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Alder-Baerens, Nele

[eingestellt am 13. Dezember 2016]

By: Jörn Harland

Nele in Doha - Foto privat

Eine Athletin mit einem Wikipedia-Eintrag muss sehr berühmt sein. Doch wer ist diese bescheidene Athletin, die weder ein FB-Profil besitzt noch eine Webseite. Selbstdarstellung ist für die am 1. April 1978 in Berlin geborene Läuferin ein Fremdwort. Viel lieber läuft sie und das schnell und ausdauernd zugleich. In der Ultraszene hat sich die promovierte Biopyhsikerin einen entsprechenden Namen gemacht. Dabei hat das Leichtgewicht von 45kg bei 1,61m Körpergröße zwei Handicaps. Zum einen ist Nele gehörlos. Sie trägt „Cochlearimplantate“, welche ihr zum Hören verhelfen. Diese trägt sie allerdings nicht zum Laufen. Zum anderen ist die für den Ultrasportclub Marburg startende Athletin stark kurzsichtig. Selbst mit Brille ist ihre Sehkraft auf 32% bzw 40% reduziert.

Bereits in den Jahren 1998 – 2006 gehörte Nele Alder-Baerens der deutschen Gehörlosen-Nationalmannschaft an. Für diese nahm sie mehrfach an den Sommer-Deaflympics teil. 2001 erlief sie in Rom über die 800 m Silber, 2005 in Melbourne bei errang sie Gold über 5000 m und zudem noch Bronze über 10.000 m.

Ihr Marathon-Debüt gab die wissenschaftliche Mitarbeiterin der Berliner Charité 2013 in Berlin. Sensationell stellte sie in einer Zeit von 2:46:07h einen neuen Gehörlosen-Weltrekord auf. Im akutellen Jahr 2016 läuft es besonders gut für Nele. So gewann sie bereits zu Beginn des Jahres den Deutschen Meistertitel über 50km in 3:20:33h (Berlin, 05.03.2016). Am 02. April folgte der nächste Deutsche Meistertitel, diesmal im 6-Stunden-Lauf. Ihre zurückgelegte Distanz von 82,998km bedeutete zugleich neuen deutschen Rekord. Der Sommer wurde dann dominiert durch den Gewinn der Gehörlosen-Weltmeisterschaft im Marathon (Stara-Zagora/Bulgarien, 26.06.2016) und dem dritten Deutschen Meistertitel, über 100km in 7:29:04h (Leipzig, 20.08.2016). Zuletzt versilberte sich Nele den Herbst, indem sie die Vizeweltmeisterschaft bei den 50km-Weltmeisterschaften in Doha errang. In 3:25:53h trotzte sie den extremen Bedingungen mit Bravour.

Laufticker.de traf die sympathische Berlinerin, um die Eindrücke ihrer sensationellen Saison 2016 einzufangen. Sie erzählt außerdem, welchen Stellenwert das Laufen in ihrem Leben einnimmt und wie sie ihr Training in Eigenregie gestaltet.

1.   Herzlichen Glückwunsch zu deiner Leistung bei den Weltmeisterschaften. Wie hast du die den Wettkampf in Doha empfunden? Sicherlich war es allein klimatisch schon eine Herausforderung?

Danke! Ja, der Gewinn der Silbermedaille bei der 50km Weltmeisterschaft war der Höhepunkt meiner Karriere und wird es wohl auch bleiben… Aber das ist völlig in Ordnung, ich bin dankbar, dass ich das überhaupt erleben durfte – eine WM-Einzelmedaille. Alles, was jetzt noch kommt, ist Bonus.

Doha ist eine faszinierende und für mich oft fremdartige Stadt, voller Gegensätze und (moralischer) Zwiespälte, eine andere Kultur. Schade, dass neben der WM so wenig Zeit blieb, um sich diese arabische Metropole, die Umgebung oder auch die Wüste anzusehen. Doch die angeratene Vorwettkampf-Schonung, das heiße Wetter und der straffe Zeitplan ließen dazu kaum Spielraum. Aber so ist das ja fast immer bei Meisterschaften.

Die Liste mit den Vorleistungen der Konkurrentinnen verunsicherte mich, meine Hoffnung beschränkte sich darauf, gerade noch so in die Top10 zu laufen. Das Klima kommt mir eher entgegen, relativ gesehen habe ich damit scheinbar weniger Probleme als andere (ich bin ein Kamel…). So bin ich mir sicher, hätte die WM an einem kälteren Ort stattgefunden, wäre ich nicht Vizeweltmeisterin geworden, da die Topläuferinnen ihre Leistungen wohl besser hätten umsetzen können. Glücklicherweise traf ich gleich mein Tempo und lief nicht zu schnell los. So war ich denn überrascht, als ich eine starke Läuferin nach der anderen von hinten einsammelte und immer weiter vorrückte, aber immerzu befürchtete, wieder rück-eingeholt zu werden. Bei etwa Kilometer 37 wurde ich auf Platz zwei liegend von einer Britin überholt. Mir war ihr Tempo für den Moment einen Tick zu schnell und ich dachte, hey, Bronze wäre auch schon unglaublich phantastisch, lass sie laufen. Aber wie dicht mag die Vierte hinter mir sein? Ich höre ja nicht, wenn einer hinten aufläuft und beim Umdrehen erkenne ich zu wenig. Eine Runde (2,5km) vor Schluss sah ich in gewisser Entfernung jemanden vor mir auftauchen, wo ich mir unsicher war, ob das die genannte Britin sein könnte oder nicht. Was tun: Reserven riskieren oder lieber sicher „nach Hause“ laufen? Dann packte ich doch mein Kämpferherz aus, erhöhte das Tempo auf unter 4min/km, überholte sie knapp 1km vor dem Ziel und nahm ihr bis zum Ziel noch 24 Sekunden ab. Der schönste Moment war für mich 200m vor dem Ziel, als ich das letzte Mal an meinem schon mit wildwedelnden Armen jubelnden Vater vorbeilief, der uns an den County Tables betreute und ich somit fast sicher wußte: Du hast es geschafft. Im Ziel brauchte es eine Weile zum Realisieren: Vizeweltmeister! Ich war so glücklich, konnte die nachfolgende Nacht nicht schlafen und genoss den Tag darauf einen Stadtbummel in Doha, die Atmosphäre, das Hotelbuffet und die Siegerehrung in vollen Zügen und mit allen Sinnen.

 

2.   Nach so vielen Erfolgen in 2016 hast du dir eine Pause ja redlich verdient. Wie sehen die nächsten Wochen aus? Regeneration?

Das Training geht eigentlich weiter, bei starker Kälte nehme ich die Intensität heraus. Glücklicherweise hatte ich bis jetzt eine gute schnelle Regeneration, aber ich werde in Zukunft aufpassen müssen, man wird ja älter und man merkt das auch… Um die Weihnachtsfeiertage werde ich mir aber etwas mehr Ruhe gönnen. Immer wieder denke ich beim Training an die Weltmeisterschaft und dieses tolle Jahr zurück und bin dankbar dafür, das erlebt haben zu dürfen. Es war irgendwie glücklicherweise mein Jahr: Die Silbermedaille bei der WM und drei deutsche Meistertitel: 50km (2. Platz ewige Deutsche Bestenliste), 6h-Lauf (Deutscher Rekord und Altersklassenweltrekord W35, nur 202m fehlten zum Weltrekord) und 100km (2. Platz ewige Deutsche Bestenliste). Außerdem sieht es bisher so aus, als ob ich auch noch in allen drei Disziplinen die Position 1 auf der Weltrangbestenliste 2016 ins neue Jahr retten könnte…

Es kann in Zukunft nur „schlechter“ werden, aber wie schon gesagt, das ist in Ordnung, ich bin glücklich und vollends zufrieden mit dem Erreichten. Und was noch kommt oder auch nicht, ist Bonus.

 

3.   Bist du eigentlich schon immer Läuferin gewesen? Oder hast du dich auch auf anderen sportlichen Feldern ausgetobt?

Kann man so sagen. Ja, ich bin schon immer irgendwie gelaufen. Schon als kleines Kind überall hin gerannt, anstatt zu gehen. Wollte im Urlaub lieber wandern, statt in der Sonne zu liegen. Kurzzeitig hatte ich parallel einen Ausflug zum Basketball, aber als ich mich dann entscheiden musste: Gehörlosen-Nationalmannschaft Basketball oder Gehörlosen-Nationalmannschaft Leichtathletik, entschied ich mich recht schnell für die Leichtathletik. Das war 1997. Ab diesem Jahr begann ich auch erst, im OSC Berlin unter Renate Güttler Leichtathletik zu trainieren. Zum Ultralaufen kam ich viel später: 2014.

Und wenn die Leistungen nicht mehr ausreichen für Wettkämpfe, kann ich mir trotzdem nicht vorstellen, mit dem Laufen aufzuhören. Ich träume dann von Etappenläufen, Wüstenläufen (wegen der kargen Landschaft) oder eben privat für mich weiter laufen, einfach so. Und wandern sowieso. Jedenfalls kann ich einfach nicht stillsitzen.

4.   Deine Leistungen sind umso höher zu bewerten, wenn man berücksichtigt, dass du gehörlos bist. Stellt dies für dich eine Beeinträchtigung beim Laufen dar? Wie orientierst du dich im Wettkampf?

Ich sehe für mich die schlechten Augen sogar noch als größeres Handicap, als die Ohren. So erkenne ich Anzeigetafeln nicht, potentielle Konkurrentinnen nicht, Hundeleinen nicht oder Unebenheiten auf den Boden nicht – Folgen sind stolpern und unsicheres, kräftezehrendes Laufen. Trail-Läufe fallen somit für mich eigentlich aus (auch wegen des fehlenden räumlichen Sehens).

Die Gehörlosigkeit jedoch hat nicht nur Nachteile, sondern meiner Meinung nach auch Vorteile. Die Nachteile sind tatsächlich die Einordnung der Konkurrenz (was das schlechte Sehen noch verschärft), weil ich nicht höre, ob jemand hinten dranhängt – taktische Spiele fallen so großenteils weg. Weiterhin funktionieren Absprachen oder Informationsweitergaben mit dem Betreuer nur schriftlich mit Zetteln an der Trinkflasche oder mit vorher peinlich genau ausgemachten Gesten (z.B. welchen Rang habe ich aktuell oder wie steht es um die Konkurrenz oder irgendwelche Kampfrichterinformationen…). Motivierende Musik, aufmunterndes Klatschen oder anfeuernde Zurufe gehen verloren. Vorteile sehe ich jedoch darin, dass ich sehr fokussiert laufen und meine Körpersignale besser spüren kann (bilde ich mir jedenfalls ein). Ich nenne das immer „in meinem Tunnel laufen“.

So genieße ich auch besonders die regenerativen frühmorgendlichen Trainingsläufe in absoluter Stille und nehme die (mit fortschreitender Zeit immer mehr abnehmende) Einsamkeit, die schwindende Dunkelheit, die aufgehende Sonne oder den Regen, den Nebel, die Temperaturunterschiede, Lichtspiele auf dem Boden und was es alles noch gibt… viel stärker wahr. Ich spüre intensiv einen Einklang, die reine Kraft des Laufens, die Freude an der harmonischen flüssigen Bewegung und fühle mich EINS mit der Welt.

5.   Im Jahr 2014 hast du dich dem Ultra Sport Club (USC) Marburg angeschlossen? Was war der Auslöser?

Nach dem Berlin-Marathon 2013 (mein Debüt mit neuem Gehörlosenweltrekord) sprach mich Antje Krause an und weckte in mir die Neugierde, auch die Ultrastrecken auszuprobieren. Um bei Deutschen Meisterschaften starten zu können, musste ich jedoch wieder in einen Verein eintreten (ich war seit 2007 vereinslos). Der Ultra Sport Club Marburg bietet meiner Meinung nach erstens sehr gute Konditionen und ich habe dort auch das Gefühl, nicht unter Druck gesetzt zu werden, sondern ungestört mein Ding durchziehen zu dürfen. Ein netter Haufen von Leuten, den ich nun bei gemeinsamen Veranstaltungen und Helfereinsätzen beim jährlich stattfindenden Lahntallauf im Februar sowie dem Marburger Nachtmarathon im Juli immer besser kennenlerne.

 

6.   Ultralauf bedeute viele km und sehr intensives Training. Wie verbindest du das Laufen mit deinen beruflichen Verpflichtungen? Wie sieht dein Umfeld in Berlin aus?

Dafür ist für mich eine effiziente Tagesplanung und Disziplin wichtig und diese auch einzuhalten notwendig. Neben Beruf und Training mache ich noch den Haushalt komplett und koche alles selbst, habe aber keine Kinder. Vieles absolviere ich zu Hause (Athletik, Kraftübungen, Fahrradergometer, Trampolin) oder in der Nähe von zu Hause (Schwimmhalle, Laufrunde im nahegelegenen Park), sodass ich wenig oder keine zeitraubenden Anfahrtswege habe. Einkaufen wird mit dem Nachhauseweg von der Arbeit verbunden. Die Waschmaschine oder das selbstgemachte Brot wird vor dem Lauf angeschmissen bzw in den Ofen geschoben und nach dem Lauf rausgeholt. Selbstgemachtes Müsli-Frühstück wird auf der Arbeit nebenbei gegessen. Athletik-Übungen werden so ausgewählt, dass möglichst viele Bereiche des Körpers gleichzeitig trainiert werden. Beim Zähneputzen ein paar zusätzliche Kraft- oder Dehnübungen. Tagesschau gucken und nebenbei Trampolin springen. Zusätzliche regenerative Laufkilometer durch Laufen zu fast allem was erlaufbar ist: Ab und zu zum Frühstück am Wochenende zu meinen Eltern ca. 33km, ab und zu zum Mittagessen zu meinen Großeltern am Wochenende ca. 22km, etwa zu einer Geburtstagseinladung hin und/oder zurück laufen… Es macht mir allein schon Spaß, den Tag zeitsparend und effizient zu gestalten und mir neue Ideen einfallen zu lassen, wie man noch was rausholen kann.

 

7.   Ergänzt du dein Training mit alternativen Trainingsmethoden wie Radfahren oder Schwimmen? Wie regenerierst du am besten

Ja. Ich hample auf dem Fahrradergometer herum und schwimme in der Halle (im Neoprenanzug, weil ich sonst furchtbar friere). Macht mir zwar nicht so viel Freude wie das Laufen, aber ich bilde mir ein, dass mir das gut tut. Zusätzlich Athletik, Dehnung, Trampolinspringen.

Bezüglich Regeneration denke ich für mich, dass eben Schwimmen, Radfahren und Trampolinspringen eine aktive Form der Regeneration vom Laufen sind. „Nebenbei“ trainiert man dabei andere Muskelgruppen und Fähigkeiten. Außerdem wandere ich leidenschaftlich gern, am liebsten über mehrere Tage mit einem Rucksack wo alles drin ist, was man braucht, weit weg von der städtischen Zivilisation. Das verbindet mich erneut mit der Natur und glücklicherweise auch mit meinem Ehemann.

8.   Im Alter von 35 Jahren hast du dein Marathondebüt gegeben. Warum so spät? Wolltest du bewusst in deiner Heimat Berlin rennen?

Das kam so… Nachdem ich 2007 aus der Gehörlosen-Nationalmannschaft und den Vereinen austrat (inzwischen bin ich wieder drin und laufe für sie Marathons bei internationalen Meisterschaften) und den Wettkampfsport beendete, wurde ich immer wieder gefragt: „Und? Bist du auch schon mal Marathon gelaufen?“ Irgendwann war ich es leid, „Nein! Bin ich NICHT!“ zu sagen und wollte auch mal wissen, wo meine Grenzen sind. Die Marathondistanz kam mir damals unvorstellbar gigantisch viel vor. Dann stellte ich fest, dass mein Entschluss es doch mal mit dem Marathon zu probieren, mit dem 40. Jubiläum des Berlinmarathons 2013 zusammenfiel. So ließ ich das Schicksal entscheiden und dachte, ok, wenn du einen Startplatz ergatterst (4 Minuten nach der Öffnung des Anmeldeportals waren alle weg), musst du halt für den Marathon anfangen zu trainieren. So kam es dann: Ab Oktober 2012 trainierte ich darauf hin.

9.   Was sind deine Ziele für 2017? Denkst wieder über einen internationalen Einsatz nach?

Mein vorrangiges Ziel ist es, gesund zu bleiben und in keine Verletzungen hineinzulaufen. Damit habe ich mich 2014 und 2015 lange genug geplagt. Wenn das gelingt: Nächste Wettkampf-Ziele wären die Deutschen Meisterschaften im 6-h-Lauf im März 2017, dann die Deutschen Meisterschaften 100km in Berlin im Juni und der Deaflympics-Marathon (Olympische Spiele der Gehörlosen) in der Türkei im Juli. Wenn das alles gut geht und ich auch nominiert werde, dann eventuell noch die 50km WM in Doha zum Dritten…

 

Ergänze bitte folgende Sätze:

1.   Wenn ich 2017 wieder Deutsche Meisterin über 50km werde, dann .....

Das wird leider nicht eintreten, da diese DM erstens kurz vor der WM in Doha terminiert ist und zweitens ein Lauf in der Schwäbischen Alp mit 1100 Höhenmetern und gewissem Trailanteil ist (warum sich das Straßenlauf-DM nennt, erschließt sich mir nicht) – also nichts für mich.

2.   Wenn ich Haile Gebreselassie begegnen würde, .....

Würde ich versuchen vor Freude ebenso breit zu grinsen wie er (allerdings sind meine Zähne nicht so schön weiß) und ihn um ein Autogramm bitten. Ich wäre unheimlich stolz, solch einem Menschen persönlich begegnet zu sein, der in seiner Zeit nicht nur ein Ausnahmeläufer war, sondern sich auch so vielfältig engagiert. Solchen Menschen zolle ich großen Respekt. Geht da was???

3.   Sage immer die Wahrheit, doch….

Nein, bestimmt nicht. Aber ich bemühe mich, es größtenteils zu tun. Und niemanden zu verletzen.

4.   Ich genieße es, wenn...

Ich in der Natur wandern kann. Ich mir nach besonders umfangreich geleisteter Trainingsarbeit oder einer langen Wanderung mal halbwegs gedankenlos den Bauch vollhauen kann oder mir ein Stück Kuchen oder Süßigkeiten gönnen „darf“. Ich Bücher lese. Mir mein Mann den Rücken kratzt…

5.   Freiheit ist für mich….

Mich schmerzfrei und gesund in der Natur bewegen können; eigenständig Entscheidungen über mich selbst treffen zu dürfen, eine gesicherte Existenz zu haben.

&nb

persönliche Bestleistungen

5.000 m

17:38 min

25.06.2005

Berlin

10.000 m

36:36 min

05.08.2006

Berlin

10 km

36:52 min

14.05.2006

Berlin

HM

1:23:01 h

26.09.2013

Berlin (Split Marathon)

Marathon

2:46:07 h

26.09.2013

Berlin

50 km

3:20:33 h

05.03.2016

Berlin

100 km

7:29:04 h

20.08.2016

Leipzig

6 h

82,998 km

02.04.2016

Nürnberg

 

 

 


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