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DUV-Männerteam I erläuft 2. Platz beim Ländervergleichskampf

[eingestellt am 31. März 2009]

Von: Pressemitteilung Carsten Bölke (DUV)

Ulrike Steeger, 6. Frau

Deutsches Männerteam im Ländervergleichswettkampf auf Platz 2. Ultramarathonläuferinnen und Ultramarathonläufer starteten beim 100 Kilometerlauf in Irland.

Am 28.03.2009 starteten zwei deutsche Männerteams und ein Frauenteam beim 100 Kilometerlauf in Galway/Irland. Die Deutsche Ultramarathon-Vereinigung hatte die 3 Läuferinnen und 8 Läufer mit ihren 8 Betreuern nach Irland geschickt, um den Sportlern die Möglichkeit eines internationalen Vergleiches einzuräumen. Gelaufen wurde auf einem 2 Kilometer langen Wendekurs an der irischen Westküste. Auf der flachen Strecke mussten sich die deutschen Läufer mit den leistungsstarken Sportfreunden aus England, Wales, Schottland und Irland messen. Wolfgang Olbrich, der als Sportwart der DUV mit den Läufern in Irland war, meinte zur Strecke: „Die windanfällige Strecke war zwar flach, aber durch vier Wendepunkte und zwei scharfe Kurven schwierig zu durchlaufen.“ Auch das Wetter erschwerte den Läufern den Wettkampf. Am Wettkampftag herrschte ein stark böiger Wind. Die Läuferinnen und Läufer mussten in einem Wechselspiel von Sonne und sehr kalten Regenschauern laufen.

Dr. Stefan Hinze, der DUV-Präsident der für den SSC Hanau-Rodenbach startet, erreichte mit einem gut eingeteilten Lauf den zweiten Platz der Gesamtwertung. Nach 7:14:14 Stunden lief er über die Ziellinie. Vor ihm lief der für England startende Jez Bragg als Sieger ins Ziel. Dieser brauchte 6:58:00 Stunden. Stefan Hinze lief mit Matthias Dippacher, Sascha Velten und Josef Willerich im „Team Deutschland 1“. Dippacher (BLT Laufsport Saukel-Haglöfs), der das erste Mal für die DUV am Start stand, war für den verletzten Thomas Miksch nach Irland geflogen. Nach einem sehr guten Rennen erreichte er nach 7:16:44 Stunden das Ziel. Sascha Velten, Lüttringhauser TV, brauchte 7:42:45 Stunden. Josef Willerich, TV Maikammer, konnte nach 8:45:15 Stunden die Ziellinie überlaufen. Er hatte während des Laufes Schmerzen im Bereich der Brustwirbelsäule und konnte dadurch sein Leistungspotential nicht ausschöpfen. Mit den hervorragenden Einzelleistungen konnte sich das „Team Deutschland 1“ einen sehr guten zweiten Platz in der Teamwertung erlaufen. Nur das englische Männerteam war schneller. Wolfgang Olbrich: „Stefan Hinze und Matthias Dippacher hatten sich das Rennen gut eingeteilt. Beide liefen sehr konstant. Sascha Velten hatte zwar eine Phase der mentalen Schwäche zu überstehen, konnte sich aber in das Rennen zurückkämpfen.“

Im zweiten deutschen Männerteam liefen Florian Reuss (LG Würzburg), Bertram Wagenblatt (TSV 05 Rot), Michael Irrgang (Troisdorfer LG) und Jens Lukas (LSG Karlsruhe). Florian Reuss konnte den Lauf trotz der schwierigen Wetterbedingungen mit einer neuen persönlichen Bestzeit beenden. Nach 8:02:58 Stunden lief er als 14. der Gesamtwertung ins Ziel. DUV-Sportwart, Wolfgang Olbrich: „Bertram Wagenblatt musste die angestrebte Zielzeit leider deutlich reduzieren. Der Grund dafür waren muskuläre Probleme am Oberschenkel. Er musste während des Laufes mehrmals durch Carsten Bölke, den DUV-Physiotherapeuten, behandelt werden. Auch Michael Irrgang durchlief mehrere Schwächephasen, konnte aber auch den Lauf beenden.“ Beide Athleten liefen nach 8:51 Stunden gemeinsam über die Ziellinie.

Das deutsche Damenteam wurde durch Ulrike Steeger (Troisdorfer LG), Marika Heinlein (TSV Wiesentheid) und Nicole Kresse (SSC Hanau-Rodenbach) gebildet. Ulrike Steeger lief nach 8:52:26 Stunden ins Ziel ein. Damit erreichte sie in einem sehr starken Frauenfeld einen guten 6. Platz. Ihre Erfahrung auf der Strecke half ihr, das sehr hohe Anfangstempo der Konkurrentinnen abwartend zu beobachten. Dazu Olbrich: „Ulrike korrigierte zur Rennmitte hin ihre angestrebte Zielzeit. Unter den gegebenen Bedingungen erschien es ihr nicht sinnvoll, 8:30 Stunden zu laufen. Sie ließ sich durch das starke weibliche Feld nicht hinreißen und lief ihren Lauf kontrolliert.“ Marika Heinlein, die keine Erfahrung mit der Streckenlänge hatte, konnte das Rennen nach 9:11 Stunden beenden. Heinlein lief die erste Hälfte des Laufes zu schnell und musste zum Ende das Tempo drosseln. „Marika fehlte die Erfahrung auf der 100 Kilometerstrecke und durch das hohe Tempo der anderen Starterinnen lief sie zu schnell an,“ meint Wolfgang Olbrich. „Sie kam in Galway als 9. Frau ins Ziel. Mit dieser Leistung hätte Marika beim 100 Kilometerlauf im brandenburgischen Kienbaum noch locker gewonnen.“ Nicole Kresse musste den Lauf vorzeitig beenden. Nach anfänglichen muskulären Problemen hatte sie mit einer Kreislaufschwäche zu kämpfen, die eine weitere Wettkampfteilnahme unmöglich machte.


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