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Dopingfälle - auch im Hobbyläuferbereich

[eingestellt am 08. April 2017]

By: Gabi Gründling

Latifa Schuster beim 15 km-Lauf in Rheinzabern im Januar 2017. Inzwischen wurde sie positiv auf Kokain getestet und aus der Serienwertung genommen

Hiobsbotschaften Doping im Laufbereich

In den letzten Tagen tauchten zwei Dopingmeldungen aus dem Laufbereich auf, die die Szene in Aufruhr versetzen.

Zum Einen wurde die Marathon-Olympiasiegerin Jemima Sumgong (Kenia) positiv auf EPO getestet, damit ist die erste olympische Marathon-Goldmedaille für Kenia unschöne Geschichte.

Im Hobbyläuferbereich in der Pfalz und Nordbaden schlug die Nachricht fast wie eine Bombe ein, daß die Elsässerin Latifa Schuster positiv auf Kokain getestet und in Frankreich zu einer vierjährigen Dopingsperre verurteilt wurde. Latifa lief in den vergangenen Jahren fast jedes Wochenende hier in Deutschland, im Oktober gewann sie den München Marathon. Ihr werden rückwirkend bis München alle Siege aberkannt. Der TV Rheinzabern nimmt ihren Namen aus den Ergebnislisten der 35. Winterlaufserie, wo sie eigentlich den zweiten Platz erlief.

Wir haben uns entschlossen, nicht rückwirkend unsere ganzen Berichte zu ändern.

Seit ihrer Dopingsperre in Frankreich ist Latifa noch bei diversen Volksläufen in Nordbaden aufgetaucht (und hat diese gewonnen). Jetzt sind die Veranstalter alle darauf aufmerksam geworden und es bleibt zu hoffen, daß sie niemand mehr starten läßt.

Weisenheim am Berg, 08. April 2017


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