Problem. Bildet dieser allerdings die Basis, wird es auf Dauer nicht gut gehen und zu Leistungseinbußen kommen. Wichtig ist eine Variation und auch das Ganze nicht zu ernst zu sehen – wenn es jemand ab und an auf einen Burger beim „goldenen M“ gustert und die Basis stimmt, warum denn nicht?

7)     Mit welchem Gericht oder mit welcher Süßigkeit belohnst du dich am liebsten nach einer harten Trainingseinheit?
Einem Nuss-Gebäck von unserer heimischen Bäckerei – der glasierte Mandelbogen ist einfach herrlich!

8)     Gibt es irgendein Nahrungsmittel, dass du ab und zu vor einem Training isst, obwohl du weißt, dass es deinem Magen nicht gut bekommen wird?
Ich habe eine Laktoseintoleranz und manchmal übersehe ich einfach, dass in einem Produkt Milchzucker, Molkepulver,… enthalten ist. Dann bekomme ich Bauchweh und ärgere mich, dass ich nicht richtig aufgepasst habe.

9)     Was ist dein Lieblingsessen aus der Rubrik „sportförderlich“? Würdest du uns das Rezept verraten? Und ggfs. ein Foto überlassen?
Naja, Lieblingsessen als solches gibt es nicht, da die Vorlieben immer phasenweise schwanken. Momentan esse ich gerne Magerquark (hoher Eiweißanteil) mit Zuckerrübensirup (Grafschafter Goldsirup hat sehr viel Eisen)… 

10)  Was ist dein Lieblingsessen, wenn du gerade nicht darauf achtest, dich sport- bzw. leistungsgerecht zu ernähren? Würdest du uns auch das Rezept verraten? Und ggfs. ein Foto überlassen?
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