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9. Marathon Deutsche Weinstraße - der Marathon

[eingestellt am 31. März 2014]

By: Jochen Höschele

Fotos: Peter Gründling, Saskia Helfenfinger-Jeck, Jochen Höschele

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Vanman Jochen Heringhaus in Aktion

Warmlaufen im Wingert

Gut versorgt ist halb gelaufen

Die Ruhe vor dem Sturm

Warten auf den Startschuß

Jürgen Ulmer (TSG Eisenberg) läuft Halbmarathon

Marion Potschka-Herrmann und Bärbel Fischer

Die Karawane zieht los

Orgachef Rolf Kley (rechts), Verbandsgemeindebürgermeister Reinhold Niederhöfer, der rheinland-pfälzische Sozialminister Alexander Schweitzer

Auf geht’s durch die Straßen von Bockenheim

… und raus geht’s auf die Weinstraße

Die letzten Mandelblüten

Richtung Asselheim

Asselheim erreicht

Der erste Anstieg

Durch die Unterführung nach Grünstadt

Schatten in Grünstadt

Fußgängerzone Grünstadt

Auf dem Weg Richtung Weinberge

Der Halbmarathonsieger schon wieder auf dem Rückweg

Dritter Halbmarathon

Und immer weiter hinauf

Wolfgang Seibel gewinnt die M50 beim Halbmarathon

Zwischen Grünstadt und Kleinkarlbach

Neuleiningen im Blick

16% Gefälle nach Kleinkarlbach gehen in die Oberschenkel

Am Eckbachmühlenweg biegen die Halbmarathonis nach links ab

…. Und die Marathonis nach rechts..

Kurz danach kommt das Feld nochmal zusammen

VP2 in Kleinkarlbach

Jetzt haben sich die Felder endgültig getrennt – an dieser Stelle war früher der Wendepunkt für die Halbmarathonis

Blick auf das sich nach Grünstadt zurückschlängelnde Halbmarathonfeld

Das Marathonfeld nimmt derweilen Kurs auf Bobenheim

Weisenheim voraus

Dorfplatz Weisenheim am Berg

Der lange Anstieg zum höchsten Punkt der Strecke: Leistadter Höhe

Der höchste Punkt ist erreicht

Und weiter geht’s nach Bad Dürkheim

Die ersten Aussteiger

Privater Versorgungsposten einer Dürkheimer Anwaltskanzlei

Großer Versorgungsposten auf dem Dürkheimer Stadtplatz

An der Saline angekommen

Jedes Fitzelchen Schatten wird ausgenutzt

Und wieder raus aus dem Kurpark

… die sind schon fast 2 km weiter….

Verpflegungsposten in den Almen

Richtung Ungstein

Ingeborg Diebold und Friedrich Hinkel haben Spaß zusammen

Ungstein

Die Hohl zwischen Ungstein und Kallstadt

V-Posten Kallstadt

Gerhard Bracht genießt unterwegs Saumagen in flüssiger und fester Form

Das Ende von Kallstadt

Herxheim voraus

Auch Helfer haben Hunger

Rieslingschorle – innerlich und äußerlich angewendet

B271 Richtung Dackenheim – da wird die Strecke ein bißchen zäh

Der berühmte Rieslingschwamm

Auch nach Kirchheim geht’s bergauf

Zurück am Eckbach

Grünstadt im Blick

Wieder zurück in der Fußgängerzone

Richtung Asselheim

Livemusik von The Sweet bis Rammstein

Beginn der Wand von Asselheim

Bockenheim schon in Sichtweite

Da isses!

Der letzte Kilometer zieht sich

Die Fellersche Jubeltruppe

Das Ziel war das Ziel!

Habe fertig!

Bester Läufer des Landkreises: Christian Dörr

Gnade für die Wade!

Marathonsieger Yonas Kinde

Zweiter Richard Chwepkony

Dritter Marco Sturm

Vierter Maciek Miereczko

Schnellster Pfälzer: Thomas Dehaut bei seinem 50ten Marathon

Halbmarathonläuferinnen gucken im Ziel den Marathonis zu

Siegerin Prisca Kiprono

Marcell Dahringer

Debas Wigzaw Tereba

Mario Steiner

Leonhard Mayer noch unter 3 h

Bernhard Matthäss: 3:00:29 h

Marco Weschler

2. M20 Eric Jesse

Bernd Ulrich

Mirko Hackl

Dirk Karl

Martin Groch

Martin Kunz aß unterwegs sogar noch ein Eis

Benjamin Hemken fliegt ins Ziel

.. genau wie Dirk Strohbach

Zweite Frau Anne Staeves

Dritte Frau Andrea Groch

Beschilderung

Auf dem Weg zum Start

Tracht oder Trikot, an der Weinstraße war alles anzutreffen

Das (Halb)Marathonfeld hinter Sausenheim noch dicht beisammen

Laufen wie die Feuerwehr

Nach Kleinkarlbach geht’s steil hinunter

Marathonis unter sich nach 10km am Ortsende von Kleinkarlbach

Pinkelpausenperspektive auf das Läuferfeld

Im Kurpark von Bad Dürkheim

Kurpark Bad Dürkheim, das Publikum spendet fleißig Applaus für Anna Littmann

Bei der Halbmarathonmarke wird die Saline mitsamt der Fontäne in Bad Dürkheim passiert

Ein Novum war dieses Jahr die Rieslingdusche in Herxheim am Berg

An zwei Stellen auf der Strecke gab es Rieslingschwämme, eine echte Pfälzer Spezialität

Herbert Böhmer war mit 3:55 h nur knapp langsamer als sein Schatten

Linda Bensch aus Belgien nebst Radbegleiter

Anfeuerungsschilder an der „Wand von Asselheim“; dort war’s beinahe so warm wie an der Costa Blanca…

Herbert Rollwa hat fertig und macht es sich gemütlich

Zwischen Mandel- und Magnolienblüten liegt ein Rieslingschwamm: Zwischen (Pro)Secco und Performance ist beim „Marathon Deutsche Weinstraße“ alles möglich

Bockenheim, 30. März 2014 -   Wie sieht ein perfekter Lauftag aus? Das ist Ansichtssache, denn schon bei der Definition der „idealen Lauftemperaturen“ gehen die Vorstellungen weit auseinander. Das schlug sich in der Auswahl der Funktionbekleidung des noch etwas kühlen Sonntagmorgens nieder. Während manche noch behandschuht und bemützt in langen Hosen und Oberteilen des Startschusses um zehn Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit harrten, trippelten die anderen – zumeist eher weiter vorne im Startblock eingereiht – unruhig in ihren kurzen Höschen und Singlets noch etwas auf und ab. Bunt war das Läuferfeld allemal, und groß wie nie zuvor. 

Die Halbmarathonstartplätze (2300 an der Zahl) waren schon vor Wochen ausverkauft, doch dass die Startnummern des Marathons nicht ausreichten, gab es in der nunmehr 16jährigen Geschichte des „MDW“ zum ersten Mal. Am Samstag, der den Kinder- und Jugendläufen gehörte, konnten noch 50 Startplätze für den Marathon ergattert werden. Wer hier zuerst kam, mahlte zuerst und lief auch – wer zu spät dran war, wurde in der Tat vom Leben bestraft. „Ausverkauft“ hieß es, und so manche mussten unverrichteter Dinge wieder umkehren, ohne eine der begehrten Nummern bekommen zu haben. Die nächste Gelegenheit dazu gibt es erst wieder in zwei Jahren, wenn an der Deutschen Weinstraße das „Zehnjährige“ gefeiert wird. Schon jetzt gilt es also, sich das Datum 10. April 2016 in den Kalender einzutragen. Es ist fest davon auszugehen, dass auch dann wieder ein Ansturm auf die Startplätze einsetzen wird, der das Angebot an Nummern übersteigt. 

1200 Startnummern, so viele wie noch nie zuvor seit der Premiere 1998, wurden „unter das Läufervolk“ gebracht, was an sich schon für einen Erfolg dieser Veranstaltung spricht. Dass zu einem – siehe oben – perfekten Lauftag aber mehr gehört, als gebrochene Teilnehmerrekorde, ist selbstverständlich. Oftmals klemmt es gerade dann an der Versorgung und nicht alle Bedürfnisse können gedeckt werden. Gerade aus dem langsameren Marathonfeld wurden dann auch prompt diesbezüglich Klagen laut. Dass auf den letzten zehn Kilometern teilweise kein Wasser mehr an den Verpflegungsstellen vorhanden gewesen sei, war zu hören. Große Enttäuschung rief auch der „trocken gelegte“ Erdinger Alkoholfrei-Stand im Ziel aus, der sämtliche Läufer, die länger als fünf Stunden benötigten, betraf. 

Das war aber auch schon beinahe alles an Kritikpunkten, was sich finden lässt – aus medizinischer Sicht gab es relativ wenig Probleme; ein im Ziel zusammengebrochener Läufer schnell versorgt werden und es ging ihm, laut Marathon-Organisator Rolf Kley, recht bald schon wieder ganz ordentlich. 

Beinahe schon unfair, mit den weniger positiven Aspekten dieses Laufsonntages zu beginnen, hatte doch die gesamte Veranstaltung unter sportlichen wie auch kulinarischen und touristischen Gesichtspunkten sehr viel zu bieten. Die Pfälzer Organisatoren hatten sich mitsamt ihrer 750 Helfer, die am Sonntag eingesetzt wurden und zum Gelingen des Laufes beitrugen, schwer ins Zeug gelegt und wurden dafür belohnt. Es gab nicht nur einen Teilnehmerrekord im Marathon (letztlich kamen 162 Frauen und 656 Männer ins Ziel am „Haus der Deutschen Weinstraße“ in Bockenheim), auch der „Uralt-Streckenrekord“ bei den Männern, der noch von der Premiere 1998 datiert, fiel. 

Ungeachtet der für Ende März sehr warmen Temperaturen (Höchstwerte von deutlich über 20 Grad wurden gemessen) drückten gleich mehrere Athleten von Beginn an auf das Tempo. Eine Sechsergruppe, in der neben dem Deutschen Marco Sturm und dem Polen Maciek Miereczko auch der Este Raivo Alla und die beiden Äthiopier Yonas Kinde und Debas Yigzaw Tefera sowie der Kenianer Richard Chepkwony befanden, lief gemeinsam auf Kurs unter 2:30h über Asselheim, Grünstadt und Kleinkarlbach noch „getarnt“ unter den Halbmarathonis. Ab Kleinkarlbach , etwa bei Kilometer neun, von wo aus die „Halben“ den Rückweg antreten, sind die Marathonläufer dann unter sich. Es folgt der lang gezogene Anstieg, der über Bobenheim und Weisenheim am Berg nach Leistadt führt. Der höchste Punkt der Strecke, der nach etwa 14km erreicht wird, ist nicht der einzige, der Ausblicke auf die Weindörfer und die Rheinebene bietet. Doch die Spitzenläufer hetzen erbarmungslos weiter, das lange Gefälle hinunter nach Bad Dürkheim. Frenetisch wird man am Römerplatz vom Publikum und den Sprechern empfangen, dann geht es wieder durch den Kurpark (der 2012 wegen Bauarbeiten ausgespart werden musste) und romantisch entlang der Isenach zur Saline, wo die Hälfte der Distanz gemeistert ist und eine Zeitmessmatte die Laufzeit dokumentiert. 

Bis auf Debas Yigzaw Tefera lief die Spitze hier noch gemeinsam in einer 1:13:20er Zeit durch, doch wie schon so oft in der Vergangenheit, sollte auch in diesem Jahr die Entscheidung erst auf der zweiten, schwierigeren Streckenhälfte fallen. Zunächst läuft man noch flach gen Ungstein, ehe es zwischen Kilometer 25 und 26 von Ungstein über Kallstadt nach Herxheim merklich ansteigt. Schließlich müssen die insgesamt 495 positiven Höhenmeter des Marathons irgendwo herkommen, doch auf der zweiten Hälfte spürt man sie deutlicher, die ermüdete Muskulatur verlangsamt die Schritte und die ansteigenden Temperaturen kosten zusätzliche Kräfte. Nach und nach zersplittert die Spitzengruppe, einer nach dem anderen muss abreissen lassen. Der Este Alla ebenso wie der polnischstämmige Erftstädter Miereczko (Lausanne-Marathonsieger 2013). Dagegen schlugen die beiden ostafrikanischen Athleten, der Äthiopier Yonas Kinde (CA Belvaux) und Richard Chepkwony (Kenia) ein derart hohes Tempo an, dass auch der Regensburger Marco Sturm schließlich einsehen musste, dass er diesen nicht folgen konnte. 

Sturm, von Haus aus Bergläufer, hatte sich speziell auf den Weinstraßen-Marathon vorbereitet. Beispielsweise durch Bergauf-Bergab-Läufe auf der Straße, um die Anforderungen an der Weinstraße im Training zu simulieren. Vor dem Rennen war er sich gewiss, dass man „für den Sieg bestimmt unter 2:30 h wird laufen müssen“: Das tat er mit 2:29:08 h zwar, dennoch blieb ihm „nur“ der dritte Platz. Dennoch ein schöner Erfolg, der, drei Wochen nach seinem Halbmarathonsieg in Kandel mit Bestzeit (1:08 h) und dem letztjährigen Sieg bei der Premiere des Trail-Marathon Heidelberg den M35er sicherlich nicht enttäuscht. Sein Plan, sich noch einiges für den Rückweg „aufzusparen“, war zwar nicht ganz aufgegangen, doch mit dem Bronzerang war er doch bester Nichtafrikaner und einziger Europäer unter 2:30 h. 

Kinde und Chepkwony liefen, man mag es kaum glauben, eine schnellere zweite Hälfte, was an sich schon ein Kunststück ist, denn auf dem Rückweg locken nicht nur Rieslingschwämme und Saumagen am Streckenrand, auch die „Wand von Asselheim“ lauert bei Kilometer 39. Diese knapp einen Kilometer lange Steigung ist man am Vormittag hinuntergelaufen, sie gegen Ende des Rennens wieder in entgegengesetzter Richtung zu „bezwingen“, das gelingt so manchem nur im Wanderschritt. Nicht so den beiden Afrikanern – vorneweg stürmte der Äthiopier Yonas Kinde einem neuen Streckenrekord entgegen, den er in 2:23:47 h auch bravourös erkämpfte. Für die zweite Hälfte benötigte er lediglich 70 Minuten, was selbst für Richard Chepkwony, dem auch ein „negative split“ gelang, verlor 73 Sekunden auf Kinde und erreichte nach netto 2:25:00 h das Ziel.

Maciek Miereczko kam nach 2:32:56 h auf Platz vier, der Este Raivo Alla wurde in 2:35:20 h Fünfter und als Sechster überquerte der für SuS Phönix Bielefeld 09 laufende Kenianer Stanley Kipkirui Kipkogei die Ziellinie. 

Auf Platz elf landete der beste Läufer aus dem Landkreis Bad Dürkheim, der Friedelsheimer Christian Dörr, in 2:50:56 h. Seine dritte Teilnahme beim „Marathon Deutsche Weinstraße“ krönte er damit zum bereits dritten Mal mit dem Sieg in der Landkreiswertung. 2010 war er mit 2:49 h am schnellsten, vor zwei Jahren mit einer 2:52 h etwas langsamer als bei der sonnigen Cuvée 2014. Da er sich jedes Jahr einen Ultra-Traillauf im Gebirge über etwa 100km „gönnt“, wird er nach dem letztjährigen Eiger Ultra-Trail („ein wunderschöner Lauf, ein ganz tolles Erlebnis“ – Christian wurde dort 20.) und der Teilnahme an der Premiere des Zugspitz-Ultratrails 2011 (13. Platz) Ende Juli den „Chiemgauer 100er“ in Ruhpolding in Angriff nehmen. „Die Zeit ist mir egal, das Lauferlebnis steht dabei für mich im Vordergrund.“ Den Jubiläums-Weinstraßenmarathon in zwei Jahren möchte er auf alle Fälle auch wieder mitlaufen, aber „ob ich als dann M40er noch in der Lage sein werde, die junge Garde in Schach zu halten, muss man abwarten“, meinte er schmunzelnd. 

Schnellster Pfälzer Läufer war der „Jubilar“ Thomas Dehaut (LLG Landstuhl), der sich für seinen 50. Marathon die Stätte seiner Marathonpremiere ausgesucht hatte. Mit einer 2:43:14 h gewann er nicht nur die Pfalzwertung, auch in seiner Altersklasse M50 konnte ihm keiner Paroli bieten. Es war irgendwie „sein“ Tag, und anlässlich seines Marathonjubiläums durfte er auch noch die Startnummer mit der „50“ über die Weinstraße tragen. Ein schöner Zug des Veranstalters. 

Einen Platz hinter Dehaut, auf dem achten Rang in der Gesamtwertung, landete der zweitschnellste Pfälzer, Hans-Jörg Dörr vom TV Hatzenbühl in 2:45:39 h. Hans-Jörg konnte damit nach seinem dritten Gesamtrang von drei Wochen beim Bienwald-Marathon in Kandel (2:38 h) einen weiteren schönen Erfolg feiern. 

Weitaus weniger spannend als das Männerrennen verlief das der Frauen – von Beginn an lag die Kenianerin Prisca Kiprono vorne, hatte nach 1:22 h die Halbmarathonmarke weit vor ihren Konkurrentinnen passiert und lag klar auf Siegkurs. Kiprono, Zweite des Kassel-Marathon 2013, lief dann auch einen souveränen Sieg nach Hause und kam nach 2:50:24 h wieder in Bockenheim an. Ohne erkennbare Schwäche aber doch mit einer etwas langsameren zweiten Hälfte, hatte sie am Ende beinahe 40 (!) Minuten Vorsprung auf die Zweitplatzierte Anne Staeves (LG Trampeltier). 3:30:34 h wurden für die W45-Siegerin Staeves brutto gemessen. Die Bruttozeit ist nämlich, was für die weiteren Platzierungen nicht ganz unerheblich sein sollte, für die Siegerehrung ebenso wie für die Bestenlisten maßgeblich. Als Dritte trug sich Andrea Groch (TSG Kaiserslautern) nicht nur in die Liste der Podestplatzierten im Gesamtklassement ein, sie eroberte zusätzlich auch noch den AK-Sieg in der W35 und war in 3:31:54 h schnellste Pfälzer Läuferin. Antje Müller (LFV Oberholz) folgte in 3:32:52 h auf Platz vier und gewann die W40. Fünfte wurde in 3:34:04 h Natascha Heine aus Idstein vor Alice Pulfer vom TV Immenstadt. 

Überraschenderweise gewann die W60-Siegerin Eleonore Fischer als 20. der Gesamtwertung in 3:55:14 h auch gleichzeitig die Landkreiswertung, konnte also auch gleich zwei Preise in Empfang nehmen. 

Angesichts des fast schon frühsommerlichen Wetters machten es sich viele Läufer auf der Wiese bei Start und Ziel gemütlich und genossen die reichliche Zielverpflegung sowie den Sonnenschein. Zur stimmungsvollen Siegerehrung im Festzelt, wo nicht nur Sieger und Platzierte beklatscht werden konnten, sondern auch diverse Pfälzer Spezialitäten gereicht wurden, fanden sich aber dennoch genügend Sportler und Begleiter ein. 

Es wäre auch ein Jammer gewesen – ersten waren die gezeigten Leistungen der Athleten wie der Organisatoren wahrlich Beifall wert, und zweitens sollte man sich die kulinarischen Leckereien, die die Pfalz zu bieten hat, bei einer so guten Gelegenheit (die auch nur alle zwei Jahre kommt), wirklich nicht entgehen lassen. 

Deswegen nur nochmals zur Erinnerung – am 10. April 2016 wird an der Deutschen Weinstraße wieder gelaufen, gefeiert und geschlemmt – wenn dann, wie in diesem Jahr, die Mandel- und Magnolienbäume blühen und die Seccotrinker und Genussmenschen den Asketen und Athleten zusehen und sie anfeuern, sollte man sich rechtzeitig einen Startplatz sichern. Denn die Sucht- und Wiederholungsgefahr ist hoch, selbst für die, die lieber Radler als Riesling trinken. 

Link zur Veranstaltung und zu den Ergebnissen: www.marathon-deutsche-weinstrasse.de 

 

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