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7. Marathon Deutsche Weinstraße - Marathon und mehr

[eingestellt am 19. April 2010]

Von: Gabi Gründling

Fotos: Peter Gründling

Mandelblütenläuferfest an der Deutschen Weinstraße - die Marathonis sind los

Bockenheim, 18. April 2010 - Der Marathon Deutsche Weinstraße findet zwar sonntags statt, tatsächlich beginnt er aber schon am Samstagnachmittag. Auch wenn erst sonntags gelaufen wird, samstags wird so viel geboten, daß das Rahmenprogramm schon ein Marathon für sich sein kann, wenn man sich darauf einlässt. 

Daß die Weinstraße 1936 erstmals als solche tituliert wurde und das aufgrund der schlechten Situation des deutschen Weins aufgrund der Vernichtung der Juden im Dritten Reich als Werbemaßnahme gedacht war, ist eine der vielen Informationen, die man auf den Streckenbesichtigungsfahrten mitnehmen kann, die am Samstag um 14 Uhr, 16 Uhr und 18 Uhr kostenlos angeboten werden. Die Busse können zwar nicht 100% der Strecke abfahren, weil sie natürlich nicht durch die Grünstadter Fußgängerzone und auch nicht durch die Weinberge fahren dürfen, aber die Fahrt dauert auch so 1 ½ kurzweilige Stunden mit beim Kaiserwetter des diesjährigen Marathonwochenendes wunderbaren Ausblicken über die Rheinebene bis hinüber an die Bergstraße und in den Odenwald. Eine Fahrt, die sich sicher auch für die Pfälzer bzw. in der Pfalz Ansässigen unter den Läufern lohnt. 

Währenddessen wird in Bockenheim, auf dem Platz, der unterjährig Verkehrsübungsplatz für die Kinder der angrenzenden Schule ist, einiges an Kinderprogramm abgewickelt, bis hin zum kostenlosen 1.000 m-Lauf für Bambini und Meilenlauf für Schüler (Jahrgang 1995-1998). Mit insgesamt 244 Kindern im Ziel nutzen diese Wettkampfchance doppelt so viele wie vor zwei Jahren. Auch die Kinder von Josefa & Ralf Matheis und Carsten Bresser mischten kräftig mit. Wobei Carsten Bresser es sich nicht nehmen ließ, zumindest neben seinem Sohn herzulaufen. Viele Eltern legten auch diesmal wieder selbst Hand an und führten ihre Kinder über die Strecke. Einzig der jüngste Teilnehmer, der dreijährige Amerikaner John Bingham, bedurfte wirklich der Hilfe seiner Mutter. Immer, wenn diese seine Hand losließ, driftete er in alle möglichen Richtungen ab, war doch das Drumherum so interessant, daß er nicht auf den kürzesten Weg kam sondern mit großen Augen Zickzack lief. Mit 12:48 min war er zwar mit über 4 min Rückstand Letzter, aber er war davon keineswegs irgendwie überfordert. Das sind wohl die Abenteuer des 21. Jahrhunderts für so einen Knirps. Schnellster der 124 Jungs auf der Strecke war Philipp Leidner vom TV Weidenthal in 3:47 min zeitgleich mit Dominik Ebert von der an der Ausrichtung der ganzen Veranstaltung beteiligten TSG Grünstadt. Paulina Krumbiegel vom TV Kindenheim war das einzige von 95 Mädchen, das unter 4 min blieb, sie brauchte 3:52 min und ließ damit nur drei Jungs den Vortritt. 

Out of Dackenheim bei km 31

Deutlich magerer waren die Teilnehmerzahlen des Schülerlaufs über eine Meile. Hier trauten sich nur vier Mädchen und 21 Jungen an den Start. Laura Becker vom TV Dannstadt war die Jüngste und Schnellste, sie brauchte 6:331 min, während Little Johns Schwester Rebekkah Bingham als Vierte ins Ziel kam, allerdings mit ein paar Jungs hinter sich. Yannie Esper (TSG Grünstadt) landere einen Start-Ziel-Sieg. Er stürmte wie von der Pistole geschossen direkt vom Start weg los und hörte das erlösende Mattenpiepsen nach 5:12 min und damit vier Sekunden vor Tobias Magin. 

Während auf dem Platz vor dem Zelt mit Hüpfburg und Trampolin weitere sportliche Kinderbelustigung geboten wird, geht’s drinnen im Zelt hoch her: von der immer größer werdenden Marathonmesse, Essen & Trinken (inkl. kostenloser Nudelportion für die Läufer), Turngala des Sportbundes bis hin zum abendlichen eintrittsfreien Auftritt der Pfalz-Kult-Rocker “Anonyme Giddarische” war so einiges geboten. Einzig die Krimilesung von Markus Guthmann, dem Autor des Pfalzkrimis “Weinstraßenmarathon” mußte entfallen. Markus war unter der Woche beruflich in den USA, sein Rückflug fiel dem isländischen Vulkanausbruch zum Opfer. So fehlte der in Battenberg lebende Nebenerwerbsautor, der sein täglich Brot bei John Deere verdient, auch am Sonntag auf der Strecke. 

Wie ihm ging es auch noch anderen Laufwilligen. Prominenteste Island-Weinstraßen-Opfer waren sicher die beiden Russen Vitaliy Belovol und Oleksandr Matviychuk. Beide hatten auf Sieg gesetzt, Matviychuk wollte sogar den Halbmarathon-Streckenrekord knacken. 

Erstmals gab es in diesem Jahr ein zweites Zelt, in dem die Startnummern ausgegeben, die Leihchipaus- und -rückgabe organisiert und auch das Gepäck während des Marathons aufbewahrt wurde. Erstmals kann man auf den (dieses Jahr froschgrünen) Veranstaltungsshirts nachlesen, daß der Träger Finisher ist. Allerdings gab es diese Shirts nur gegen Entgelt und das schon vor dem Lauf, was irgendwie den Begriff “Finishershirt” ad absurdum führt.

Mit exakt 700 Paar Beinen im Ziel (573 davon männlich, 127 weiblich) war Veranstaltungschef Rolf Kley durchaus zufrieden. Wie viele Marathonis letztlich gestartet sind, entzieht sich leider zur Zeit meiner Kenntnis, verkauft waren über 1.000 Startnummern für die Königsstrecke. Aufgrund der fast sprichwörtlich über Nacht einsetzenden Hitze gab es unterwegs viele Ausfälle. Erstmals seit 1998 hatte sich die Mandelblüte über die Zeit bis zum Marathontermin gerettet. Zwar zeigte sie sich nicht mehr in ihrer ganzen Pracht, aber sicher konnte man auch als Marathontourist mehr als nur erahnen, wie schön die Pfalz vor allem im Frühjahr anzusehen ist. 

Im Vorfeld hätte man vor allem unter dem einheimischen Läuferinnendreigestirn Josefa Matheis, Eve Rauschenberg und Susanne Bog keine klare Favoritin ausmachen können. Letztere lebt seit einigen Monaten in Bad Dürkheim, war also auch Kandidatin für die gut dotierten Sonderwertungen “Pfalz” und “Landkreis”. Allerdings ist Susanne (ehemals Brema) inzwischen sehr wettkampfmüde, der Weinstraßenmarathon war ihr erster Wettkampf seit Berlin im September und so wußten Konkurrenz und sonstige Fachkundige sie nicht richtig einzuschätzen. Die promovierte Tierärztin hatte allerdings auch selbst Probleme damit. Lange Läufe hatte sie, zusammen mit ihrem Mann Peter, genügend absolviert, aber die Tempoeinheiten fehlten ihr und mit der Wettkampfabstinenz natürlich auch die Leistungskontrolle. Sehr gut vorbereitet zeigte sich in den letzten Wochen die Hasslocherin Eve Rauschenberg, beste Marathon-Landkreisläuferin des Jahres 2008. Sie hatte seit Monaten ihr Training und ihre Wettkämpfe auf den 18. April ausgerichtet, trat mit dem hohen Ziel an, hier 2:50 h zu laufen, was für sie persönliche Bestzeit bedeutet hätte. Angesichts des Streckenprofils wäre das auch bei lauffreundlicherem Wetter eine wahre Herausforderung geworden. Auch Josefa Matheis präsentierte sich in den letzten Monaten in Topform, ihre 1:22:32 h beim vom Gegenwind verwehten Halbmarathon in Rheinzabern vor drei Wochen waren eine klare Ansage, daß wieder einmal beim Weinstraßenmarathon mit ihr zu rechnen sein muß. Zwei Mal konnte sie den Lauf schon als Zweite beenden – zu Zeiten, als die modernen Menschenhändler noch nicht den Weg in die Pfalz fanden. Polinnen und Russinnen waren aber schon immer hier.

Die Preisgelder beim Weinstraßenmarathon sind recht üppig, für den Marathonsieg gibt es 1.500 €, für Platz 2 1.000 € und für Platz 5 immerhin auch noch 125 €. Der kompletten Invasion der ausländischen Läufer begegnet man bei der Kreisverwaltung in Bad Dürkheim mit Geldpreisen von 500 € für den besten Pfälzer und 250 € für den besten Landkreisläufer (jeweils für Männlein und Weiblein, versteht sich). Eine gute Form lohnt sich also ganz sicher. 

“Was nützt die besten Vorbereitung, wenn Du dann einen ganz schlechten Tag erwischst?” haderte am Ende Eve Rauschenberg mit ihrem Schicksal. Josefa Matheis, die bis kurz vor der Halbmarathonweiche von ihrem Mann Ralf begleitet wurde, hatte bei km 3 eine Durchgangszeit von 12:04 min – und da war Eve ca. 60 m vor ihr. Am Ende trennten die beiden fast neun Minuten und Susanne Bog – zugunsten von Josefa. Bei Eve ging schon auf der Leistadter Höhe bei km 14 quasi das Licht aus. Ihrer mentalen Stärke ist es zuzuschreiben, daß sie sich noch bis ins Ziel durchbiß. Fast 13 Minuten war sie auf der zweiten Hälfte langsamer – da half ihr auch das eigens angeschaffte Laufshirt mit der aufgedruckten Elwetritsche (Pfälzer Fabelwesen) und der Unterschrift “Pfälzer” nicht. Zur Siegerehrung war sie schon wieder einigermaßen guter Dinge und blickte voraus Richtung Mannheim-Marathon in vier Wochen. Da dort voraussichtlich auch die Halbmarathon-Zwischenzeit für den Engelhorn-Marathon-Cup, bestehend aus Kandel-Weinstraße-Mannheim und mit der Pflicht, zwei Halbe und einen Ganzen zu laufen, gezählt wird, hat sie noch gute Chancen auf den Cupsieg. 

Auch Josefa Matheis ging es so schlecht wie noch nie in einem Wettkampf. “Kaputt war ich ja schon oft, aber so im Eimer wie diesmal noch nie. Ich wollte im Ziel nicht mal mehr mit jemandem reden” erzählte die Eisenbergerin. Und auch ihr Mann Ralf berichtete “so kaputt habe ich meine Frau noch nie erlebt”. Erstmals in ihrer langen Lauf-Bahn hatte sie zum Beispiel mit Magenkrämpfen zu kämpfen. Bei Kilometer 29 lief sie noch nur ein paar Schritte hinter der späteren Zweiten und Siegerin des Jahres 2008, Joanna Chmiel aus Polen. Auf den letzten 13 km verlor sie ihr gegenüber fast drei Minuten (Endzeit 3:00:55 h). Auch sie ließ gut acht Minuten auf dem zweiten Halbmarathon auf der Strecke liegen. Platz 3 und beste Pfälzerin – immerhin konnte sie sich mit 1.000 € trösten, zudem sprang noch der Mannschaftssieg zusammen mit ihren Eisenberger Laufkameradinnen Maria Boger-Mickert und Tanja Prudente heraus. Ob sie es denn in Mainz zur Deutschen Meisterschaft nochmal probieren wolle? “Nein, ich laufe jetzt erstmal keinen Marathon mehr” wehrte sie entsetzt ab. 

Susanne Bog, vereinslos und vom Herxheimer Weingut Becker gesponsort, lief gemeinsam mit Mann Peter durch ihre neue Heimat. Bei km 29 mein Zuruf “Susanne, Du siehst noch gut aus” – und ihre Antwort “nach innen kannst Du nicht gucken”. Mit 1:30 h war sie an der Halbmarathonmarke noch genau auf dem selbst vorgegebenen Kurs “ ins Ziel in 3 h”. “Genauer kann ich es nicht mehr einrichten” lachte ihr Zugpferd Peter. Aber wie alle anderen ließ auch Susanne auf der zweiten Hälfte ordentlich Federn und erreichte das Ziel in Bockenheim nach 3:07:13 h als Vierte gesamt und schnellste Läuferin im Landkreis. 

Joanna Chmiel kam nach 2:57:26 h und zwei ebenfalls sehr ungleichen Hälften (Differenz sechs Minuten). Selbst die Siegerin, die Kenianerin Salome Biwott (2:51:38 h) , war auf Hälfte 2 fünf Minuten langsamer. So ganz ungewöhnlich ist dieser positive Split an der Weinstraße nicht, denn die zweite Hälfte ist aufgrund der langgezogenen Steigung von km 25 bis 30 schon schwerer als die erste. Da erstmals seit Jahren wieder der Championchip eingesetzt wurde, gibt es aber keine Vergleichswerte zu den letzten Ausführungen, die mit dem Barcode-System der Baumanns gemessen wurden, bei dem es keine Matten bei Halbmarathon geben kann.

 

Die Marathon-Streckenrekorde blieben bei Frauen (2:49:28 h aus 2002) wie bei Männern (2:24:42 h aus 1998) unangetastet. 

Der Marathonsieger stammt ebenfalls aus Kenia, wie Salome Biwott kommt Frederick Cherono aus dem “Rennstall” von Alexander Hempel. Der inzwischen 39jährige war vor 6-7 Jahren selbst noch ein schneller Hirsch, wurde 2003 noch Deutscher Meister in der M30 über 3.000 m (Halle) und entschied mit 31er und 32er Zeiten und einer HM-Bestzeit von 1:09 h so manchen Volkslauf für sich. Wie er wohl reagiert hätte, hätte man ihm ständig Kenianer vor die Nase laufen lassen? Beim Marathon Deutsche Weinstraße 2010 nahmen er und seine Athleten immerhin insgesamt 4.100 € mit ins hessische Schöneck. 

1.500 € davon erlief Frederick Cherono mit einem negativen Split in 2:25:26 h. Er kam mit der Hitze offensichtlich so gut klar, daß ihm auch die Höhenmeter nichts ausmachten und er die zweite Hälfte über eine Minute schneller absolvierte als die erste. Sein Landsmann Timothy Kutto Kiplagat, bei km 29 noch knapp hinter ihm, fiel mit einer um eine ganze Viertelstunde langsameren zweiten Hälfte am Ende noch auf Platz 6 zurück und damit aus den Geldrängen.

Der Russe Jurij Vinogradov, für den Darmstadt-Marathon und damit Wilfried Raatz startend, brauchte mit 2:34:01 h neun Minuten länger als Cherono, für die zweite Hälfte sich sicher im Rahmen bewegende 1:39 min als für die erste. Er schob sich auf der zweiten Hälfte noch an Jaroslaw Janicki vorbei, der bei Halbmarathon und auch bei km 29 noch hinter den Kenianern an dritter Stelle lag. Der in diesem Sommer 44 Jahre alt werdende Pole ist nicht nur ein schneller Marathonläufer (alleine an der Weinstraße wurde er 2008 Zweiter und siegte 2006, dazu kommen zahlreiche weitere Marathonsiege) sondern auch ein ausgezeichneter Ultramarathonläufer. So war er 2009 zum zweiten Mal nach 1994 (!) Weltmeister über 100 km, siegte schon drei Mal beim 320 km langen Etappenlauf von Wien nach Budapest, war 2008 Zweiter beim Comrades – die Liste seiner Erfolge ist lang und kann hier nachgelesen werden. 

Mit Kay-Uwe Müller von der TSG Heilbronn landete der beste Deutsche auf Rang 4, den Preis für den besten Pfälzer nahm Roland Stulz (LC Donnersberg) auf Rang 5 mit nach Hause. Er hatte wie Josefa Matheis beim Halbmarathon in Rheinzabern bewiesen, daß er bestens auf die Weinstraße vorbereitet war. Bei Halbmarathon lag er noch auf 8 und damit hinter Thomas Dehaut und Alexander Dackiw. Der schnellste Landkreisläufer war Christian Dörr. Der Friedelsheimer im Trikot von laufundsportshop.de hat seine drei Ziele, auf die der Sportwissenschaftler sich seit Oktober akribisch vorbereitet hatte, erreicht: unter die ersten 10, unter 3 Stunden und schnellster Landkreisläufer. Er wurde mit 2:49:52 h exakt Zehnter. 

Die TSG Eisenberg stellte in der Besetzung Markus Grünenthal – Kurt Keller – Claus-Werner Burkard bei den Männern genauso das schnellste Team wie bei den Frauen.

Natürlich war auch jede Menge illustres “Fußvolk” auf der Strecke, das Geschichten und Geschichtchen schrieb. Zum Beispiel Oliver Ruf aus dem badischen Bad Krozingen. Für die LG DUV, also einen Pfälzer Verein, startend, ließ er sich die Chance nicht nehmen, ein Doppelwettkampfwochenende zu absolvieren. Also samstags zur Startnummmernausgabe nach Bockenheim und dann flugs zur Pfalz-Halbmarathonmeisterschaft auf der flachen Strecke in Maximiliansau. Seine eigene Bestzeit von gut 1:23 h wollte er dort unterbieten und nach Möglichkeit sogar unter 1:20 h laufen. Beides gelang ihm und mit einer 1:19er Zeit wurde er nicht nur Gesamt-Sechster sondern nicht nur zu seiner eigenen Überraschung auch noch Halbmarathonmeister. Der Weinstraßenmarathon am Sonntagmorgen sollte dann “gemütlich” werden. Ob die 3:38:10 h dann tatsächlich gemütlich waren? 

Seinen 50. Marathon lief Dirk Pretorius von der LG Donatus Erftstadt – und tat das durch seine Startnummer 50 und einen Aufdruck auf dem Shirtrücken kund. Er gehört zu den Wenigen an diesem Tag, die einen negativen Split laufen konnten, nach 3:41:59 h war er im Ziel. 

Daniel Basel, einer der Vielstarter des LT Hemsbach (Bergstraße) lief seinen 330. Marathon oder Ultra, Ralf Klink hat schon 350 Marathons unter den Füssen. 

Mit den Nummern 845 und 846 gingen Gudrun und Peter Müller (IGL Viernheim) an den Start. Dummerweise hatten sie sie morgens im Eifer des Gefechts die Nummern verwechselt und verwirrten so die Streckenmoderatoren. Inzwischen ist dieser Irrtum ausgemerzt, in der Ergebnisliste tauchen sie in der richtigen Reihenfolge (Peter 4:10:30 h, Gudrun 4:48:48 h) auf. 

Das größte Kontigent an ausländischen Läufern kam aus der Schweiz mit immerhin 35 EidgenossInnen. 17 von ihnen gehörten der Reisegruppe um Peter und Daniela Nusseck an. Peter, ein Deutscher in der Schweiz, ist schon alle Weinstraßenmarathons gelaufen und organisiert alle zwei Jahre mit dem Kleinbus einen Pfalz-Laufausflug.

Die Massage im Ziel war in diesem Jahr erstmals kostenlos. Die Krankengymnastikpraxis Gunter Röhrig machte in Zusammenarbeit mit der Grünstadter Physiotherapeutenschule die müde Läufer wieder munter. Aufgrund der hohen Temperaturen kippten auf der Massagebank lt. Iris Röhrig so vielen Läufern wie noch nie der Kreislauf weg, die Sanitäter waren im Dauereinsatz. Ernsthaft passiert ist aber zum Glück niemandem etwas. 

Was die Strecke so hergibt und eine Galerie mit über 50 Fotos steht hier

Jochen Höschele hat sich mit dem Halbmarathon und seinem Rennverlauf beschäftigt

Veranstaltungsseite mit Ergebnislink und Urkundendruck


19. Ludwigshafener Stadtlauf
Swiss City Marathon Luzern