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34. Saisonabschlusslauf Schwaikheim

[eingestellt am 17. November 2014]

By: Jochen Höschele

Fotos: Nicole Benning und Jochen Höschele

Start zum Kindergartenlauf

Erst mal Verschnaufen ist angesagt für die schnellsten des Kindergartenlaufes

Kurz vor dem Start des 1km-Laufes. Der Sieger und neue Streckenrekordler Kai Würschum (11) und der Zweite, Daniel Hiller (2), überragen die teils deutlich jüngeren Teilnehmer um mehrere Köpfe. Ganz rechts der Dritte, Luca Lo Bello (41)

Kai Würschum läuft einen Streckenrekord von 2:52 min über 1km

Antonia Stahl von der Freiwilligen Feuerwehr Schwaikheim gewinnt bei den Schülerinnen über 1km in 3:24 min

Linda Kohn, die Zweite über 1km in 3:32 min

Nina Walkert (SV Vaihingen) ist drittschnellstes Mädchen über 1km in 3:40 min, dahinter läuft Tim Volz (ebenfalls SV Vaihingen) als Sieger der MKU 10 in 3:41 min ein

Um jeden Meter wird gekämpft

Nils Schweikhardt lässt WKU 8-Siegerin Clara Müller (VfL Waiblingen Triathlon) knapp hinter sich, muss aber alles aus sich herausholen

Moritz Stöhr (Germania Schlaitdorf) läuft in 6:25 min neuen Vereinsrekord und gewinnt den 2km-Lauf überlegen

Zweiter des 2km-Laufes wird Joshua Patnaik von der LG Weinstadt in 7:09 min

Jakob Schiller von der LG Weinstadt belegt Platz 3 in 7:15 min und gewinnt seine Altersklasse MKU 12 über 2km

Clara Heeß vom VfL Waiblingen Triathlon gewinnt den 2km-Lauf in 7:31 min

Celine Goldmann (LG Kernen), die Zweite des 2km-Laufes in 7:42 min

Start zum 5km-Lauf, von links 3. Manuel Siegle (257), 2. Simon Schlichenmaier (297) 1. Dennis Balasus (306)

Start des 5km-Laufes mit der späteren Siegerin Anja Wagenblast (289)

Kai (266) und Joachim (265) Würschum und Christian Fiedler (206) landen im 128 Köpfe zählenden Feld der 5km-Läufer auf den Rängen 14, 27 und 7

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Eher gemächlich ließen es diese 5km-Läufer angehen

Fachsimpeln mit Claudia Müller (links) am Rande der Strecke

Schwaikheimer Impression I

Schwaikheimer Impression II

Früh übt sich,....

Schwaikheimer Impression III

Schwaikheimer Impression IV

Schwaikheimer Impression V

Warmlaufen oder Spazieren gehen, das ist hier die Frage

Schwaikheimer Impression VI

Die Spitze des 5km-Laufes naht, vornweg Führungsradfahrer Jörg Walter

Dennis Balasus (306) und Simon Schlichenmaier lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Duell

Manuel Siegle (VfL Waiblingen Triathlon) wird in 17:54 min Dritter des 5km-Laufes

Sein Vereinskollege Kelvin Keim belegt Platz vier und ist vier Sekunden langsamer als Siegle

Ralph Müller, ebenfalls ein Waiblinger Triathlet, ist mit 18:12 min schnellster „Senior“ und kommt auf Platz fünf

Marc Haselmayr, der Erste der MJU 20 in 19:07 min

Lars Hindelang vor Lukas Valentin Gerst

Pia Quak (LG Limes-Rems) belegt in 19:21 min auf Platz zwei des 5km-Laufes

Clara Iversen-Peters (SV Vaihingen) läuft 19:40 min und wird Erste in der WJU 16

Tamara Eichenbrenner, die Dritte des 5km-Laufes und Siegerin der Altersklasse WJU 20 in 19:37 min

Hanna Müller vom TSV Schmiden läuft auch noch unter 20 Minuten: In 19:57 min wird sie Dritte der WJU 18

Daniel Kratzel (323), Thorsten Hintsch (221) und Uwe Müller (268) laufen alle knapp über 20 Minuten

Die Siegerin der WHK, Julia Albrecht (292; VfL Waiblingen Triathlon), in 20:26 min knapp vor der WJU 16-Zweiten Pia Kummer (300; LG Calw; 20:28 min)

MKU 12-Sieger Marco Werder (314) und der MKU 14-Dritte Anton Riethmüller (270)

WHK-Dritte Andrea Gebhardt (TSV Enzweihingen)

Elke Widmann und Nikolas Börsken

Simone Kientsch ist bester Laune

Paulina Hindelang (FC Unterkirnach) wird in 24:45 min Zweite der WKU 14

Bei Start und Ziel schart sich alles um Jochen Binder, einen der beiden Moderatoren

Olaf Stapf beendet seinen 5km-Lauf jubelnd nach gut 36 Minuten

Wilhelm Anderl, der „Senior“ des 5km-Laufes, hat an beinahe allen Schwaikheimer Laufveranstaltungen teilgenommen

Start zum 10km-Lauf, Vierter von links der spätere Sieger Christopher Hettich (429), in orange der Zweite, Daniel Lenz (516), ganz rechts der Dritte, Daniel Noll (593)

Auch der Bürgermeister von Schwaikheim, Gerhard Häuser (549), ist ein Läufer und belegt einen sehr guten 26. Platz von 224 Läufern

Im Mittelfeld geht es etwas ruhiger zu

Schwaikheimer Impression VII

Der Sieger Christopher Hettich (VfL Waiblingen Triathlon) an der Linde

Daniel Lenz, Zweiter über 10km in 33:26 min

Die Verfolgergruppe um Oskar Klein (436), Daniel Noll (593) und Timo Striegel (dahinter)

Die nächsten Verfolger werden angeführt von Ludwig Sämann (552) und Stephan Groß (631)

Jochen Keppler vom Team AR Sport Asperg wird in 36:28 min Neunter

Ulrich Schmalz (TV Königshofen) führt eine mehrköpfige Verfolgergruppe an

Markus Mayer (LG Limes-Rems) wird Zweiter der M35 in 37:11 min

Philipp Korner (438) und Uli Lorenzen (621) trennen am Ende 44 Sekunden

Dritter der M45: Bernd Vöhringer vom SV Auingen (38:08 min)

Überlegener M55-Sieger wird Hans Kroner (448) in 38:30 min, dahinter Laurin Winter aus Schwaikheim, Sieger der MJU 20 (39:23 min)

Alexander Cvek, der „Lonesome loser“(583) vor Moritz Pöndl (463)

Es geht zurück in Richtung Ziel

Große Läufergruppe mit Timo Krämer (526), Volker Kronmüller (625) und Klaus Mantel (452), die alle knapp über 40 Minuten laufen

Dieter Waller gewinnt in 41:39 min die M65

Alexander Rokos

Die Zweite des 10km-Laufes, Elke Böllmann (404), vor Marcus Koehler (589) und ????

M65-Zweiter Wolfgang Morhard und die Dritte über 10km, Susanne Richter

W45-Zweite und Gesamtsechste wird Gaby Marek-Schmid in 44:28 min

Bernd Jope und Nico di Domenica (547)

Stimmungshochburg an der Linde

W45-Dritte Karin Schief vor Bruno Jegler

Julia Engmann (603) belegt Platz zwei in der WJU 18 in 52:29 min; Nicole Föll (576) wird Zweite der W30 in 51:15 min

Manuela Fürstenau, Dritte der W50, dicht gefolgt von Kati Schramm, Vierte der W45

WJU 18-Siegerin Rina Werder (51:31 min) liegt vor dem Zweiten der M75, Gerhard Schlierer, der 52:28 min läuft

Der Zweite der MJU 18, Julian Slangen (521), beißt und hat auch noch Reinhold Krause im Nacken

Es durfte auch schon auf der Strecke gejubelt werden – leider kennen wir den Grund dafür nicht

Daniel Lenz lief praktisch das gesamte Rennen alleine und erreichte Platz zwei nach 33:26 min

Der Weg vom Wendepunkt zurück nach Schwaikheim weist ein gut laufbares Gefälle auf. Hier kann man es so richtig „rollen“ lassen

Der Nachwuchs übt schon mal

Horst Wüst (Jahrgang 1936) wird nach 65 Minuten Dritter der M 75

Daniele Palermo (510) und John Foster (415)

Christopher Hettich (VfL Waiblingen Triathlon), der überlegene Sieger über 10km in sehr guten 32:13 min

Der Zweite, Daniel Lenz (LG Weinstadt), läuft 33:26 min

Dritter wird Daniel Noll (Run 2 gether) in 35:04 min

Oskar Klein, ebenfalls VfL Waiblingen Triathlon, Vierter in 35:31 min

Noch ein Waiblinger Triathlet: Oliver Kurz wird in 36:01 min Achter und gewinnt die M40

Zweite der W70 über 10km: Brigitte Maier

Schwaikheimes Bürgermeister Gerhard Häuser blickt auch nicht mehr ganz so fröhlich drein, bleibt aber mit 39:46 min noch unter der 40-Minuten-Schallgrenze und zehn Sekunden vor seinem ärgsten Konkurrenten Gernot Gruber (in rot rechts dahinter)

Dieter Ulbricht läuft normalerweise längere Strecken, was ihm den Spitznamen „Ultra-Habicht“ eingebracht hat

Thomas Grass (640) und Oliver Hafner (423)

Siegerin über 10km wird Nicola Wittner von der LG Lauter in 41:52 min

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Hauchdünner Sieg für Dennis Balasus vor Simon Schlichenmaier über 5km

Pia Quak wird Zweite über 5km, Marcus Olpp folgt zeitgleich

Die Verfolgergruppe um den späteren Dritten des 10km-Laufes, Daniel Noll (vorne), bei der Wende nach 5 Kilometern

Wittner und Hettich sind beim Jubiläum vorne 

Schwaikheim, den 15. November 2014 – „Seit wann ist die 34. Auflage einer Veranstaltung ein Jubiläum?“, so mag sich der geneigte Leser verwundert fragen. Das ist sie natürlich nicht, doch in der Vergangenheit gab es in Schwaikheim auch schon drei Halbmarathons und dreizehn Mal luden die Frauen und Männer vom Eichenkreuz Schwaikheim im Frühjahr zum „Saisoneröffnungslauf“. Aufgrund behördlicher Auflagen, die durch die Überquerung einer Bundesstraße erforderlich geworden wären, stellte man diesen Lauf in den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts ein. In der Summe aller Volksläufe seit 1981 kommt man im zwischen Waiblingen und Winnenden im Rems-Mur-Kreis gelegenen Städtchen Schwaikheim seit dem gestrigen Saisonabschlusslauf auf stolze 50 Veranstaltungen.

Die äußeren Bedingungen bei der Jubiläumsauflage schienen zunächst noch einem solchen Anlass gemäß zu sein – ziemlich warm und sonnig für einen Novembertag. Immer dichtere Wolken verdrängten jedoch bereits am frühen Nachmittag die Sonne, die Temperaturen waren jedoch mit knapp über zehn Grad ideal zum Laufen.

Als um 13:15 Uhr der erste Startschuss zum sogenannten „Kindergartenlauf“ fiel, stürmten 28 Kinder der Jahrgänge 2008 bis 2011 wie entfesselt los. Als Belohnung erhielten alle nach 400 gelaufenen Metern eine Urkunde und eine kleine süße Überraschung.

Beim um 13:30 Uhr gestarteten 1km-Lauf für Kinder und Schüler nahmen 40 Sportler der Jahrgänge 1999 bis 2008 teil. Keine große Überraschung war der Sieg des Titelverteidigers Kai Würschum (VfL Waiblingen). Doch die Art und Weise, wie Kai diesen Sieg und einen neuen Streckenrekord von 2:52 min herauslief, war beeindruckend. Zweiter wurde sein Vereinskamerad Daniel Hiller in glatten drei Minuten, fünf Sekunden vor Luca Lo Bello von Germania Schlaitdorf. Antonia Stahl von der Freiwilligen Feuerwehr Schwaikheim hatte bei den Mädchen die Nase in 3:24 min vorne vor Linda Kohn (TKD Center Babic) in 3:32 min und Nina Walkert (SV Vaihingen) in 3:40 min. 

Beim AOK-Schülerlauf über 2km wurden leider nur 29 junge Athletinnen und Athleten im Ziel registriert, die Leistungen konnten sich jedoch sehen lassen. Moritz Stöhr von Germania Schlaitdorf legte einen sehenswerten Schlussspurt hin, um den Vereinsrekord zu unterbieten, was ihm mit 6:25 min auch mehr als deutlich gelang. Mehr als eine halbe Minute verging, ehe mit Joshua Patnaik von der LG Weinstadt der Zweite die Zeitmessung in 7:09 min auslöste. Dritter wurde mit Jakob Schiller (Jahrgang 2003), der sogar noch eine Altersklasse unter seinem Vereinskameraden Patnaik antritt. Jakob war mit 7:15 min auch nicht weit zurück. Bei den Mädchen setzte sich Clara Heeß (VfL Waiblingen Triathlon) in 7:31 min durch und verwies Celine Goldmann (LG Kernen; 7:42 min) und Leonie Bernlöhr (LG Limes-Rems; 8:08 min) auf die Plätze.

128 Fünf-Kilometer-Läufer wurden um 14:30 Uhr auf die ebenso lange, amtlich vermessene Wendepunktstrecke geschickt, die etwa 50 Höhenmeter aufweist. Hier lieferten sich die beiden schnellsten Männer ein Duell, das praktisch erst auf den letzten Metern hauchdünn entschieden wurde: Dennis Balasus (TSV Neustadt Triathlon) hatte gegenüber dem zeitgleichen Simon Schlichenmaier (Team Silla Hopp; beide 17:36 min) um sechs Zehntel die Nase vorne. Diese werden jedoch in der Ergebnisliste nicht ausgewiesen, wurden aber vom Abavent-Zeitnahmeteam um Frank Killian registriert. Somit war klar. Balasus siegte aufgrund seines größeren Stehvermögens im Endspurt, während Schlichenmaier auf der Runde meistens vorne gelaufen war. Dritter wurde der schnellste von vier Waiblinger Triathleten unter den ersten Sechs, Manuel Siegle. Er benötigte 17:54 min und lag damit knappe vier Sekunden vor dem stark laufenden Kelvin Keim, der dafür die MJU 16 gewinnen konnte. Bei den Frauen gewann ein Schwaikheimer Dauergast: Die für die LG Limes-Rems laufende Anja Wagenblast lag mit 18:48 min eine gute halbe Minute vor der Zweiten, ihrer Vereinskollegin Pia Quak (19:21 min). Komplettiert wurde das Podest durch die dritte Läuferin der LG Limes-Rems, Tamara Eichenbrenner, die 19:37 min benötigte. 

Eine besondere Freude für die Schwaikheimer Veranstalter war die Teilnahme des 77jährigen Wilhelm Anderl, der bis auf einen einzigen alle Schwaikheimer Volksläufe mitgemacht hat.

Der Hauptlauf über 10km wurde von 225 Läuferinnen und Läufern bestritten. Nach eher verhaltenem und kontrolliertem Beginn setzte sich der Waiblinger Triathlet Christopher Hettich alsbald vom übrigen Feld ab, einzig der im Trikot der LG Weinstadt laufende Daniel Lenz vermochte annähernd den Anschluss zu halten. Doch ernsthaft gefährden konnte auch er den 26jährigen Hettich nicht. 

Christopher, der sich lange mit Achillessehnenproblemen herumgeschlagen hatte und die Triathlonsaison vorzeitig (mit einem zweiten Platz bei der DM im Sprinttriathlon in Hannover) beenden musste, setzte sich in Schwaikheim souverän in 32:13 min durch. Damit blieb er nur gut 20 Sekunden über der Zeit des Siegers 2012 und 2013, Marcel Fehr, den er schmerzlich vermisste: „Schade, dass Marcel nicht dabei war. Mit ihm wäre es vielleicht möglich gewesen, eine noch schnellere Zeit abzuliefern. Aber insgesamt bin ich schon sehr zufrieden, dass ich ein kontrolliertes Rennen in hohem Tempo absolvieren konnte. Wichtig ist außerdem, dass mir das Laufen keine Schmerzen mehr an der Achillessehne bereitet. So konnte ich auch diese Woche bereits wieder einen hohen Kilometerumfang laufen. Vor meinem Trainingslager, das in einer Woche auf Fuerteventura beginnt und drei Wochen dauert, wollte ich meinen Trainingsalltag durch einen Wettkampf etwas auflockern. Das hat auch gut funktioniert – außerdem ist es schon etwas Besonderes und hat mir einen riesigen Spaß bereitet, vor vielen Bekannte auf und neben der Strecke dieses Rennen zu bestreiten.“ 

Insgesamt bezeichnet Christopher das Jahr 2014 trotz seiner langwierigen Verletzung als das bisher erfolgreichste seiner Karriere. 2015 möchte der Student (Bachelor of Arts in Business Administration an der VWA in Freiburg), der kurz vor dem Abschluss steht, sich nach seinen tollen Erfolgen bei Triathlon-Europacups darauf verlegen, öfter bei Weltcups zu starten, um dort in die WTS-Serie zu kommen. Sein Fernziel ist dabei, sich über die WTS für die Olympischen Spiele in Rio zu qualifizieren. 

Nicht mehr ganz so ambitioniert, aber immer noch schnell genug, um in Schwaikheim den zweiten Platz in 33:26 min zu belegen, ist der 39jährige Daniel Lenz. Der Architekt, seit längerem schon in der Region München zuhause, ist seinem Heimatverein LG Weinstadt treu geblieben und kommt auch regelmäßig nach Schwaikheim. Noch etwa zwei Stunden vor dem Start wusste er noch nicht so genau, ob er überhaupt starten würde oder nur seine laufenden Kinder fotografieren solle. Letztlich entschied er sich für die sportliche Variante und hat es nicht bereut. Der Nachwuchs war jedenfalls begeistert, ihren Papa anzufeuern. „Der Papa, der ist ganz schnell und hat schon ganz viele Läufe gewonnen“, so das stolze Töchterlein. Der Vorsprung auf den Drittplatzierten, Daniel Noll (Run 2 gether), der 35:04 min lief, war gewaltig.

Noll konnte sich auf der zweiten Runde von einer fünfköpfigen Verfolgergruppe noch deutlich nach vorne absetzen und seine Begleiter der ersten fünf Kilometer, Oskar Klein (35:31 min, Platz vier), Timo Striegel (35:47 min, Platz fünf), Ludwig Sämann (35:56 min, Platz sechs) und Stephan Groß (36:00 min) distanzieren. 

Bei den Frauen war es Nicola Wittner (LG Lauter), die dem Rennen ihren Stempel aufdrückte. Zwar nicht ganz so überlegen, wie ihr Pendant Christopher Hettich, aber doch deutlich, fiel ihr Sieg aus. 41:54 min benötigte die 45jährige Wittner und lag damit mehr als eine Minute vor Elke Böllmann (TSV Neustadt Rems), die in 43:05 min gleichzeitig die W50 zu ihren Gunsten entschied. Elke Böllmann, die praktisch Dauergast in Schwaikheim ist, musste sich dieses Jahr gewaltig strecken, um den Angriff ihrer Vereinskameradin Susanne Richter abzuwehren: Genau neun Sekunden trennten die beiden am Ende, Richter hielt sich außerdem mit dem Altersklassensieg in der W35 schadlos.

Vollends gelungen war der Nachmittag für die Neustädter Damen, als sie bei der Siegerehrung auch noch als schnellstes Team geehrt wurden – hier setzten sie sich mit knapp 12 Minuten Vorsprung vor der LG Weinstadt und der zweiten Mannschaft des TSV Neustadt Rems durch.

Bei den Männern lagen Christopher Hettich und seine Kollegen vom VfL Waiblingen Triathlon, Oskar Klein und Oliver Kurz, mit gut sechs Minuten vor der LG Limes-Rems. Auf Rang drei folgten dann die drei schnellen Jungs von „Run 2 gether“, zu denen auch der Gesamtdritte Daniel Noll gehörte.

Die Verantwortlichen des EK Schwaikheim konnten bei ihrer „Jubiläumsveranstaltung“ aus sportlicher Sicht durchaus ein positives Fazit ziehen, denn die Leistungen waren, wie so oft in Schwaikheim, sehr ansprechend. Leider scheint es aber immer weniger Läufer zu reizen, sich auf einer verhältnismäßig schnellen Strecke mit anderen zu messen. Der Trend der Zeit geht eher zu den Events oder den Spaßläufen mit Hindernissen, Stacheldraht und Wassergräben. Wer auf der Suche nach einem reinen Volkslauf ohne viel Tamtam ist, fühlt sich jedoch in Schwaikheim bestens aufgehoben. Zumal die Erfahrung der Veranstalter und die Routine durchaus immer wieder positiv bemerkbar sind. Die nächste Gelegenheit, sich das aus nächster Nähe anzusehen, bietet sich am 14. November 2015. 

Link zur Veranstaltung und zu den Ergebnissen: www.ek-schwaikheim.de und http://abavent.de/anmeldeservice/schwaikheimersaisonabschlusslauf2014/ergebnisse

 

 

 


Kossmann Laufdesign