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1. Lange Laufnacht Karlsruhe

[eingestellt am 21. Mai 2016]

By: Heike Klein

Premiere für die "Lange Laufnacht" oder neu-deutsch: "Runners Track Night"

Bis ins kleinste Detail durchorganisiert von Simon Stützel, Jannik Arbogast, Holger Wlasak, Patrick Scheef, Markus Herkert und Iniatior Günther "Günne" Scheefer

Noch sind die Sitzreihen leer, eine Stunde vor dem ersten Startschuss. Das sollte sich rasch ändern.

Zwei von vielen Helfern der LG Region Karlsruhe, die dafür sorgten, dass die Veranstaltung immer im Zeitplan blieb und sich die 300 Starter, Betreuer und Fans im Carl Kaufmann Station (Beiertheimer Stadion) wohl fühlten.

Eine Delegation aus der Pfalz. Albert Sachs, ein LC Haßloch Urgestein und bei fast jeder Leichtathletikveranstaltung im Umkreis von 100 Kilometern als Zuschauer dabei, mit Fans und Freunden der Läufer Emil Leibrock und Marius Meyfarth.

Einer der vielen Sponsoren. "Der Fußball nimmt uns fast alles weg", sagte Initiator und Moderator Günne Scheefer. Immerhin hat sich RB den Läufern in Karlsruhe angenommen und sponsert nicht nur einen Fußballclub.

Lauffreunde der Region vor dem Start.

Der erste Lauf über 800 Meter ist unterwegs.

In Runde eins ist der Tempomacher Stefan Kohler noch an der Spitze.

Janta Max als Erster der Verfolgergruppe

Alexander Kessler gewinnt holt die Norm für die "Südeutschen" über 800 Meter

Start zu den zweiten 800 Metern

Christoph Uhl als Pacemaker vorne, der Sieger des Laufes, Ayoub Kabriti in Lauerstellung (Startnummer 18)

Liveberichterstattung vom Team "Larasch" mit entsprechender Technik

Sieger Ayoub Kabriti eine Winzigkeit vor Florentin Caesar und Sebstian Schütz

Kabriti Ayoub (LC Breisgau)

Start zum dritten Lauf über 800 Meter

Wer über die doppelte Stadionrunde eine Norm oder Bestzeit laufen möchte, legt bereits alles in einen guten Start

Hier noch an dritter Stelle, der spätere Sieger des Laufs Hannes Braunstein (LG Offenbach)

Hannes Braunstein, Gewinner des dritten Laufs

Günne "nordet" seine Läufer ein

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Der nächste Lauf folgt zugleich

"Larasch-Lauf" mit Startern deren Bestzeiten zwischen 1:57 und 1:54 liegt

Start geglückt

Und wieder eine neue Bestzeit, diesmal von Erik Franz mit 1:54,38 Minuten

Erik Franz (VfL Sindelfingen)

Der erste Lauf mit weiblichen Startern, über 800 Meter

Kathrin Wöhlken auf Bahn sieben wird 2:21,41 Minuten Erste bei den Frauen

Glücksgefühle für die Qualizeit bei Marie Leimbach (MTG Mannheim)

"Sensationell" von 2:20 auf 2:14,09 Minuten verbessert, sie kann es kaum glauben, Marie Leimbach

Aufstellung zu den ersten 1500 Metern

bunte Mischung der Athleten von der "Männerklasse" bis zu U18-Startern

das große Feld vor dem Startschuss

... und jetzt läuft die Uhr

beste Bedingungen für die Läufer

Frederick Unewisse gibt den Takt vor, der spätere Sieger, Marius Meyfarth lauert an neunter Position

Die Verfolgergruppe

Die Zeit läuft

Meyfarth im Schlussspurt, die Uhr fest im Blick

Marius Meyfarth und Emil Leibrock

Jan Anstett. Fast drei Monate Semesterferien. Studiert mit "Scholar Book" in Texas und läuft während der Semesterferien für die LG Region Karlsruhe über 5000 Meter bei den Deutschen Meisterschaften der U20

Der Start über 1500 Meter "Hochzeitsflitzer-Lauf"

Die jungen Frauen gehen auf die Reise

In der ersten Runde

Siegerin Kerstin Hirscher (TG Viktoria Augsburg)

Die beiden Moderatoren des Abends: Anja Jordan und Günther Scheefer kommentieren die Darbietungen der Kunstturn Region Karlsruhe

Die jungen Turnerinnen zeigten ein flottes Programm

Großes Interesse bei den Zuschauern bei den Vorführungen der Spitzenturnerinnen

Auch auf den Händen kann "frau" laufen. Nicht zur Nachahmung empfohlen, wenn man Normen einfangen möchte

Athletenpräsentation mit Patrick Zwicker und Tanja Griesbaum

Organisator Simon Stützel hat alles im Blick

Lokalheldin Melina Tränkle mit Sintayehu Kibebo (Äthiopien) bei der Athletenpräsentation

Holger Körner Pacemaker

Start über 800 Meter CTDI Europe-Lauf

Der Sieger Dennis Biederbick (LG Ahlen) Bestzeit mit 1:49,27 Minuten

Die schnellen Frauen über 800 Meter sind auf der Strecke

Jana Reinert läuft die DM Norm

Patrick Zwicker (LC Rehlingen), der Pfälzer der für einen saarländischen Verein startet und Pascal Kleyer (U20-WM Norm schon abgehakt) von der LG Region Karlsruhe auf dem Weg zum Start

Am Start Patrick Zwicker, Jan Riedel und Sören Ludolph

In Rot Sören Ludolph mit Blick nach vorne

Der "800-Meter-A-Lauf" - einer der vielen TOP-besetzten Läufe

Pascal Kleyer mit Freund und Edelkonkurrenten der gleichen Altersklase U20 Robert Farken (SC Leipzig)

Patrick Zwicker war zufrieden mit seinem Lauf in 1:48,69 Minuten

Start frei für die 1500 Meter mit Alina Reh und den Sujew Zwillingen

Rehs Mähne wird noch einmal durchgeschüttelt, bevor es ernst wird

Elina und Diana Sujeq

Alina Reh

1500 Meter "Scholarbook-Lauf"

im Ziel erstmal ablegen

Christoph Kessler in 3:46,38 Minuten gewinnt auf heimischen Boden

Gruppenbild mit Damen, links die drei "Scheefer"-Frauen, - Ehefrau und Mädels von Initiator Günne Scheefer, dann folgen die drei Platzierten und Christian Beck bei der Siegerehrung des "Landau-Running Company Laufs"

"Gemischter Lauf" über 5000 Meter, die Läufer und Läuferinnen sortieren sich am Start

Tanja Grießbaum (LG Rülzheim - im blauen Trikot) und Melina Tränkle (LG Region Karlsruhe) zwischen den großen "Jungs"

Melina Tränkle

Die Siegerin über 5000 Meter kommt aus Äthiopien und heißt Sintayehu Kibebo, hier mit ihrem Manager Peter Schaffrinski

Einträchtig im Ziel, vorher heißer Kampf um den Sieg: Jannik Arbogast und Toni Riediger

Moderatorin Anja Jordan mit den beiden Schnellsten des Stadtwerke-Ettlingen Laufs über 5000 Metern im Gespräch

Die magische Nacht von Karlsruhe

Karlsruhe, 20. Mai 2016 - Beste Bedingungen herrschten am Freitagabend bei der ersten „Langen Laufnacht“ der LG Region Karlsruhe. Angeboten wurden die Distanzen 800, 1500 und 5000 Meter im Carl Kaufmann Stadion bei der Europahalle. In Karlsruhe zaubert normalerweise Trainer Günther Scheefer für seine vielköpfige Lang- und Mittelstrecklergruppe maßgeschneiderte Trainingspläne und Wettkampfeinsätze. Dass er Qualitäten als Organisator und Motivator hat, ist daher unbestritten. Sein Talent als Initiator stellte er in den Wochen und Monaten zuvor unter Beweis, als er mit Simon Stützel, Patrick Scheef, Jannick Arbogast, Holger Wlasak und Markus Herkert ein Team um sich scharte, das neben Training, Wettkämpfen, Studium oder Beruf noch „nebenbei“ die Laufnacht in trockene Tücher brachte. Der Aufwand, der dahinter steckt, lässt sich dann erahnen, wenn man sieht, dass für jeden der 18 Läufe ein Sponsor gefunden wurde. Sponsoren, denen  es wichtig genug ist, dass diesmal der Laufsport in den Vordergrund gerückt wurde und nicht etwa, wie leider auch in Karlsruhe nur allzu oft, „König Fußball“. Aktiviert wurden auch dutzende Helfer bei Verpflegung, Wettkampfbüro und an der Laufstrecke. Am meisten ins Schwitzen kamen dann aber die Tempomacher, die Mehrzahl davon Spitzenläufer der LG Karlsruhe.

Dabei waren die Karlsruher natürlich auch nicht ganz uneigennützig. „Wir haben hier so viele Topläufer in unserer LG, aber wir müssen immer relativ weit zu den Veranstaltungen anreisen Und als wir abends unser Training im Stadion durchzogen, spürten wir, welche tolle Atmosphäre und gute Voraussetzungen hier herrschen“, erklärt „Günne“ Scheefer. Zu diesem Zeitpunkt konnte er noch nicht wissen, dass auch die Wetterbedingungen an diesem magischen Abend optimal sein würden.

Der erste Sieger des Abends war Alexander Kessler (LG Baar). Der 16-Jährige knackte in 2:03,53 Minuten die Norm für die Süddeutschen Meisterschaften. „Der Pacemaker war dann fast ein bisschen zu schnell, die Lücke zu groß, eigentlich wollte ich noch näher an die zwei Minuten Grenze heran laufen“, so sein Fazit.

Im zweiten Lauf war Trainer Johannes Eisele (LC Breisgau) mit Ayoub Kabriti sehr zufrieden. „Er hat sich um vier Sekunden verbessert“, freute er sich über den 17-Jährigen aus Marokko. Eisele (nicht verwandt mit dem jungen Läufer Lukas Eisele) hat ihn beim Freiburger Halbmarathon vor zwei Jahren entdeckt, als er mit 1:22 Stunden ins Ziel lief. In der alten Heimat Marokko „joggte“ er zum Spaß. „Ayoub hat in den letzten zwei Jahren erst gelernt, was Leichtathletik wirklich bedeutet“, betonte Trainer Eisele. Jetzt gilt es die Unterdistanzen von 800 bis 3000 Meter als Grundlage zu laufen, um dann irgendwann einmal die richtig langen Distanzen wie Halbmarathon und Marathon in Angriff zu nehmen.

Lauf Nummer drei sah Hannes Braunstein in 1:57,20  Minuten als Sieger. Der 17-Jährige von der LG Offenburg packte eine neue Bestzeit. „ich habe zwar schon 2000 Hindernis und die 1500 Meter ausprobiert, aber ich glaube, mir liegen die 800 Meter am meisten“, freute er sich.

Auch Erik Franz (VfL Sindelfingen) hat mit 1:54,38 Minuten gespürt „da geht sogar noch mehr“. Der 25-Jährige hat eine Weile mit dem Laufen pausiert und strebt jetzt einen Start bei den Süddeutschen Meisterschaften an. „Laufen ist ein guter Ausgleich“, zum Maschinenbau-Studium. Seine alten Vereinskollegen hatten ihn motiviert, wieder auf die Bahn zurückzukommen.

Völlig losgelöst war Marie Leimbach (MTG Mannheim). Die 18-Jährige holte souverän die Norm für die DM in 2:14,09 Minuten. Dabei hatte sie in dieser Saison  noch kein Freiluftrennen bestritten. Marie hat im März ihr Abiturzeugnis erhalten und liebäugelt mit einem Studium der Sportwissenschaften.

Zur Auflockerung des Programms und als kleine Bewegungstherapie für die Starter-Mannschaft und die DLV-Schiedsrichter ging es dann zum Start über 1500 Meter. Hier zog Marius Meyfarth, der Mittelstreckler des LC Haßloch, mit dem berühmten Namen die größte Show ab. Der Neffe der zweifachen Hochsprung-Olympiasiegerin Ulrike Meyfarth hatte einen verkorksten Frühling mit Verletzungen und Erkrankung im März und April und damit wenig Training nach Plan. Er rollte das Feld von der Mitte her auf und landete bei 3:56,10 Minuten und neuer Bestzeit. „Das war jetzt echt überraschend. Mir haben die ganzen Tempoeinheiten im Frühling  gefehlt“, freute er sich über die Norm für die „Süddeutschen“. In seinem Sog lief sein junger Vereinskollege Emil Leibrock sieben Sekunden unter seiner alten Bestzeit in 4:11,80 Minuten zur Norm für die DM.

Während sich die nächsten Starter auf die 1500 Meter vorbereiteten, war Gelegenheit, einen Rückkehrer nach Karlsruhe nach seinen Erlebnissen in Texas zu befragen. Jan Anstett, erfolgreicher und schneller Langstreckler der LG Region Karlsruhe, wagte nach seinem Abitur im Sommer 2015 den großen Schritt mit Simons Stützels „Scholarbook“-Studienplatz Vermittlung in die USA. Jan Anstett ist jetzt für rund drei Monaten Semesterferien in der alten Welt und plant nach seiner Regenerationsphase auch einige Starts für die LG Region Karlsruhe, zumal er die Norm für die DM über 5000 Meter bereits gelaufen ist. Er war an diesem Abend „nur“ Zuschauer. Seine Erfahrungen als Student der BWL in Texas: „Man macht sich vorher zu viele Gedanken wegen der Sprache. Alle helfen einem, überall wo ich hinkomme, gibt es Unterstützung. Und es gab gute Noten, es war alles kein Problem“, betonte er. So war er mit der Entscheidung, in Texas zu trainieren und zu studieren sehr zufrieden. Auch wenn die lange Saison mit vielen Trainingseinheiten am Ende bei den Wettkampfresultaten noch nicht optimal gestaltet war. „Aber ich denke, das zahlt sich alles noch aus“, ist Jan Anstett für das nächste Semester zuversichtlich.

Beim nächsten Start über 1500 Meter glänzte Jens Mergenthaler (SV Winnenden) mit 3:52,35 Minuten und neuem Vereinsrekord. Der 18-Jährige weiß noch gar nicht, wo seine Reise noch hingeht, hat er doch bereits mit 1:08 Stunden eine super Zeit im Halbmarathon stehen. Für Jonathan Schmidt (Dresden) reichten die 3:53,26 Minuten in diesem Lauf zur Norm für die U18 EM in Tiflis.

Kerstin Hirscher (TG Vikotria Augsburg) bedankte sich bei Pacemakerin Amelie Svensson. „Das hat richtig gut geholfen. Ich bin einfach hinterher gelaufen“, betonte Hirscher, die mit 4:32,30 Minuten die DM Norm unterbot.

Danach hatten die Läufer eine Pause und die Kunstturnerinnen der Kunstturnregion Karlsruhe zauberten auf der großen weichen Matte ihre akrobatischen Elemente. Auch hier hatte Günne Scheefer wieder seine Hände im Spiel, kennt er doch einige der Turnerinnen auch als Pädagoge am Karlsruher Otto Hahn Sportgymnasium. So bescheinigte er vor großer Kulisse Pauline Tratz und Lea Grießer, den beiden voraussichtlichen Rio-Startern, dass sie nicht nur super Turnerinnen, sondern auch ebenso gute Schülerinnen sind.

Den Turnerinnen folgte die Vorstellung der Topläufer, die im Anschluss daran auf die Piste geschickt wurden.

.Für Dennis Biederbick (LG Ahlen) sprang bei der doppelten Stadionrunde der U20 eine Topzeit und die Norm für U20-WM in Polen (19. Bis 24. Juli) heraus. Mit 1:49,25 Minuten ist er nach Pascal Kleyer (LG Region Karlsruhe) und Robert Farken (Leibzig) der dritte DLV-Läufer mit der Qualizeit. Allerdings gibt es nur zwei Tickets, um die sich die drei Läufer in weiteren Läufen noch duellieren werden. Kleyer und Farken gingen im A-Lauf über 800 Meter an den Start. Robert Farken holte in 1:48,76 Minuten eine neue Bestzeit, Kleyer ließ es in 1:52,09 Minuten etwas langsamer angehen. Jetzt müssen die drei Nachwuchsläufer entweder in Regensburg oder bei Junioren Gala in Mannheim ihre Karten auf den Tisch legen. Zunächst spendete Biederbick ein dickes Lob an Pascal Kleyers Vereinskameraden Holger Körner. Der Läufer der LG Region Karlsruhe „machte ein super Tempo für mich. Vielen Dank“, betonte Biederbick.

Noch nicht ganz in ihrem Wunschbereich ist Jana Reinert. Sie lief zwar mit 2:08,74 Minuten die DM Norm, doch die WM Norm ist noch ihr Traummaß.

Im A-Lauf über 800 Meter freute sich ein gestandener Olympionike über eine Saisonbestleistung. Mit 1:47,42 Minuten lief er  deutsche Jahresbestzeit. Die Norm für Rio hat Sören Ludolph damit fest im Blick. „Ich brauche noch ein paar gute Rennen. Das Tempo heute war bis 600 Meter gut, dann musste ich aber ein paar lange Wege gehen“, bedauerte er, dass noch ein paar Körner auf der Bahn liegen bleiben mussten. Ludolph, der mit Olympia nach dem wenig erfolgreichen Abschneiden in London 2012 noch eine Rechnung offen hat, fehlen zur Norm nur noch 1,42 Sekunden.

Im gemischten Lauf zeigten drei junge Frauen den Jungs, dass sie mithalten können. In 4;10 Minuten war lediglich Silvan Rauscher vor Elina Sujew (4:13,67 Minuten) und ihrer Zwillingsschwester Diana (4:14,07 Minuten) sowie Alina Reh im Ziel. Alina lief in 4:17,36 Minuten neue Bestzeit und die Norm für die U20 WM. Reh wollte diesen kurzen Lauf „für die Spritzigkeit“. Und Elina sagte: „Es hat heute super Spaß gemacht. Ich bin voll durchgelaufen.“

Nochmals einen gemischten Lauf gab es über 5000 Meter. Sintayehu Kibebo aus Äthiopien siegte vor der Schweizerin Flavia Stutz und Melina Tränkle (LG Region Karlsruhe). Die 29-Jährige Kibebo nimmt Läufe über 5000 Meter laut ihrem Manager Peter Schaffrinski als Zwischenstation für ihre Marathoneinsätze. Hier steht ihre Bestzeit bei 2:39:39 Stunden. Melina Tränkle genoss den Lauf vor heimischer Kulisse mit Freunden und Bekannten als Anfeuerung. „Das war heute eine positive Anspannung. Ich wollte ein gutes Ergebnis abliefern und habe mich sehr auf den Lauf gefreut“, verriet sie anschließend.

Mit Hochspannung wurde der Elitelauf über 5000 Meter erwartet. Denn Mitorganisator Jannik Arbogast wollte das Heimspiel nutzen, um eine wirklich schnelle Zeit auf die Bahn zu zaubern. Doch das flotte Tempo konnte er nicht ganz durchhalten und musste schließlich Tobias Blum (Regensburg) und Toni Riediger (Düsseldorf) aufschließen lassen. So kam es zum Showdown auf den letzten zwei Runden. Als die Glocke die letzte Runde einläutete, wagten Arbogasts Fans fast gar nicht mehr hinzuschauen. Doch letztlich siegte bei den Anhängern die Begeisterung über diese tolle Laufnacht und sie ließen es sich nicht nehmen, „ihren“ Jannik zum Sieg zu tragen. Arbogast siegte hauchdünn in 14:15,63 Minuten vor Toni Riediger in 14:15,88 Minuten. Riediger war am Schluss total geflasht. „Das war mein erster Lauf über diese Distanz. Ich bin es ruhig angegangen und wollte mehr zum Ende hin ein richtiges Erfolgerlebnis haben. Es war cool, weil Jannik das Publikum so aktiviert hat. Aber es war auch hart, das habe ich heute gemerkt. Fünf Kilometer auf der Bahn sind so lang wie zehn Kilometer auf der Straße“, so Riediger. Jannik Arbogast gestand, dass er zwar habe schneller laufen wollen, aber trotzdem mega viel Spaß gehabt habe.

Am Ende stand neben sehr viel Lob nur noch die Frage, woher denn Günther Scheefer als Initiator, Motivator, Moderator, Organisator und Trainer nur seine Zauberkraft nimmt, um nebenbei zum Vollzeitjob so viel Kraft für den Laufsport zu investieren. Vielleicht müsste man sich dazu an seine drei Feen wenden, die Scheefer zuhause den Rücken frei halten. Doch nicht nur dort, sondern auch bei der Laufnacht waren Scheefers Frau und seine zwei Töchter im Einsatz. Sie sorgten bei den Siegerehrungen für einen Hauch von zarter Elfenmagie. Bleibt zu hoffen, dass genügend Elfenstaub übrig blieb, um auch im nächsten Jahr eine Fortsetzung auf die Bahn zu zaubern.

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