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3. Trailrun21 Zell am Harmersbach

[eingestellt am 27. März 2017]

By: Gabi Gründling

Fotos: Jochen Höschele, Peter und Gabi Gründling

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Vorm Start

Lokalmatadorin Miriam Köhler stimmt sich mit Vereinskollegen auf den Lauf ein

Altmeister Peter Lessing war der älteste Teilnehmer

Gleich geht’s los

Der Läuferlindwurm ist unterwegs

Besenläufer Adrian

Hahn & Henne von der Zeller Keramik sind allgegenwärtig

Die ganze Strecke war vorbildlich markiert

Wer bis ins hohe Alter läuft auch…

Da hat sich wohl kein Läufer bedient

Permamentmarkierung?

Eine von 3 Wasserstellen

Barbara Stöcklin

2. MJU23 Colin Vavra

Herbert Hebek

Was Sven Tangermann da wohl sieht?

Auch Jochen Höschele steuerte Fotos zu diesem Bericht bei

Svenja Gerbendorf

Orgachef des Hornisgrindemarathons Karsten Weis

Günter Kromer und Oliver Sucher

Claudia Franke

Pia Winkelblech

Von Hahn, Henne und anderen Zweibeinern

Zell am Harmersbach, 26. März 2017 – wer kennt sie nicht, die Zeller Keramik „Hahn und Henne“? Schwarze Tiere auf grün-gelbem Grund, wahlweise als Tasse oder Teller zu bekommen. Oder doch lieber in weiß auf dem Trikot der LG Brandenkopf?

Die ist die Veranstalterin des Trailrun21. Früher hatte die LG den Brandenkopfberglauf im Angebot, der vor drei Jahren von einem Halbmarathon abgelöst wurde. Dieser ist, obwohl kein Berglauf, Auftaktveranstaltung für den Schwarzwald-Berglaufpokal. Den „richtigen“ Berglauf gibt es übrigens diesen Herbst doch nochmal, weil der Schauinsland-Berglauf nicht stattfinden kann.

Nun, Ende März, stand aber erstmal und zum dritten Mal der Trail-Halbmarathon auf dem Programm. Ungewöhnlich für einen Sonntag war die Startzeit um 12 Uhr. Aber sie verschaffte Läufern, die eine längere Anreise hatten, am Tag der Umstellung auf Sommerzeit den Genuß, nicht schon vor dem ersten Hahnenschrei aus dem Bett zu müssen. Neu war noch ein 9,8 km-Einsteigertrail, der bereits zwei Stunden vor dem Marathon gestartet wurde.

Dieser Sonntag war der erste mit richtig schönem Frühlingswetter und so war das größte Problem die Kleiderordnung. Denn morgens war’s noch frisch und so wußte keiner so wirklich, was er/sie anziehen sollte. Kurz, ganz kurz, lang oder gar ganz lang? Letzten Endes war von allem etwas vorhanden und die, die lang-lang angezogen waren, dürften deutlich mehr geschwitzt haben als die Leichtbekleideten, die vorm Start noch leicht fröstelten.

Für den Halbmarathon waren 700 Höhenmeter ausgeschrieben, die Wahrheit lag wohl etwa 10% darunter. Gemäß dem Motto „what comes up must come down“ mußten diese Höhenmeter natürlich auch negativ zurückgelegt werden. Die Anstiege waren eher langgezogen, die Abstiege waren durchaus auch mal etwas steiler, was die „Bremsmuskulatur“ im Oberschenkel merkte. Insgesamt war die Strecke technisch nicht sehr anspruchsvoll. „Früher hießen solche Läufe einfach Volksläufe, dann Waldläufe und heute eben Trail“ fasste Peter Gründling die Streckenbeschaffenheit zusammen. Was aber nicht heißt, daß es keine schöne Strecke war – ganz im Gegenteil.

Unterwegs machte man mehrfach die „Bekanntschaft“ von Hahn und Henne. Ein guter Teil der Strecke folgte dem gleichnamigen Premiumwanderweg. Und der war an vielen Stellen geschmückt mit dem schwarzen Federvieh. In der Nähe der dritten Wasserstelle gibt es auch eine Hühnerleiter, auf die die Wanderer hingewiesen werden. Ob ein Läufer sich die 100 m Umweg gönnte, ist nicht überliefert aber auch zu bezweifeln.

Die ersten 300 Pokalpunkte heimste Alexander Grigo ein. Er konnte sich nach 1:23:26 h über Tee, Äpfel und Hefezopf hermachen. Die Duschen waren aber bei ihm schon genauso kalt wie bei den Letzten, die nach knapp 3 Stunden das Ziel erreichten. Die Ritter von Buss-Halle ist eine recht große Sporthalle mit modernen sanitären Anlagen. Warum man es dort nicht schafft, sonntags heißes Wasser vorzuhalten, muß niemand verstehen. Man stelle sich nur mal vor, das Wetter wäre schlecht gewesen und alle Läufer wären naß, ausgekühlt und verschlammt ins Ziel gekommen……

Timo Zeiler, für die veranstaltende LG Brandenkopf unterwegs, brauchte als Zweiter 1:26:11 h. Der sechsfache Deutsche Berglaufmeister und mehrfacher EM- und WM-Teilnehmer hat nach dem Ende seiner Leistungssportkarriere seine Liebe zum Trairunning entdeckt und ist auch dort sehr erfolgreich. Nur 23 Sekunden nach Zeiler komplettierte Maximilian von Lippe das Treppchen.

Als Gesamt-20te führte Melanie Albrecht die Frauenkonkurrenz an. Die 21jährige brauchte 1:39:50 h. Verena Utz kam 5:01 min später zurück zum Start-Ziel-Transparent. Dritte wurde Marilyne Haas aus dem benachbarten Biberach mit 1:45:38 h.

Die Kurzstrecke gewannen Bruno Schumi (LG Brandenkopf, 40:00 min) und Valerie Moser (Running Team Ortenau, 46:41 min).

Beim 10er kamen 66 Läufer ins Ziel, beim Halbmarathon waren es derer 170.

Bei Kaffee, Kuchen, Kartoffelsuppe und Pasta ging die Siegerehrung zügig über die Bühne, zumal nicht die Altersklassen geehrt wurden sondern die jeweils ersten 12 Frauen und Männer mit je einer Hahn- und Henne-Tasse bedacht wurden. Bevor die letzten Läufer in der Umkleidekabine waren, hatte die Veranstaltung schon ihr offizielles Ende gefunden.

www.trailrun21.de

 

 

 

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