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29. Oggersheimer Berglauf

[eingestellt am 22. Februar 2016]

By: Michaela Schön

Die ausgetretene Weggabelung war durch das regnerische Wetter der Vortage sehr rutschig

Und bereitete dem ein oder anderen Läufer Schwierigkeiten

Glücklicherweise ist niemandem etwas passiert

Felix Pauli, Gesamtsieger des 10,6km Berglaufs

Während die einen den Monte Scherbelino runter laufen, quälen sich die anderen schon die nächste Erhöhung hinauf

Jedenfalls hatten die Läufer einen schönen Ausblick vom „Monte“ aus

Um heil unten anzukommen gingen einige Läufer auch den Weg nach unten

Während es nach dem Anstieg für die 10,5km-Läufer nur noch bergab ging, liefen die Halbmarathonis im Hintergrund ihre erste von zwei Runden

Wettertechnisch begann der Lauf ziemlich ungemütlich, mit Nieselregen und starken Windböen

Der starke Wind blieb, aber im Ziel erwartete die Läufer sogar teilweise die Sonne

Insgesamt traten 137 Teilnehmer beim 29. Berglauf an

Die Stimmung unter den Läufern war trotz des trüben Wetters sehr gut

Auf der Halbmarathondistanz gingen insgesamt 180 Läufer an den Start

Gesamtsieger über die Halbmarathondistanz, Max Kirschbaum, kommt nach 1:20:30 ins Ziel

Der zweite Mann kommt nach 1:22:09 ins Ziel

Auch der dritte Mann schafft es nach 1:22:41 ins Ziel

Die Beine der Läufer verdeutlichen…

…wie schlammig die Strecke war

Sabine Roschy kommt nach 1:39:26 als erste Frau ins Ziel

Schlammschlacht am höchsten Berg der Stadt

Ludwigshafen, 21.02.2016 - Wäre es als Mud-Race ausgeschrieben gewesen, hätte es auch niemanden gewundert. Der 29. Oggersheimer Berglauf versprach, aufgrund der verregneten Tage zuvor, eine ziemlich matschige Angelegenheit zu werden. Und so wunderte es niemanden, dass nach dem Aufstieg auf Ludwigshafens höchsten Berg, den Monte Scherbelino, einige Läufer auf dem Weg nach unten ins Rutschen kamen. Glücklicherweise ist niemand zu Schaden gekommen, sicherlich auch aufgrund der gut ausgeprägten körperlichen Stabilität der Athleten.

Leichte Schwierigkeiten auf dem rutschigen Untergrund hatte auch der spätere Sieger über die 10,6km, Felix Pauli vom LC Breisgau. Der Freiburger kam nach 38:54 Minuten ins Ziel und zeigte sich, unter Berücksichtigung der Verhältnisse, mit seiner Zeit zufrieden. Sigrid Schinker, von der LLG Wonnegau, kam nach 51:06 Minuten als erste Frau ins Ziel, auf der Bezirkssportanlage in Oggersheim. Wie anstrengend die Überquerung des 125m hohen Berges für die Läufer war, stand jedem Einzelnen ins Gesicht geschrieben. Schmerzverzerrte Gesichter und Tränen der Erschöpfung: beim diesjährigen Berglauf war alles dabei. Und wer sich nach dem Anstieg auf ein angenehmes bergab Laufen freute, wurde schnell eines Besseren belehrt. Ausgetretene, schlammige Trampelpfade führten den halben Berg nach unten, bevor ein zweiter Anstieg auf die Läufer wartete. Danach ging es zwar endgültig abwärts, aber ebenfalls über unebene, rutschige Pfade.

Während sich die 10,6km-Läufer über den Berg quälen mussten, absolvierten die Teilnehmer der Halbmarathondistanz zwei Runden um den Berg. Schnellster Läufer war Max Kirschbaum. Der asics Frontrunner aus Otterbach kam nach 1:20:30 Stunden ins Ziel. Erste Frau wurde Sabine Roschy vom RC Vorwärts Speyer, die nach 1:39:26 Stunden die Ziellinie überquerte. Für Walker wurde eine 7,5km lange Strecke angeboten, auf welcher 17 Walker antraten. Schon nach 44:46 Minuten kam der erste Walker, Andreas Godon vom LT Rheinhessen-Pfalz, im Ziel an. Ebenfalls vom LT Rheinhessen-Pfalz kam die Siegerin über die 7,5km Walkingdistanz. Ulla Held überquerte nach 53:14 Minuten die Ziellinie.

Aufgrund der vielen Niederschläge der Vortage wurden kurz vor dem Start kleine Streckenänderungen vorgenommen. Große Pfützen und Schlammpfade säumten die Wege des Maudacher Bruchs und machten ein Passieren teilweise unmöglich. Die Streckenänderungen führten jedoch zu einer Verlängerung der Strecke um bis zu 800m auf der Halbmarathondistanz. Ärgerlich für einige Läufer, die sich teilweise im Zielbereich darüber beschwerten. So richtig konnte die Tatsache jedoch niemandem die Laune verderben, schon gar nicht, als sich circa 1 1/2 Stunden nach dem Start im Zielbereich die Sonne zeigte und den Läufern einen schönen Empfang bereitete. Durchgefroren und erschöpft von dauerhaftem Gegenwind und übersät mit Schlammspritzern, erwartete die Teilnehmer im Zielbereich warmer Tee zum Auftauen.

Ergebnisse können unter http://www.tgo1880.de/ eingesehen werden.

 

 


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