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28. Deutsche Meisterschaft über 100 km

[eingestellt am 12. April 2015]

By: Gabi Gründling

Fotos: Gabi & Peter Gründling

am Vorabend wird die Eigenverpflegung vororganisiert

Frühstück gab’s zum kleinen Preis bis 30 min vorm Start

Die letzten Minuten vorm Start

Titelverteidiger Adam Zahoran zeigt seinem Betreuer, wie er ihn behandeln soll

Gleich geht’s los

… und ab die Post….

Die führende Gruppe nach 5 km

Adam Zahoran verlässt das Stadion

Blick nach vorn

Die Schwedin Frida Södermark lief außer Konkurrenz mit

Pamela Veith – anfangs mit Problemen

Karl Graf und Wolfgang Braun bereichern die Ultralaufszene schon seit vielen Jahren

Deutsche Meisterin W45 Patricia Rolle, hinter ihr 2. M50 Friedemann Hecke

Robert Wimmer

Jens-Uwe Brack

2. W45 Judith Scheifler

Die Ultratwins Frank (3. M50) und Rüdiger Burger haben gut lachen. Zwischen ihnen ihre Vereinskameradin Andrea Schadewell (1. W35)

DUV-Geschäftsführer Jens Rossa

Gerhard Kaster

Stefan Hüttner

Richard Ullrich

Oliver Ruf

Herbert Rollwa und die Dt. Meisterin W55 Marion Braun

Hilmar Langpeter

Andreas Baier

Jürgen Kalkowski

Entspannte Streckenposten

André Grumbach, Frank Sommer, 1. M55 Johannes Vaeth (92) und Carsten Buschlinger

Roland Bednarsch

Hans Jäger vom ausrichtenden TSV 05 Rot

Walter Hösch

Heinz-Peter Schwertges

3. W40 Viola Stras, DUV-Schriftführer Martin Rudolph, 3. M55 Peter Wagner

Volker Held und 2. W35 Anke Libuda

2. W45 Grit Seidel

Paul Kleinmann und Klaus-Dieter Hellwig

Stieg nach 75 km aus: Titelverteidiger Adam Zahoran

Silke Windecker

Stephanie Burger und Thomas Egerland

Auch Florian Böhme strich die Segel

Martina Steimel

Links Dt. Meister Carsten Stegner, hinter ihm Dritter Moritz auf der Heide, neben ihm Thomas Klingenberger

Marcell Dahringer und 3. W45 Petra Marton

Dirk Kiwus

Jürgen Beck

Jörg Hooß

Dirk Karl

DM-Dritte Barbara Mallmann (links) mit Natascha Bischoff

Steffen Hüttner

Harry Müller

André Weinand

Andreas Baier und Torsten Goede

Annett Bahlke, 2. M65 Achim Dierkopf und 3. M60 Ernst Riemann

Dieter Gerstner vor Jürgen Kalkowski

Moritz Kufferath

Florian Böhme

Reinhard Schmid

Die plaudernde Verfolgergruppe überholt Franz Holzleitner

Dominik Pick und Benjamin Brade

2. W45 Grit Seidel

Silke Windecker

Jürgen Herzberg

1. M35 Christoph Lux

Michael Beckmann

Marcel Dahringer plaudert mit Petra Marton und Alexandra Martin

Benedikt Strätling

3. M40 Achim Gokeler

Bernhard Munz und 2. M45 Kai Jendretzke

2. M60 Volker Dittmar

Jürgen Beck

Gernot Helferich

Maic Seegel

Andreas Maisch

Melanie Straß

Kati Schramm

Ultra-Urgestein 1. M65 Karl Graf

Branka Hajek, Pamela Veith, Wolfgang Braun und Uli Lorenzen

Werner Broß

1. W45 Patricia Rolle

2. W55 Elisabeth Butz

Rainer Fritsch

Andreas Mössinger

1. W50 Simone Stöppler

Zusätzliche Wasserstelle

Hübsch versteckt

3. W55 Regina Berger-Schmitt

1. M45 Volker Greis

2. M40 Jürgen Kiebler

Carsten Buschlinger und Frank Sommer

Thomas Kammer

Udo Stoßberger

Frida Södermark auf der Überholspur – Jürgen Herzberg und Andreas Mörz gucken zu

1. M60 Wolfgang Braun

Bernhard Matthäs

2. M50 Friedemann Hecke

Stefan Feller

André Schneider

Jens-Uwe Brack und Christoph Brune

Silke Stutzke

3. W50 Birgit Fender und Michael Richter

Daniela Dilling

Das Wendepunktstück

André Grumbach

Klaus Becker

Silke Helferich

Matthias Becker

Radfahrer im Weg?

Kein Problem – der wird umzingelt

Schrill rockt

1. W55 Marion Braun

Michael Krüger

1. M55 Johannes Vaeth

Dirk Joos und Volker Greis

Karl Graf

Joachim Kortyka

Christoph Lux – schneller als sein Schatten?

Vom Winde verweht: Ulrike Samsel

Carsten Stegner nun alleine unterwegs

Silke Windecker

Branka Hajek

Das DUV-Statistikteam persönlich an der Strecke: Carsten Rogge

Der Wendepunkt

De Zuch kütt

Gute Kurvenlage

Pamela Veith gibt Gas

1. W60 Brigitte Rodenbeck

Georg Braungart

Wolfgang Meinolf

Anke Libuda macht Faxen

Der Himmel über Rot zur Mittagszeit

Ton in Ton mit der Bahn

Treffsicher: Bernhard Munz

Brütende Störche als Zuschauer

3. MHK Jan-Hendrik Hans

Carsten Stegner im Zielanlauf

Zweiter Michael Sommer

Dritter Moritz auf der Heide

Vierter Christoph Lux mit „Spontankrampf“

Hefezopf an der V-Stelle

Dritte DM Barbara Mallmann

Dirk Karl und Grit Seidel

Glückliche Siegerin mit neuer Bestzeit: Frida Södermark

Dafür reicht die Kraft noch

Deutsche Meisterin Pamela Veith

Mit Trainer Michael Wolf

Frida Södermarks linker Arm: die Koordinaten ihrer Heimatstadt Norköpping und von Berlin

Branka Hajek 100 m vorm Ziel

Hilmar Langpeter

Patricia Rolle

Thomas Egerland

Regina Berger-Schmitt

André Grumbach leidet

Michael Richter

Verpflegungsstelle TSV Kusterdingen

Die Eigenverpflegungszone

Langstreckenlauf auf dem Golfplatz

 

St. Leon-Rot, 11. April 2015 – daß Golfplätze landschaftlich schön bis sehr schön liegen und gestaltet sind, ist sicher den meisten bekannt. Daß die Wege durch den Golfplatz oft auch öffentliche sind und damit von jedem genutzt werden dürfen, wissen selbst manche Menschen nicht, die in Golfplatznähe leben. Der Platz in Rot ist eine 18-Loch-Anlage mit einem gut 6,5 km langen Kurs. In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich unter anderem der Sportplatz des TSV 05 Rot mit einer 250 m langen blauen Tartanbahn sowie eine Schule mit Sport- und Mehrzweckhalle. Die Roter Leichtathletikabteilung veranstaltet in diesem Umfeld schon seit vielen Jahren zwei Volksläufe im Jahr: einen im Mai, einen im September.

Vor diesem Hintergrund vergab der DLV für dieses Jahr die 100 km-DM an den Verein in der Doppelgemeinde St. Leon-Rot, der sich direkt neben dem SAP-Headquarter in Waldorf auf einer Fläche von gut 25 km² ausbreitet. Der Ort liegt geographisch sehr günstig direkt an der A5, die die Republik von Nord nach Süd durchzieht. Nach Karlsruhe sind es 40 km, nach Stuttgart 108, nach München 330, nach Leipzig knapp 500 und nach Hamburg knapp 600. Durch die A5 und den nahen Bahnhof, der im 30 min-Takt aus Heidelberg bedient wird, entschieden sich auch einige Läufer für eine DM-Teilnahme, denen die vergangenen Austragungsorte wie Husum oder Grünheide/Kienbaum hinter Berlin deutlich zu abgelegen waren. 97 Männer und 31 Frauen standen auf der Starterliste, so viele wie seit 2008 bei keiner DM mehr.

Außerhalb der DM-Wertung fand kein offener Lauf mit Wertung statt. Durch die Ambitionen einiger ausländischer Läufer, sich für ihr Land noch für die Europameisterschaft im September qualifizieren zu wollen, wurde ihnen aber ein Startrecht „außer Konkurrenz“ eingeräumt – das am Ende nur Frida Södermark aus Schweden in Anspruch nahm. Die 37jährige Läuferin aus Nörköpping hat in Berlin studiert und auch nach dem Studium noch ein Jahr dort gelebt, hat Freunde in der Stadt und hält ihr ausgezeichnetes Deutsch durch das Lesen deutscher Bücher lebendig. Ihre bisherige persönliche Bestleistung von 8:08:03 h drückte sie in einer beeindruckenden gleichmäßigen Vorstellung in Rot um eine Viertelstunde. In den offiziellen Ergebnislisten wird sie natürlich, da außer Konkurrenz, nicht geführt, auch wenn sie als erste Frau ins Ziel lief. Auf ihrem linken Arm hat sie übrigens die Koordinaten zweier Orte tätowiert: die ihrer Heimatstadt Norköpping und die von Berlin.

Gelaufen wurde nicht auf einer der beiden vorhandenen offiziell vermessenen 10 km-Runden sondern auf einer eigens für die DM entwickelten 5 km-Schleife durch den Golfpark. Wobei man „Schleife“ durchaus wörtlich nehmen kann, denn die Draufsicht auf den Streckenplan zeigt eine eckige Acht, die natürlich auch gut als Schleife durchgehen kann. Da die Schleife nicht ganz 5 km lang war, wurde unterwegs noch ein kurzes Wendepunktstück eingebaut. Start und Ziel waren am 50 m-Punkt des Stadion, in dem sich auch die Eigenverpflegungszone befand. So hatten die Läufer zwei Mal unmittelbaren Blickkontakt zur in der Nähe laufenden Konkurrenz, nämlich am Wendepunktstück mit 180 Grad-Kurve um eine Reihe Pylonen und im Stadion, das ja ein „großflächig angelegter“ Wendepunkt war.

Bedingt durch die geographisch gute Lage mit vielen Läufern im Großraum kamen auch für so eine exotische Meisterschaft relativ viele Zuschauer an die Strecke. Zeitweise hatte man den Eindruck, mehr Leute am Streckenrand zu kennen als auf der Strecke. Die Bevölkerung der 13.000 Einwohner-Gemeinde zeigte sich allerdings leider völlig uninteressiert.

Leider spielte bei ganzen Sache Petrus nicht so richtig mit. Zwar kam der „von Westen aufziehende Regen“ nicht bis Rot, aber das kam wohl daher, daß die schwarzen Regenwolken durch den starken Wind, der ab ca. 9 Uhr über den Golfplatz zog, vertrieben wurden, bevor sie ihren Ballast abwerfen konnten. Wie das bei Golfplätzen so ist: sie sind nicht im Wald sondern auf freiem „Feld“ und so bot sich kein Windschutz, die Läufer waren den Böen, die überwiegend von vorne und der Seite kamen, schutzlos ausgesetzt. Das zehrte an den Kräften und so manche Zeitambition wurde regelrecht vom Winde verweht.

Gleich mehr als eine Handvoll junger Läufer wollte unter 7:15 h laufen und sich damit die deutsche Qualinorm für die EM sichern. Adam Zahoran, ein Ungar im Trikot und mit Startpaß der LG Bamberg und gerade am Ende des Einbürgerungsverfahrens befindlich, trat als Titelverteidiger an. Er war so ambitioniert und vermeintlich auch so trainiert, daß er eine Zeit unter 7 Stunden anpeilte. Ab der zweiten Runde enteilte er dem Feld, aber nach 75 km war für ihn das Rennen beendet. Der 29jährige warf völlig frustriert seinen Schuh auf den Rasen. Im Januar war er erst verletzt und dann krank und meinte dann, die Trainingsumfänge für drei Monate in zwei Monate reinpacken zu müssen und zu können. In Rot mußte er einsehen, daß dieser Plan nicht aufging. Hinter ihm zogen Moritz Kufferath (TV Refrath, 100 km-pB 7:27 h) und Florian Böhme (TSV Kusterdingen, pB 7:20 h) genauso einsam und dem Wind ausgesetzt wie Zahoran ihre Bahnen. Und auch diese beiden beendeten das Rennen vorzeitig.

Hinter den drei erstmal Führenden hatte sich von Anfang an eine fünfköpfige Verfolgergruppe gebildet, die auch erst recht spät auseinander fiel. Zu ihr gehörte Thomas Klingenberger, der bei seinem ersten 100er ebenfalls gleich die Quali schaffen wollte und bei dem sich nach 70 km der Kopf zum Herrscher über die Beine machte.

Die Gruppe wurde zusammengehalten von Michael Sommer, dem Altmeister des 100 km-Laufs. Der 51jährige ist die Konstanz in Person. Bis Samstag war seine Bilanz bei Deutschen Meisterschaften: 9 x Gold; 7 x Silber, 3 x Bronze. In 16 Jahren war seine Jahresbestleistung schneller als 7 Stunden. In 23 Jahren nacheinander hat er mindestens einen 100-km-Lauf beendet. Um es vorweg zu nehmen: bei der 28. Deutschen Meisterschaft fügte er seiner Sammlung noch eine Silbermedaille hinzu. 7:19:29 h brauchte er dafür.

Bis km 60 blieb die Gruppe zusammen, dann hielt nur noch Carsten Stegner das Tempo von Runden um 21:30 min. Michael Sommer, Jan-Hendrik Hans, Moritz auf der Heide und Thomas Klingenberger wurden etwa 15 sec. pro Kilometer langsamer. Carsten konnte danach sogar noch beschleunigen und hielt das höhere Tempo bis km 80. In diese Zeit fielen die Ausfälle der drei vor ihm Laufenden und plötzlich lag er alleine in Front und auf Goldkurs. Die letzten 5 km hätte er sich dann sogar noch im 6er Schnitt erlauben dürfen, um die 7:15 h zu schaffen. Am Ende löste er die Zeitnahme bei seinem ersten 100er nach 7:13:38 h aus. Zwei Tage nach seinem großen Erfolg beherbergen die Oberschenkel einen leichten Muskelkater, die Füsse sind leicht geschwollen – aber der Endorphinrausch hält an. Seine Pläne für die nahe Laufzukunft: am 30. Mai läuft er beim 1. Ultratrail Lahmer Winkel im Bayrischen Wald und im August dann bei zwei Ultratrails in Norwegen und Schweden. Auf die Straße kehrt er dann wohl im September zurück, wenn in Winschoten die Europameister „ausgelaufen“ werden.

Moritz auf der Heide hatte die wohl weiteste Anreise unter den DM-Teilnehmern. Der Bonner hat in Bayreuth und Australien Sportökonomie studiert und bekam nach dem Abschluß seines Studiums eine Stelle als „Mädchen für alles“ oder besser Senior Project Manager bei der Ultra-Trail® World Tour. Dafür zog er ins französische Annecy, den Ort, in dem Ende Mai die Trail-WM stattfinden wird. Mit seinen 7:26:39 h ist er sehr zufrieden, auch wenn er gerne ebenfalls unter 7:15 h gelaufen wäre. Aber der Wind und seine Magenprobleme, die ihn zu dem einen oder anderen ungewollten Toilettengang zwangen, kosteten Kraft und Zeit. Zudem reiste er schon mit getaptem Knie an und das machte ihm ab km 65 ebenfalls zu schaffen. „Dafür“ hat er fast keinen Muskelkater und sieht noch Potential nach oben.

Ganz unauffällig drehte Christoph Lux stetig und gleichmäßig seine Runden. Er drückte seine persönliche Bestzeit von 8:26 h auf 7:30:27 h – allerdings war seine alte Bestzeit auch schon 11 Jahre alt. Seit 2006 findet man gar kein 100 km-Ergebnis in seiner Statistik. Zwischendurch versuchte sich der Augsburger mit Wohnsitz bei Zürich mal am 24 h-Lauf, kam aber mit der Verpflegung nicht zurecht.

Bei den Frauen kämpften Pamela Veith und Branka Hajek bis zur Halbzeit Seite an Seite bzw. immer umeinander herum. Bei km 50 lag Pamela nur 40 Sekunden vor der Konkurrentin. Sie hatte auf den ersten 30 km auch immer mal Toilettenpausen einlegen müssen. Als ihr Magen ihr keinen Streich mehr spielte, kam sie im wahrsten Sinn des Wortes in die Gänge. Sie konnte danach das Tempo gut halten und noch ein wenig forcieren während die 11 Jahre jüngere Konkurrentin deutlich langsamer wurde. Am Ende holte sich Pamela ihren dritten 100 km-Titel in Folge und den vierten gesamt – ganz zu schweigen von weiteren Meisterehren im 50 km-Lauf, 6 h-Lauf und Ultratrail. Mit 8:02:09 h drückte sie ihre persönliche Bestzeit um acht Minuten und sank überglücklich ihrem Trainer Michael Wolf in die Arme.

Für Branka war es der fünfte Treppchenplatz bei einer Deutschen Meisterschaft. 2008 wurde sie Deutsche Meisterin, 2009 als 25jährige mit ihrer nach wie vor bestehenden Bestzeit von 7:57:19 h „nur“ Zweite. Nach 8:23:26 h blieb in Rot die Uhr für sie stehen.

Eine neue persönliche Bestzeit lief auch Barbara Mallmann. Mit 8:25:22 h war sie gut zwei Minuten schneller als 2008. Damit erlief sie sich bereits ihre sechste Medaille bei einer Deutschen Meisterschaft.

Ein Ausbund an Beständigkeit und auch schon im 15. Jahr auf der 100 km-Strecke unterwegs ist Simone Stöppler. Die 51jährige läuft seit 2001 jedes Jahr einen bis zwei Hunderter. Fünfzehn Mal trug sie in dieser Zeit das Nationaltrikot – in manchen Jahren gleich zwei Mal, denn wenn die Weltmeisterschaft außerhalb Europas ausgetragen wird, gibt es in der  Regel noch einen eigenen Europameisterschaftstermin. Ihre Bestzeit von 8:17:59 h liegt schon sechs Jahre zurück. Im Wind von Rot brauchte sie 8:43:18 h und sicherte sich damit als Gesamt-Vierte in der DM-Wertung Gold in der W50. Dabei war sie erst zwei Wochen vorher am Oberschenkel operiert worden, aber das Bein „hielt“ und in den letzten zwei Wochen vor einem Wettkampf kann man als so erfahrene Ausdauerspezialistin einen Trainingsausfall sicher und sichtbar kompensieren.

60 Männer und 23 Frauen erreichten schließlich das Ziel. Die Ausfallquote lag also bei rund 30%. Einer, der sich bis zum Ende durchbiß, war DUV-Schriftführer Martin Rudolph. Nach 50 km noch auf Platz 53 laufend, erreichte er nach ausführlichen Wanderpausen das Ziel als 76ter nach 11:58:12 h. Die ungewohnte relative Wärme und der Wind machten ihm sehr zu schaffen, er konnte seinen Flüssigkeitsverlust nicht ausgleichen.

Ältester Teilnehmer im Ziel war Achim Dierkopf von der LG Nord Berlin. Der 67jährige brauchte 10:55:36 h. Der Sieger in der M65 ist zwei Jahre jünger als er und auch schon ein echtes Ultra-Urgestein: Karl Graf, nach 8:59:33 h als 30ter im Ziel) läuft auch schon 20 Jahre Ultras. Seine Spezialität waren mehr die Rundenläufe nach Zeitmaß. In 24 Stunden schaffte er 2001 249,414 km.

Nach dem Zielschluß um 20 Uhr ging eine nach Meinung aller Teilnehmer würdige 100 km-DM in der Mehrzweckhalle mit der Siegerehrung zuende. Einen Termin für die DM 2016 gibt es noch nicht.

Ergebnisse


Kossmann Laufdesign