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29. Trifelslauf Annweiler

[eingestellt am 28. September 2015]

By: Jürgen Binder

Fotos: Jürgen Binder und Manfred Rankel

Der Trifels

Anmeldung im Schulhof der örtlichen Real- und Hauptschule

Anmeldegebühren günstig wie zu D Mark-Zeiten

„Doberfrau“ Zina, Susanne Rankel und Gatte Manfred, mein kongenialer Fotograf.

Heidi und Ernst Brauer, die Macher des Bad Bergzaberner Kurstadtlaufs

Trauben- und Weinlesezeit

Keschdezeit

Naturfreundehaus Annweiler

Im Startbereich

Laufchef Norbert Klevenhaus

Norbert Schwartz zeigt wo es lang geht

Ausblick von der Laufstrecke

Auf der Laufstrecke

Ausblick zum Trifels

8,2 Kilometer: Sieger Tobias Dreyer

8,2 Kilometer: 2. Dennis Bachmann und 3. Jürgen Binder

8,2 Kilometer: Siegerin Susanne Ullrich

8,2 Kilometer: 3. Beritta Zeil

8,2 Kilometer: 3.W40 Catherine Bayer-Klier und 2.M70 Claus Bayer

8,2 Kilometer: Der 8-jährige Pirmin Schurer, begleitet von Simone Reuther

8,2 Kilometer: 5. Matthias Drabold, 2. Dennis Bachmann, 1. Tobias Dreyer, 3. Jürgen Binder, 4. Dominic Schmidt

8,2 Kilometer: 2. Jutta Bendel, 1. Susanne Ullrich, 3. Beritta Zeil

8,2 Kilometer: 1.M60 Peter Beil und Ulrike Hoeltz von der LSG Karlsruhe

Die Burgen Trifels, Anebos und Münz

17,1 Kilometer: Sieger Jonas Lehmann

17,1 Kilometer: 2. Matthias Burkhart

17,1 Kilometer: 3. Oliver Trauth

17,1 Kilometer: 7. Mathias Nowak und 6. Thomas Weishaar

Ausblick von der Laufstrecke

17,1 Kilometer: Siegerin Sabine Rankel

17,1 Kilometer: 2. Ribana Bauser

17,1 Kilometer: 3. Elvira Kramer und 4. Luisa Grießbaum

Rehberg

Weinberg

Zielpalaver

17,1 Kilometer: Gesamtzweiter und 1.M30 Matthias Burkhart und 3.M50 Bernhard Scheib

Hmmmmhhhh …

17,1 Kilometer, M60: 2. Gerhard Baus, 3. Dieter Schmitt, 1. Alois Berg

Siegerehrung

Laufchef Norbert Klevenhaus, 8,2 Kilometer 2.M60 Karlheinz Cuntz, Lauf-Mitorganisatorin Monika Fimpel

Lauf-Mitorganisator Hans-Joachim Heinz

17,1 Kilometer 5. Philipp Ullrich mit Mutter Susanne, Siegerin über 8,2 Kilometer

17,1 Kilometer: Norbert Klevenhaus, Sieger Jonas Lehmann, Siegerin Sabine Rankel, Monika Fimpel

17,1 Kilometer: Elvira Brossart beschenkt sich zum Geburtstag mit Platz 1 in der W50

Fachgespräche

Sieger und 1.männl. Hauptklasse Jonas Lehmann und Gesamtfünfter und 2. männl. Hauptklasse Philipp Ullrich

Tombolapreise

Auf Wiedersehen … ?

Auf Wiedersehen ... ?

Annweiler, 26. September 2015 - Im Wasgau, auf einem der schönsten Fleckchen deutscher Erde, gibt eine schöne urige Laufveranstaltung, die in den späten neunzehnhunderter Jahren ihren Ursprung hat. Für diese, wie für alle anderen Veranstaltungen auch, werden Helfer benötigt. Die sind oft Mangelware und beim Trifelslauf ist das nicht anders. Norbert Klevenhaus, Monika Fimpel und Hans-Joachim Heinz, die Macher des Trifelslaufs, können ein Lied davon singen. Alljährlich 40 bis 50 Mitstreiter zu finden war nie einfach. Schon vor Jahresfrist, beim 28. Trifelslauf, hatten sie angedeutet, dass sie sich mit ihren wenigen noch verbliebenen Helfern vom TSV Annweiler und aus ihrem Freundeskreis nur schwerlich in der Lage sehen, für den Fortbestand des Trifelslaufs zu sorgen. Unerfreulicherweise war auch die Teilnehmeranzahl mehr und mehr zurückgegangen. Viele der im letzten Jahr anwesenden 199 Läuferinnen und Läufer, darunter etliche treue Stammgäste, reagierten mit großem Bedauern und sparten nicht mit Lob für den liebenswerten Trifelslauf. Sicher nicht zuletzt deswegen, gab es in diesem Jahr nochmal eine Zugabe.

Nun kamen diesmal mit 206 wenigstens ein paar Sportler mehr, doch summasummarum setzten sich die Mühen der letzten Jahre für die Laufveranstalter nahtlos fort. Die Antwort auf die Frage, wie es im nächsten Jahr aussieht, wird bei dem Trifelslaufmacher-Trio in den nächsten Wochen und Monaten für viel Kopfzerbrechen sorgen. Es wäre schön, wenn es weiterginge, denn der Trifelslauf ist von A bis Z ein wunderschöner Volkslauf und eine Bereicherung für den pfälzischen Volkslaufkalender.

Der Lauf findet auf gut befestigten Waldwegen ohne nennenswerte Stolperfallen zwischen Annweiler und dem Ostrand des Pfälzer Waldes statt. Als eine der schönsten der Pfalz empfinden laut Ausschreibung viele Volksläufer die Laufstrecke. Gemeint ist damit die profilierte Langstrecke in Form einer großen Schleife über 17,1 Kilometer mit etwa 300 Höhenmetern. Wer beim Laufen die ihn umgebende Landschaft wahrnimmt, dem kann wirklich nicht verborgen bleiben, wie schön sie ist. Gelaufen werden kann auch eine auf 8,2 Kilometer verkürzte sogenannte Mittelstrecke, die überwiegend auf der langen Variante verläuft.

Bei beiden Landschaftsläufen hat man wunderbare Ausblicke auf die Rheinebene mit ihrem hier gerade jetzt im späten Altweibersommer üppigen Weinrebenmeer. Die Weinlese ist in vollem Gange. Man passiert bizarre Buntsandsteinfelsen, schaut von oben auf Weiler und kleine Ortschaften, erblickt den 577 Meter hohen Rehberg, die Burgruinen Madenburg, Münz und Anebos und selbstverständlich die dem Lauf ihren Namen gebende fast 1000 Jahre alte Reichsburg Trifels.

Hier, auf dem 494 Meter hohen Sonnenberg, schläft einer Sage nach der 1122 geborene Friedrich Barbarossa, seines Zeichens Kaiser des römisch-deutschen Reiches von 1155 bis 1190. Einer weiteren Sage nach wurde der im Jahre 1192 in Wien während seiner Heimreise vom dritten Kreuzzug gefangengenommene englische König Richard Löwenherz längere Zeit auf dem Trifels gefangen gehalten. Erst nach Zahlung eines horrenden Lösegeldes kam er 1194 frei. Noch ein Grund warum die Burg auf dem dreifach gespaltenen Buntsandsteinfelsen, daher der Name Trifels, was „dreifacher Fels“ bedeutet, alljährlich von rund 100 000 Besuchern frequentiert wird, sind die Nachbildungen der Reichskleinodien des heiligen Römischen Reiches.

Einiges von dem Beschriebenen dürfte aus dem Geschichtsunterricht auch schon den 40 Jugendlichen und Kindern der Jahrgänge 2000 bis 2009 bekannt sein, die sich um 14:45 Uhr, quasi zur Ouvertüre des 29. Trifelslaufs anschickten, so schnell wie möglich vom Startort des Schülerlaufs 1000 Meter auf flachen Waldwegen zum Zielbereich zurückzulegen.

Am besten machten das Maurice Teschner (Jahrgang 2003) vom Veranstalter TSV Annweiler in 3:36 Minuten, Philipp Masser (Jahrgang 2001) von der LG Rülzheim in 3:38 Minuten und Gabriel Kirchmer (Jahrgang 2005) vom LCO Edenkoben in 3:39 Min. Schnellste junge Lady war in 3:52 Minuten als Gesamtsechste Charlotte Haßler (Jahrgang 2005) vom TSV Annweiler, vor Annekathrin Sarter (Jahrgang 2001) aus Annweiler in 3:53 Minuten und Marie Lamotte von der LLG Landstuhl (Jahrgang 2003) in 3:55 Minuten.

Der Trifelslauf findet immer am letzten Septemberwochenende statt und immer stehen 15 Minuten nach dem Start des Schülerlaufs die gemeinsam beginnenden Hauptläufe über 8,2 und 17,1 Kilometer auf dem Programm. Nachdem alle Schüler im kalendarischen Frühherbst bei idealem Laufwetter mit Temperaturen von knapp unter 20° Celsius den Zielkanal passiert hatten, war dann also um 15:00 Uhr auch für die insgesamt 166 Protagonisten der beiden Hauptläufe Wettkampf angesagt. Gestartet wird bei allen drei im Angebot befindlichen Wettbewerben auf einem Waldwirtschaftsweg oberhalb vom Naturfreundehaus Annweiler, dort wo die Bebauung endet und der Wald beginnt.

Nach dem Start auf 230 m ü. NN ist es zunächst flach. Bald geht es dann mehr oder weniger kontinuierlich moderat bergauf bis man bei der Langstrecke nach etwas mehr als 8 Kilometern den mit 470 m ü. NN höchsten Punkt erreicht hat. Bis auf einen etwas mehr als 500 Meter langen und einem ganz kurzen Zwischenanstieg geht es ab dann flach oder leicht bergab Richtung Ziel. Bei der Mittelstrecke ist der höchste Punkt bei etwa 350 m ü. NN erreicht.

Den Lauf der 64 Mittelstreckler über 8,2 Kilometer hatte der 16-jährige Zehntklässler Tobias Dreyer (1. männl. Jugend u18) vom Eiscafe Winter Hauenstein in 31:16 Minuten als Erster beendet. Seine 1000 Meter-Bestzeit steht bei 3:04 Minuten. Vor einer Woche erst, beim Lebenslauf über 5 Kilometer in Hauenstein, hatte er seinen ersten Sieg bei einem Volkslauf erringen können. Dass sich der Jungspund beide Läufe von Anfang an richtig gut eingeteilt hatte, lag sicher auch an den Ratschlägen seines Mentors und Teamkollegen Bernhard Scheib, der beim 17,1 Kilometer-Lauf nach 1:11:32 Stunden als 3.M50 ins Ziel lief.

Zweiter in 31:33 Minuten wurde der für den TSV Annweiler startende Dennis Bachmann (1. männl. Hauptklasse) aus Gossersweiler. Erst vor einem halben Jahr hatte der 24-Jährige damit begonnen, sich an Laufwettbewerben zu beteiligen. Motiviert dazu hatte ihn keine geringere als die zurzeit beste deutsche Bergläuferin Melanie Noll aus seinem Nachbarort Stein, mit der er sich oft zu gemeinsamen Trainingsläufen trifft. Über 10 Kilometer war Dennis vor drei Wochen erstmals unter 38 Minuten geblieben und letzte Woche lief er in Karlsruhe den Halbmarathon in 1:24 Stunden.

Als Dritter erreichte Jürgen Binder (1.M50), der 55-jährige Verfasser dieser Zeilen, nach 31:36 Minuten den Zielkanal. In diesem schon recht fortgeschrittenem Läuferalter freut sich der für den TuS 06 Heltersberg Startende jeden Tag aufs Neue darüber, dass er noch so fit ist. Diese Fitness erwirbt er sich hauptsächlich durchs Laufen, aber auch durchs Fahrrad fahren. Vor drei Wochen wurde er in Herxheim in 37:53 Minuten M55-Pfalzmeister im 10 Kilometer-Straßenlauf.

Platz 4 ging in 31:42 Minuten an Dominic Schmidt (2.männl. Jugend u18) von der TSG Kaiserslautern, Platz 5 an Matthias Drabold (1.M30) vom LC Haßloch in 31:49 Minuten.

Schnellste Frau über 8,2 Kilometer war in 35:46 Minuten Susanne Ullrich (1.W40) vom TV Bad Bergzabern. Seit vielen Jahren schon beteiligt sich die zweifache Mutter überaus erfolgreich an Volksläufen. Auch die beiden Söhne sind sehr gute Läufer und so geht es ab und an auch gemeinsam zu Laufveranstaltungen. Susannes Ehemann muss da leider passen, denn der ehemalige Fußballer bekommt beim Laufen Knieprobleme. Heute war sie in Begleitung ihres älteren Sohnes Philipp, der dem internen Familienduell durch die Teilnahme am Lauf über die Langstrecke entging.

Zweite wurde in 37:26 Minuten die deutsche W55-Berglauf- und W55-Pfalzmeisterin im 10 Kilometer-Straßenlauf Jutta Bendel (1.W50) aus Klingenmünster, die für den TuS 06 Heltersberg die Laufschuhe schnürt. Ihre Liebe gilt beim Laufen den Bergen. Beim Pfälzer Berglauf-Pokal ist ihr der Sieg in ihrer Altersklasse so gut wie nicht mehr zu nehmen und vor zwei Monaten lief sie während ihrem Sommerurlaub bei zwei großen Bergläufen in den Alpen aufs Altersklassentreppchen.

Als Dritte in 42:49 Minuten vervollständigte W60-Siegerin Beritta Zeil von der LSG Karlsruhe das weibliche Triumvirat. Viele, viele Jahre schon läuft sie auf ganz hohem Niveau. Es ist nach wie vor ein Genuss, der Grande Dame beim Laufen zuzusehen.

Vierte wurde Ute Hodapp-Malle (2.W50) von der TSG Kaiserslautern in 43:57 Minuten vor Luisa Klappenberger  (1.weibl. Jugend u18) vom ABC Ludwigshafen in 44:08 Minuten.

Nach 58:07 Minuten, was Streckenrekord bedeutete, stand mit Jonas Lehmann (1. männl. Hauptklasse) auch der Sieger des 17,1 Kilometer-Langstreckenlaufs mit 102 Teilnehmern fest. In Topform hatte er schon Anfang August beim Heimrennen in Heltersberg für einen neuen Streckenrekord gesorgt. Den Pfälzer Berglauf-Pokal hat sich der Dritte der deutschen Berglauf-Meisterschaften in diesem Jahr schon vorzeitig gesichert. Zum vierten Mal in Folge ist er der Sieger dieser prestigeträchtigsten aller pfälzischen Laufserien. Logisch, dass er in drei Wochen beabsichtigt, auch dem Bad Dürkheimer-Berglauf seinen Stempel aufzudrücken.

Platz 2 ging in 1:01:41 Stunden an Newcomer Matthias Burkhart (1.M30) vom SV Hinterweidenthal. Seit er vor zwei Jahren die Fußball- gegen die Laufschuhe getauscht hat, ist er läuferisch kontinuierlich besser geworden. In der Gesamtwertung des Wasgau-Trailrunning-Cups, bei dem man mit seinen vier besten vom fünf möglichen Resultaten in die Gesamtwertung kommt, liegt er vorne. Der Gesamtsieg ist ihm eigentlich nur noch zu nehmen, wenn er nicht auf vier Läufe kommt. Zwei Rennen stehen noch aus, eins muss er noch bestreiten.

Dritter wurde in 1:02:08 Stunden Oliver Trauth (2.M30) vom TV Herxheim. Der Vize-Pfalzmeister über 10 Kilometer auf der Straße darf sich seit März dieses Jahres auch Bienwaldmarathonsieger nennen. Auf der langen Kante hatte er sich damals ein paar Zipperlein zugezogen und musste anschließend  läuferisch kürzer treten. Zum Glück ist das Schnee von gestern und er läuft wieder rund, der „Lange“.

Auf Platz 4 folgte in 1:05:34 Stunden Marcel Job (3.M30) vom TV Maikammer, vor Philipp Ullrich (2. männl. Hauptklasse), dem Sohn der 8,2 Kilometer-Siegerin Susanne, vom TV Bad Bergzabern in 1:06:32 Stunden, Thomas Weishaar (1.M50) vom LC Bad Dürkheim in 1:07:56 Stunden, Mathias Nowak (4.M30) vom TuS Mörschied in 1:06:58 Stunden, Daniel Borner (1.M40) aus Montbronn in 1:07:18 Stunden und Matthias Wagner (5.M30) vom Laufteam Pirmasens in 1:08:06 Stunden. Den letzten Top Ten-Platz erlief sich in 1:08:27 Stunden Sebastian Pielbusch (6.M30) vom 1.FC Kaiserslautern.

Bei den Frauen siegte in 1:14:49 Stunden Sabine Rankel (1.W40) vom LC Bad Dürkheim. Die zehnmalige Gewinnerin des Pfälzer Berglauf-Pokals hat neben der Lauferei mittlerweile den Triathlonsport für sich entdeckt, begnügt sich aber mit den kürzeren Distanzen. 500 Meter schwimmen klappt super, 20 Kilometer Radfahren sind noch verbesserungswürdig, das Laufen am Ende, 5 Kilometer, geht dann wieder richtig flott. Größere Ambitionen bezüglich Triathlon hat Sabine aber nicht. Der Spaß steht im Vordergrund.

Zweite wurde 1:15:58 Stunden Ribana Bauser (2.W40) von der LLG Landstuhl, vor Elvira Kramer (1. weibl. Hauptklasse) vom TV Herxheim in 1:20:43 Stunden, deren Vereinskollegin Luisa Grießbaum (1.weibl. Jugend u20) in 1:20:44 Stunden, Susanne Becker (3.W40) aus Rhodt in 1:21:00 Stunden, Elvira Brossart (1.W50) vom TV Bad Bergzabern in 1:27:32 Stunden, den in 1:28:28 Stunden zeitgleichen Dana Gaj (4.W40) vom TuS 06 Heltersberg und Susanne Sieber-Böhler (2.W50) von der LG Maulbronn-Stromberg, Regina Rieger (1.W30) vom TV Maikammer in 1:28:30 Stunden und der Zehnten Ilona Nöh (5.W40) von den Meyer Runners Frankenthal in 1:29:23 Stunden.

Alle Zieleinläufer aus den drei Wettbewerben wurden vom unermüdlichen Sprecher im Start- und Zielbereich Norbert Klevenhaus dem Publikum und den bereits ins Ziel Gelaufenen namentlich vorgestellt. Verlaufen hatte sich unterwegs niemand. Auch Florian Hetzler (4. männl. Hauptklasse) nicht, der dies zur Belustigung der Anwesenden bei seinem Zieleinlauf nach 47:50 Minuten als Gesamtvierzigster der Mittelstrecke spaßeshalber lautstark kundtat. Scheinbar hatte er in den letzten Jahren nicht immer den richtigen Weg gefunden.

Die knapp 7000 Einwohner zählende Kleinstadt Annweiler am Trifels mit ihrem historischen Stadtkern liegt eingebettet zwischen Wiesen, Bergen und Wäldern im Wasgau im südlichen Pfälzer Wald und gehört zum Landkreis südliche Weinstraße. Die Burg Trifels thront sozusagen über dem Städtchen. Einnahmen und Arbeitsplätze bringen Klein- und mittelständisches Gewerbe sowie der Tourismus. Dank der unmittelbar nördlich um den Ort führenden Bundesstraße B10 hält sich der Verkehr innerorts in Grenzen.

Das ganze Prozedere um den Trifelslauf  wie Anmeldung, Duschen, Bewirtung und Siegerehrungen fand statt in der Sporthalle der örtlichen Real- und Hauptschule, unweit des Start- und Zielbereichs. Da gab es Parkplätze satt und satt wurde nach den Läufen garantiert auch jeder. Das kulinarische Angebot war 1 a. Die bei angenehmen Witterungsverhältnissen sehr familiär aufgezogene gesellige Siegerehrung im Schulhof, bei der es schöne und nützliche Preise gab und eine gut bestückte Tombola rundeten einen Tag wie aus einem Bilderbuch ab.

Man kommt nicht umhin, den Trifelslauf-Machern vom TSV Annweiler ein großes Kompliment zu machen, für 29 bisher von ihnen ausgerichteten Volksläufe. Der Trifelslauf war jedes Mal eine Bereicherung für den pfälzischen Volkslaufkalender und so wäre es ein Jammer, wenn es diese wunderschön urige Laufveranstaltung nun nicht mehr geben würde. Auf Wiedersehen ... ?

Ergebnisse www.laufinfo.eu


Kossmann Laufdesign