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Erster Ultramarathon für Markus Mockenhaupt

[eingestellt am 06. Mai 2014]

By: Gabi Gründling

Markus mit Lea Bäuscher beim Wings for life world run (Foto Marcel Lämmerhirt)

Erster Ultramarathon für Markus Mockenhaupt

Markus Mockenhaupt, Zwillingsbruder von "Running Mocki Sabrina Mockenhaupt" hat am vergangenen Wochenende zusammen mit seiner Schwester und seiner Mutter am "wings for life world run" teilgenommen (Bericht hier bei uns im Laufticker) - und gewonnen. Zum ersten Mal lief er weiter als die Marathondistanz. Wir haben ihn zu diesem Erlebnis und seinem Training befragt:

Du bist beim Wings for life world run erstmals weiter gelaufen als die Marathondistanz – und dann gleich 57 km. In welcher Zeit hast Du die denn geschafft? 

Es waren 56,8km. Bei 3:56:45 h hat mich das Catcher Car eingesammelt. 

Hast Du speziell trainiert, um eine solche Distanz zu schaffen? War es Dein Plan, so weit zu kommen oder war das „Zufall“ im Sinne von „ein besonders guter Tag, an dem alles passt“?

Ich bin 3 Wochen vorher in Wien einen Marathon gelaufen. Auf dieses Event hatte ich hintrainiert. Danach waren 2 Wochen ruhige Dauerläufe angesagt. Letzte Woche sollte meine erste Trainingswoche mit 85km werden. Es wurden 107 km. 

Am 27ten in Hannover habe ich eine Staffel gewonnen. Am 1.Mai einen Volkslauf durch den Wald gewonnen und auf dem Hinweg zum Wings for Life Run  habe ich spaßeshalber zu meiner Mutter gesagt. „Falls ich es schaffe innerhalb einer Woche 3mal in der gleichen Zeitung für 3 Leistungen zu sein, wäre das doch was?  

Es war einfach Zufall und da man nur noch Leute eingesammelt hat ist man weitergelaufen. Bei 43km konnte ich die Spitze sehen. Das wollte ich mir dann einfach nicht nehmen lassen. Mentale Unterstützung von meinem Vater half auch sehr stark. 

Falls Du eigens dafür trainiert hast: was war der Unterschied zu einem Marathontraining?

Nein habe ich nicht. 

Wie lang war Dein längster Trainingslauf? 

Marathonlauf innerhalb des Marburg Marathons. 

Hat Dir das „mehr als Marathon“ Spaß gemacht? Kannst Du Dir vorstellen, Dich so richtig ernsthaft im Wettkampf den längeren Distanzen zu stellen? Wenn ja: hast Du schon Pläne?

Dieses Event hat ohne Ende Spaß gemacht. Überall standen Leute und haben einen angefeuert. Das Wetter tat natürlich sein übriges dazu. Außerdem  lief man ohne Druck einer bestimmten Zielzeit. Da fiel es einem auch leichter auf seine Schwester zu warten. 

Aktuell strebe ich noch keinen Ultra wieder an.

 

 

 


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