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43. Osterlauf Rheinzabern

[eingestellt am 26. März 2016]

By: Gabi Gründling

Fotos: Peter Gründling

der Amerikaner Karl Tebeau nutzt seinen mehrwöchigen Arbeitseinsatz für die US Army in Deutschland, um beim Osterlauf 10 km zu laufen

10 km: 1. W55 Jutta Bendel und 2. M55 Jürgen Binder

Klaus & Klaus – nicht von der Nordseeküste sondern aus der Südpfalz. Helfer Klaus Schmidt und Klaus Hölderich

Michael, Carolyn und Tim Könnel

Startaufstellung zum Kinderlauf – wie immer mit einem rosa Osterhasen im Feld

Sieger Jakob Blessing hat keine Augen für den Zielkanal

Katrin Leonhardt wird Gesamt-Zweite

Wer überholt mich denn da noch?

10 km Sieger Tobias Blum eilt gleich voraus – der junge Mann mit der Startnummer 588 kommt nicht ins Ziel

10 km 3. M45 Jens Laudage

10 km Michael Ohler (24) wurde vor 2 Wochen Pfalzmeister im Marathon; sein Kandeler Vereinskollege Philipp Wagner (84) wurde heute 3. MHK

10 km Pfalzmeisterin Josefa Matheis, neben ihr Sohn Fabio wird 2. MJU18 und 3. W40 Sandra Fätsch (176)

10 km Pfalzmeisterin W40 Saskia Helfenfinger-Jeck

10 km Zähnefletscher Thorsten Wahl

10 km 1. M80 Ludwig Mesel (71)

10 km Sieger Tobias Blum

10 km Raffael Schaffrik

10 km 1. M40 Matthias Müller

10 km Zweiter und Pfalzmeister Thomas Schlohmann, dahinter 1. M50 Stefan Hinze, Dritter Hannes Lang (399)

10 km 2. M50 Thomas Dehaut

10 km Siegerin Latifa Schuster

10 km 3. M50 Thomas Weishaar

10 km 1. M55 Gerald Reimer

10 km 1. MJU20 Matthias Schell (403), 1. MJU18 Johannes Fuchs (87) und Tammo Lang

Schnellster Voranmelder Matthias Drabold

10 km 3. M55 Klaus Hirschinger

10 km Dritte Simone Hoffmann, neben ihr Andreas Vonerden

10 km 1. W45 Vera Martens (197) und 1. W40 Karin Schenk

10 km 3. MJU18 Sebastian Blessing

10 km 2. W45 Martina Kugele

10 km 2. M60 Walter Geib (251) und Jörg Wünstel

10 km 2. W40 Dominika Grünewald

10 km 2. WHK Sophia Möllinger und Stefan Baumgärtner

10 km 3. W35 Sonja Deiß

10 km 1. WJU16 Elena Hartmann

10 km 1. WJU18 Katrin Neumeister

10 km 3. W30 Johanna Jung überhol gerade Dorothea Falkenstein, die aber am Ende vor ihr im Ziel ist

10 km 1. W60 Gaby Schwan

10 km 1. M70 Werner Schimpf

10 km 1. W65 Beritta Zeil

10 km 2. W65 Ingeborg Lang und 3. M65 Walter Kuntz

10 km 2. MJU16 Marc Huber mit Ralf Leszinski

„Der erste Hitzelauf der Saison“ meinte Jasmin Sticher aus Völklingen

10 km 1. WJU20 Henriette Schell

10 km 2. W60 Karin Weber

10 km 1. M75 Gerhard Hörner und 3. W65 Thea Oser

HM Sieger Isaac Kibrom

10 km 2. M75 Bernd Cöllen und 1. M80 Ludwig Mesel

HM 2. Christoph Hakenes (720) und Dritter Sebastian Pieczarek

HM 3. MHK Florian Römer

HM 3. M40 Viktor Luft

HM 2. M40 John Scudder (885)

HM 3. M35 Tobias Hoffmann

HM 3. M30 Tobias Kawerau

HM 2. M55 Horst Stoll

HM Siegerin Natalie Wangler

HM 1. W30 Julia Bush

HM Zweite Sabine Zürker

HM 2. W35 Isabelle Hutzel

HM 1. W40 Mariann Erhardt

HM 1. M60 Günther Lang

HM Dritte Christina Schäfer

HM 3. M65 Gerhard Klein und 3. W35 Meike Betsch

HM 1. W50 Petra Dages und 3. WHK Nane Preuß

HM 2. W45 Sabine Graf

HM 3. W40 Christina Ahlers

HM 1. W65 Renate Cöllen

HM 3. W30 Elena Keck-Miller

HM 1. M75 Gerhard Wipfler

HM Sieger Isaac Kibrom alleine auf weiter Flur

HM Zweiter Christoph Hakenes und Dritter Sebastian Piezarek bei km 12 noch Seite an Seite

HM 1. M35 Benedikt Rieker hinten

HM 2. MHK Jonas Müller

HM 2. M30 Tim Weber

HM 1. M45 Leonhard Mayer

HM 1. M50 Michael Craiß

HM 3. M35 Tobias Hoffmann

HM 1. M55 Dieter Zimmermann mit Siegerin Natalie Wangler

HM 2. M50 Andreas Mattern (930) und Kai Diemer

HM 3. M55 Bernhard Scheib

Liegeradler Stefan König

HM 3. W50 Christine Sauerland

HM 1. M65 Irwan Harianto (721)

Das könnte die 2. W50 Birgit Burrer sein

HM 1. W45 Karin Jerg

HM 2. W40 Tina Gesche

HM 1. W55 Helga Sandmaier

HM 1. M70 Hans-Günther Siegeris

Bestes Laufwetter beschert viele Bestzeiten

Rheinzabern, 26. März 2016 – Karfreitag in Rheinzabern: bei Daniel und Sabrina Hochmuth, Cheforganisatoren der Rheinzaberner Volksläufe, bricht Hektik aus. Nicht etwa, weil die knapp drei Monate alte Tochter Sophie das Haus auf den Kopf stellen würde, sondern weil Helfer um Helfer für den Osterlauf am kommenden Nachmittag abspringt. Spontanurlaube, Verwandtenbesuche, Krankheit – die Liste der Gründe war sehr vielfältig. Schnell wurde umdisponiert und Verwandte sogar aus Hessen nach Rheinzabern gebeten. Knapp zwei Stunden vor Beginn der Veranstaltung konnte dann Entwarnung gegeben werden. „Zum Glück sind genug Helfer da. Bei der Winterlaufserie ist die Helfersituation in der Regel unkritisch, aber Ostern sind halt Feiertage und Ferien“ meinte Daniel Hochmuth, nun wieder gelassen.

Der Osterlauf war in diesem Jahr bereits der 43te. Ein Mal, 1990, ist er ausgefallen, erinnert sich Werner Roth, der die Organisation der Rheinzaberner Läufe mit 75, vor 6 Jahren, in die jüngeren Hände von Daniel Hochmuth abgegeben hat, es sich aber nicht nehmen läßt, wenigstens mal im Start-Ziel-Bereich aufzutauchen. Nicht, um nach dem Rechten zu sehen, er weiß die Läufe in guten Händen, sondern weil er natürlich genauso bekannt ist wie er die Stammgäste in Rheinzabern seit Jahrzehnten kennt. So erinnert er sich zum Beispiel heute noch daran, daß Saskia Helfenfinger-Jeck, seit diesem Jahr immerhin schon in der W40 laufend, zu ihren schnellen Jugendzeiten Vegetarierin war. 1990 richtete der TV Rheinzabern die Deutschen Crossmeisterschaften aus und da wäre eine fünfte Veranstaltung innerhalb von gut vier Monaten einfach zu viel gewesen. Zum Osterlauf kam es übrigens, weil Werner Roth bei den Olympischen Spielen 1972 Ernst van Aaken kennenlernten, der die Südpfalz als schwarzen Fleck auf der Laufveranstaltungskarte sah und den Rheinzaberner damit animierte, das zu ändern. Was er nachhaltig geschafft hat, denn sowohl der Osterlauf als auch noch viel mehr die drei Läufe der Winterlaufserie sind weit über die Grenzen der Pfalz hinaus bekannt und ziehen jede Menge Läufer auch aus 200 km Entfernung in den Kreis Germersheim.

Auch die etwa 100 Helfer sind zum großen Teil schon seit Jahrzehnten mit an Bord und ein eingespieltes Team. Die Läufer unter den Vereinsmitgliedern, die gerne auch an den Wettkämpfen teilnehmen möchten, engagieren sich dann eben beim Auf- und Abbau. Und aus der Leichtathletikabteilung, der Daniel Hochmuth vorsteht, kommt auch immer wieder Nachwuchs mit ins Helferteam. Streckenposten, Teeausschenker, Becherverteiler – es gibt viele Jobs, in die man die Kids einbinden kann. Die beiden Teenager, die an diesem Ostersamstag im Zielkanal die Pfandbecher an die Läufer verteilten, machten sich irgendwann einen Spaß daraus, diese farblich zu sortieren und vielen Läufern einem zu ihrem Outfit passenden Becher in die Hand zu drücken. So bekommt ein Volkslauf plötzlich und unerwartet sogar noch besondere eine persönliche Note.

Traditionell beginnt der Osterlauf um 13.30 Uhr mit dem Kinderlauf über 1 km, auf die Strecke geschickt werden die Kids mit „Auf die Plätze – fertig – los“, damit sich keiner erschreckt. Und genauso traditionell steckt ein jugendlicher Leichtathlet im rosa Hasenkostüm und begleitet die jungen Läufer über ihre Runde. 35 Kinder/Jugendliche zwischen 6 und 14 Jahren rannten dieses Jahr um die Wette – und um den Hefeosterhasen, den jede/r im Ziel in die Hand gedrückt bekam. Der 12jährige Jakob Blessing vom gastgebenden TV Rheinzabern war mit 3:35 min der Schnellste auf der Strecke. Schon als Zweite im Gesamteinlauf kam nur eine Sekunde später mit Katrin Leonhardt (ABC Ludwigshafen) die schnellste Schülerin zum Scanner von Harald Baumann. Neun der Kids absolvierten den Kilometer unter vier Minuten, die Letzten brauchten aber auch nur gut fünfeinhalb Minuten.

Zwanzig Minuten später hallte der erste Startschuß durch die Straßen Rheinzaberns. 368 10 km-Läufer machten sich auf den Weg, 118 von ihnen suchten ihre Pfalzmeister. Eine geringe Zahl, wenn man bedenkt, wie viele in Vereinen organisierte Volksläufer in der Pfalz unterwegs sind. Obwohl der Osterlauf an der Turn- und Festhalle und nicht, wie die Winterlaufserie an der Integrierten Gesamtschule gestartet wird, ist die Strecke dennoch identisch. Sie fängt halt erst bei km 1,5 an und führt dann bei km 8,5 durch den winterlichen Startbereich.

Tobias Blum setzte sich gleich zu Beginn an die Strecke. Für den wegen „Knie“ zuschauenden Pfälzer Favoriten Tim Könnel war von Anfang an klar, daß der Sieg nur über Blum gehen kann. Der 21jährige Saarländer wohnt, läuft und trainiert weiterhin in Saarbrücken unter seinem alten Trainer, hat sich aber im vergangenen Jahr vereinstechnisch der LG Telis Finanz Regensburg angeschlossen, um Mitglied einer starken Mannschaft sein zu können. Eigentlich wäre der deutsche U23-Vize-Crossmeister 2016 gerne unter 31 min gelaufen, bis km 7 war er auch noch einigermaßen auf Kurs. Aber dann wurde es alleine gegen die Zeit und den Wind schwer. Nun geht’s erstmal ins Trainingslager nach Bad Dürrheim, bevor Ende April die Deutsche Halbmarathonmeisterschaft auf seinem Plan steht. In Bad Liebenzell möchte er eine 67er Zeit laufen. Der Student des Wirtschaftsingenieurswesens war nun zum dritten Mal in Folge beim Rheinzaberner Osterlauf – und auch zum dritten Mal Sieger. Seine Rheinzabern-Bestzeit steht bei 31:00 min, auf anderer Strecke ist er schon 30 min gelaufen. Nach 31:33 min blieb an diesem Samstag die Uhr für ihn stehen.

Im Endspurt setzte sich der TSG Maxdorfer Thomas Schlohmann fast drei Minuten später gegen seine Konkurrenten Hannes Lang (TV Bretten), Stefan Hinze (SSC Hanau-Rodenbach) und Oliver Trauth (TV Herxheim) durch. Er suchte sein Heil aus der Gruppe in der Flucht, setzte sich ungefähr ab km 5 nach etwas vorne ab und die Mitläufer konnten ihn nicht wieder einsammeln. Nach 34:13 min kam Schlohmann als Pfalzmeister ins Ziel, Lang (34:15) und Hinze (34:19) hatten mit der Pfalzwertung nichts zu tun und so holte sich Trauth (34:22 min) die Pfalz-Silbermedaille. „Der letzte Kilometer war aber anstrengend“ stöhnte der neue Pfalzmeister grinsend – und war mit seiner Leistung durchaus zufrieden, „vor allem wenn man bedenkt, daß ich gerade auf meine erste Langdistanz, den Ironman in Frankfurt, trainiere, was nicht gerade schnell macht.“

Bei den Frauen war die Französin Latifa Schuster (ASL Robertsau) genauso unschlagbar wie Tobias Blum bei den Männern. Nach 36:40 min beendete sie das Rennen als 26te gesamt. Pfalzmeisterin wurde keine Geringere als Josefa Matheis (TSG Eisenberg), die ihren xten Titel nach Hause holte. „Über 50 sind’s sicher schon“ meinte Ehemann Ralf, der Chefstatistiker im Hause Matheis. „Ihren ersten holte sie ja schon 1988/89, als sie noch zusammen mit Adele Eichert beim TV Frankenstein lief“. Der Lauftreff der TSG Eisenberg wurde erst 1990 gegründet. Die Neu-W50erin lief einmal mehr allen jungen Konkurrentinnen auf und davon und war mit ihren 38:21 min überaus zufrieden. Dabei hatte sie in der scharfen Linkskurve nach Hatzenbühl, etwa bei km 2, noch eine Schrecksekunde und nahm auch raus, denn Sohn Fabio rutschte in der Kurve auf Schlamm weg und ging zu Boden. Klar, daß da die besorgte Mutter nicht einfach weiterläuft, als sei nichts gewesen. Der Filius kam nach 40:11 min als Zweiter MJU18 ins Ziel – mit neuer persönlicher Bestzeit, die sich für einen 17jährigen 800 m-Läufer durchaus sehen lassen kann. Josefa läuft traditionell beim Marathon Deutsche Weinstraße – aber nur auf der Halbmarathonstrecke, denn vierzehn Tage später hat die TSG Eisenberg eine Frauschaft für die Halbmarathon-DM gemeldet, zu der natürlich auch Josefa gehört.

Dritte 10 km-Läuferin war mit Simone Hoffmann (TSV Amiticia Viernheim, 39:23 min) eine Triathletin aus Südhessen, die Plätze 4 und 5 belegten mit Vera Martens (40:22 min) und Karin Schenk (40:41 min) zwei Läuferinnen vom TV Waldstraße aus der hessischen Hauptstadt Wiesbaden. Vize-Pfalzmeisterin wurde Janine Friedel (TV Herxheim, 42:31 min), Dritte Sonja Deiß (LC Bad Dürkheim, 42:42 min). Die beiden liefen in der Gesamtwertung auf die Plätze 8 und 12.

Zwanzig Minuten nach dem 10er gehen die Halbmarathonis auf die Strecke. Sie laufen erst 1,1 km durch das an die Festhalle angrenzende Wohngebiet, bis sie dann auch auf die Rheinzaberner Standardrunde entlassen werden, die dann natürlich zwei Mal zu laufen ist.

Auch hier war der Favorit schnell ausgemacht. Isaac Kibrom belegte in der Rheinzaberner Serie des vergangenen Winters Platz 3. Der Eritreer ist für die LG Kurpfalz unterwegs. Inzwischen ist sein Asylantrag durch, er ist jetzt „offiziell“ in Deutschland. Er bemüht sich sehr, Deutsch zu reden und auch zu verstehen. „Uhr ist kaputt“ antwortet er auf die Frage, warum er denn ohne Uhr laufe. Mit Uhr hätte er es vielleicht am Ende noch unter 1:11 h gepackt, so scannte Harald Baumann ihn nach 1:11:05 h ab – alleine gegen die Uhr läuft es sich halt nicht so einfach wie wenn noch ein Gegner mit an Bord gewesen wäre. Seine Halbmarathonbestzeit (1:10:23 h) ist er im Dezember in Hassloch gelaufen.

Hinter ihm hatte sich eine Dreiergruppe gebildet, aus der bei km 11 ein Läufer wegbrach, offenbar beendete er das Rennen. Als Christoph Hakenes (LSG Karlsruhe) nach 1:14:20 h das Ziel erreichte, gab es kurze Irritationen, weil der Streckenposten der Meinung war, er hätte noch eine (dritte) Runde zu laufen. Eine halbe Minute später konnte er nach einer ersetn Aufregung schon wieder drüber lachen. Im Ziel wollte sich seine Tochter einen Kuss abholen und Christoph warnte noch „Vorsicht, ich klebe“, das Problem der Kleinen war aber ein ganz anderes „Iiiih.. der kratzt ja“. Sprach‘s und ließ den Papa mit seinem Becher stehen.

„Das war heute nicht mein Sahnetag“ meinte Sebastian Pieczarek, der in Rastatt vor drei Wochen seine Halbmarathonbestzeit auf 1:13 h schrauben konnte. Seit Januar trainiert er mit der KIT-Trainingsgruppe der LG Region Karlsruhe und ist begeistert, wie schnell sein strukturiertes Training in Gesellschaft schon Früchte trägt. Nun wird sich der bisher Vereinslose über kurz oder lang wohl auch offiziell dem Verein anschließen. 1:15:18 h sind zwar nicht gerade persönliche Bestzeit, können sich aber auch nach seiner Ansicht durchaus sehen lassen.

Bei den Frauen stand Favoritin Tanja Grießbaum ebenfalls am Streckenrand. Sie hatte sich einen grippalen Infekt zugezogen und hustend unterstützte sie ihre Lauffreunde unter anderem mit dem Fotoapparat. So war der Weg frei für Natalie Wangler. Die 20jährige läuft für die Roadrunners Südbaden, einen erst 2014 gegründeten Verein, der in Gengenbach (Kreis Offenburg) zuhause ist. Die Niederschopfheimerin studiert Wirtschaftsinformatik in Offenburg und will beim Wien-Marathon erstmals auf die Königsstrecke. Mit 1:25:27 h unterbot sie ihre alte Bestzeit um über eine Minute. Da sie über 10 km inzwischen 37:32 läuft, kann sie kleinere Volksläufe durchaus immer mal gewinnen.

Sabine Zürker (TV Dudenhofen) lief vor zwei Wochen in Kandel ihren ersten Marathon, den sie in 3:28 h beendete. Mit Rock und House auf den Ohren und Unterstützung von Simon Deißler schraubte sie ihre Halbmarathonbestzeit in Rheinzabern auf 1:34:32 h und wurde damit Zweite. Der Laufsport ist erst seit 1,5 Jahre ihr Ding, vorher hat sie Tennis gespielt.

Bis zum Gespräch mit Laufticker.de war Christina Schäfer (TV Forbach) gar nicht klar, daß sie Dritte im Gesamteinlauf war. „Ich habe Julia Bush schon die ganze Zeit vor mir gesehen und dann noch zum Endspurt angesetzt“ zeigte sie sich begeistert von ihrem Erfolg. Vor neun Monaten kam Tochter Emilia auf die Welt, seit sieben Monaten trainiert sie wieder – ausschließlich mit Babyjogger und bisher nicht weiter als 15 km. Sie hatte sich „4:45er Schnitt“ als Schlachtplan mit auf den Weg genommen und ist ihr Tempo dann einfach durchgerannt. Die 4:45 min/km hat sie exakt getroffen. Julia Bush kam 13 Sekunden nach ihr ins Ziel.

Bei bestem Laufwetter hörte man im Zielbereich so manchen begeistert von einer neuen persönlichen Bestzeit berichten. Die Speicher konnte man dann in und vor der Halle mit dem reichhaltigen Kuchen- und Waffelangebot sowie Bratwurst und Steaks wieder auffüllen. Zur Siegerehrung gibt es in Rheinzabern traditionell Lamm. Aus Biskuitteig.

Ergebnisse www.laufinfo.eu

 

 

 


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