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27. Weihnachtsmarktlauf Landstuhl

[eingestellt am 29. November 2015]

By: Gabi Gründling

Fotos: Peter Gründling

die Halle füllt sich

die Kids gehen eine halbe Stunde vor den Erwachsenen auf die Strecke

Zweiter Marius Wortmann (467) hüpft sich warm

Sieger David Mahnke

Siegerin Jana Berger läuft mit den schnellen Jungs an

Dritter Finn Pazer

Aaron McPherson mit guter Flugphase

Zweite Hannah Bold (256)

Mit fliegenden Haaren: Mira Ruhstorfer

101 Kinder bahnten sich ihren Weg

… Eltern waren auch dabei….

Ein kleiner Nikolaus war auch an Bord

Leonie Rheinheimer ganz entspannt

Tim Könnel vor Christian Bock – das änderte sich auch nicht mehr

Dauer(b)renner Wolfgang Seibel wird 5ter – und gewinnt die M50

2. M45 Markus Braband und Patrick Cappel – im Ziel war der Ältere 13 sec. vorne

Radfahreroberschenkel: 2. M50 Raimund Krzywik

Zweite Natascha Hartl

1. M30 Laujunkie Christian Walter, neben ihm die drittschnellste Frau Aline Salzmann

1. WJU16 Katharina Welker in Kurve 1 noch vor Siegerin Josefa Matheis

2. WJU16 Jolina Schmitt

2. M60 Karl-Heinz Klos vor 1. W40 Ribana Bauser

2. W40 Marion Raab, innen neben ihr 1. W55 Rosemarie Rzehak-Rohden, außen 3. W20 Laura Müller (262) und 2. WJU18 Karoline Krahmer

2. WJU20 Yvonne Knehr

3. M60 Dieter Kriegshäuser (189)

2. W35 Andrea Groch (587) wie immer mit Mininikolausmützchen

Nikoläusin Jane Brocklebank wird 3. W35

Vermummt: 2. W30 Olja Wellstein, vor ihr 1. W30 Sonja Velten

1. W60 Karen Müller

2. M65 Walter Luba (444)

1. W70 Ingrid Hoffmann (4)

Liefen mit schwerem Gerät, aber nicht die volle Distanz

Carey und Jason Galusha mit ihrem Nachwuchs

Dritter Tom Heuer

Vierter gesamt und 3. M20 Marko Becker

1. M35 Ramon Bernadon vor Felix Rahm

3. M45 Raimund Kron vor 1. MJU20 Max Rahm

Unbekannter Triathlet

3. M30 Simon Schickert, neben ihm 2. MJU20 Jannis Wolff

2. M30 Benjamin Hemken

3. M35 Andreas Vonerden

3. M50 Stefan Malo

3. MJU18 Philipp Schäffer, hinter ihm 2. MJU16 Xavion White

2. MJU18 Sebastian Westrich und 1. M55 Hans-Gerd Zänker

Platz 2 in der Familienwertung: Michael Könnel

2. W45 Silke Schirra und 1. WJU18 Katrin Neumeister

3. MJU16 Janis Fischer

1. W50 Marion Fernekeß (166) und 3. W40 Astrid Eisenbarth liefen gemeinsam

1. M65 Herbert Rollwa (18)

3. W50 Martina Metzger

1. W65 Ingeborg Lang (333)

Drah Di net um

Tim Könnel in der letzten Runde

3. W55 Corinna Tendrup-Tiedje

Zweiter Christian Bock

Bitte recht freundlich

Swana Kube trägt ihre Jacke spazieren

Daniel und Mayk Zeigermann

Hebt ab: Dritte Aline Salzmann

Kraftvoll: 1. M60 Alois Berg

VanMan Jochen Heringhaus souverän wie immer

Siegerin Josefa Matheis im Interview mit der Tagespresse

Spieglein, Spieglein….

Regen und Wind statt Schnee und Eis

Landstuhl, 29. November 2015 – vom Winde verweht und ins Wasser gefallen wurde bzw. ist der 27. Weihnachtsmarktlauf in Landstuhl zwar nicht, aber es regnete ununterbrochen und der Wind war auch so heftig, daß das Zelt, das man vorm Haus des Hauptsponsors VR Bank für die Siegerehrung aufgebaut war, sich verabschiedete. Die Bank reagierte prompt und stellte ihren eigenen Vorraum zur Verfügung. Wie Vanman Jochen Heringshaus auf seiner Homepage berichtet, packten einige Weihnachtsmarktbeschicker ihre Siebensachen während die LLG Landstuhl alles für den Lauf präparierte, weil sie der Meinung waren, bei diesem Wetter keine Geschäfte machen zu können.

Dabei ist die Startzeit am 1. Adventssonntag extra auf den Weihnachtsmarkt ausgerichtet. Um 12.30 h starten die Kinder über 1,3 km, eine halbe Stunde später die Erwachsenen über 7,6 km. Die Siegerehrung findet ab 16 Uhr direkt neben dem Weihnachtsmarkt statt. Start für beide Läufe ist vor der Sickingensporthalle, wo auch die Startnummern und der selbstgebackene Kuchen an die Läufer verkauft werden. Außerdem duschen hier die Männer, die Frauen müssen ein Stück weiter berg- und treppauf in die Turnhalle der Integrierten Gesamtschule „Am Nanstein“.

526 LäuferInnen waren für den Hauptlauf gemeldet, aber nur 411 erreichten das Ziel. Die Differenz ist schnell erklärt: 115 Vorangemeldete zogen es vor, zuhause im Warmen und Trockenen zu bleiben. Das war die niedrigste Teilnehmerzahl seit 2003 – aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch das läuferunfreundlichste Wetter der vergangenen 12 Jahre.

Mit Startnummer 1 ging Tim Könnel (TuS 06 Heltersberg) an den Start. Man könnte meinen, das wäre der Tatsache geschuldet, daß er den Weihnachtsmarktlauf 2014 gewonnen hat. Aber weit gefehlt. Tim ist nicht nur in Laufschuhen schnell sondern auch am Computer. An dem Tag, an dem die Onlineanmeldung der LLG freigeschaltet wurde, meldete er sich und seinen Vater morgens um 7.15 h an, bevor er zur Uni ging. So liefen die Könnels mit Startnummer 1 und 2. Den Wunsch seiner Frau Carolyn, auch in dieser Reihenfolge den Zieleinlauf sehen zu können, konnte Michael Könnel nicht erfüllen – aber zumindest war er mit 33:19 min Zweiter in der Familienwertung. Eigentlich sitzt der 48jährige eher auf dem Rad. Laufen trainiert er immer nur, wenn er mal wieder bei einem Volkslauf starten will. Was nicht allzu oft im Jahr der Fall ist. 2015 lief er bisher nur den Fackellauf in Rodenbach Anfang November, jetzt den Weihnachtsmarktlauf und zum Abschluß wird er wohl noch kommende Woche in Saarbrücken in die Wettkampfschuhe schlüpfen.

Im Gegensatz zu seinem Vater ist der schnelle Sprößling eher Vielstarter. „Das waren jetzt fünf Wettkämpfe in sechs Wochen, ich glaube, ich sollte nächste Woche mal pausieren“ grinst der 21jährige Medizinstudent. Wenn das Wetter einigermaßen gut ist, wird er wohl in Rheinzabern an den Start gehen, weil er dort voraussichtlich in einer Gruppe laufen kann, was nicht allzu oft vorkommt. Nach 23:16 min blieb die Uhr für ihn stehen – 39 Sekunden eher als 2014. Geliebäugelt hatte er mit einer Zeit von 23:25 min.

Schnelle Konkurrenz hatte er sich gleich selbst eingeladen. Christian Bock studiert Mathematik und trainiert in Mainz bei Hans-Peter Tiedje. Seine 10 km-Bestzeit steht bei 32:50 min. Tim Könnel kennt ihn aus dieser Trainingsgruppe, weil er dort die schnellen Einheiten mittrainiert. Heute konnte Christian nicht mit Tim mithalten, erreichte das Ziel nach 24:29 min.

Gut eine Minute später war mit Tom Heuer der nächste Heltersberger im Ziel. Seit einigen Wochen ist er Vater und sein Sohn durfte heute schon zugucken, wie der Papa läuft. Mit Mama Michelle besuchte er Freunde, deren Küchenfenster zur Strecke hin geht.

Auch Platz 4 ging nach Heltersberg, Marko Becker konnte die Feuchtigkeit als Bademeister wahrscheinlich noch am besten ertragen. Die Heltersberger waren nicht nur schnell sondern auch mit 23 LäuferInnen am Start – und das, obwohl sie am Abend zuvor ihre Jahresfeier hatten, die erst gegen 4 Uhr am Morgen endete und einige vor der Fahrt nach Landstuhl auch noch Aufräumdienst hatten.

Eine Heltersbergerin nahm bei den Frauen vom Start weg das Heft in die Hand: Natascha Hartl. Sie führte bis Mitte der letzten Runde, dann ging Josefa Matheis an ihr vorbei und nahm ihr noch sechs Sekunden ab, was einem Abstand von ungefähr 20 m entspricht. Die 27jährige war am Ende leicht „angefressen“. „Josefa ist toll gelaufen, sie hat alles richtig gemacht – aber ich ärgere mich trotzdem, weil ich mir nicht mehr in den Hintern getreten und mich gewehrt habe, vielleicht wären die sechs Sekunden doch noch drin gewesen, wer weiß.“

Die 49jährige Josefa Matheis, ein Ausbund an Beständigkeit, lief nach 28:10 min bereits zum siebten Mal als Siegerin in den Landstuhler Zielkanal – und das im Zeitraum von 20 Jahren. 1995 gewann sie zum ersten Mal, war damals auch nur 38 Sekunden schneller als heute. In der Zwischenzeit hat sie unter anderem zwei Mal eine Kinderpause eingelegt, ihre Kinder waren heute auch beide auf der Strecke. Tochter Elena (7) und ein Dutzend weiterer Leichtathletikkids der TSG Eisenberg nahmen am Kinderlauf teil. Sohn Fabio (16) lief knapp eine Sekunde nach seiner Mutter beim Hauptlauf ins Ziel. Anfangs war er ihr enteilt, mußte sich dann aber wieder „einsammeln“ lassen. Für ihn waren die 7,6 km das, was für andere ein Marathon ist, denn Fabio läuft eigentlich 800 m. Sein nächster Einsatz auf der Bahn ist die Pfalzmeisterschaft über vier Hallenrunden in Ludwigshafen. Trainiert wird er von Vater Ralf, der heute nur die Rücken seiner Familie sah und 29:53 min brauchte.

Dritte wurde mit Aline Salzmann (29:16 min) eine 19jährige Läuferin des ATSV Saarbrücken. Mit acht Erwachsenen und drei Kindern waren die Saarbrücker in die Westpfalz gekommen – und alle elf belegten in ihren Altersklassen einen Treppchenplatz.

Traditionell kommen die TSG Eisenberg und der LC Donnersberg immer in großer Gruppenstärke nach Landstuhl. Zu den 13 Eisenberger Kindern gesellten sich auch 13 Erwachsene. Ihre Nachbarn vom LC Donnersberg hatten ein Kind und 19 Erwachsene am Start.

Als 378te kam Marie-Luise Bayer bei Jochen Heringhaus an. Die 69jährige hatte die 1,6 Einführungskilometer und drei Runden à 2 km in 48:45 min zurückgelegt. Zur Zeit tastet sie sich nach einer überstandenen Krebserkrankung wieder an die 10 km heran.

Einziger Starter der TSG Grünstadt war der 14jährige David Mahnke – und er entschied den Kinderlauf über 1.300 m in 4:20 min für sich. Optisch nicht so richtig in das Teilnehmerfeld passte der 15jährige Marius Wortmann auf Platz 2 (4:33 min), er war ein ganzes Stück länger als die Konkurrenz. Mit Finn Pazer (4:40 min) hatte der erste Läufer des ATSV Saarbrücken einen Treppchenplatz erobert. 17 Sekunden später war seine Vereinskameradin Jana Berger als Siegerin im Ziel. Hannah Bold (LAZ Zweibrücken, 5:09 min) und Hannah Schmitz (ebenfalls LAZ Zweibrücken, 5:16 min) machten das Treppchen voll. Xenia Katharina Wesselhoeft aus Zweibrücken ist erst drei – und mußte die 1,3 km auch schon in Angriff nehmen. Sie brauchte dafür 15:33 min. Die Siegerehrung der Kinder erfolgte in der Sickingensporthalle.

Ergebnisse: www.llg-landstuhl.de

 

 

 

 

Ergebnisse: www.llg-landstuhl.de


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