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Südpfalzlauf Rülzheim - die Pfingstausgabe 2010

[eingestellt am 24. Mai 2010]

Von: Gabi Gründling

Fotos: Peter Gründling

schon bei der Anreise war klar: das wird voll heute

10 km Sieger Steffen Weiße (288) und Zweiter Christian Dörr (311) starten aus der Lauerstellung

Die 5er sind los – auch hier sind die Schnellsten nicht die Ersten

1 km vorm Ziel Markus Ring noch vor Olvier Vollmer

Siegerin 5 km Anna Schloß

2. 5 km Catherine Bayer-Klier

3. 5 km und 2. 1.000 m Ronja Löhlau

Wenn der Vater mit dem Sohne einmal ausgeht – Tobias Biehler nimmt seinem Vater Georg auf dem letzten Kilometer noch 19 Sekunden ab

Dritter 10 km Jakob Hörner (390), hinter ihm der Vierte Mekki Saad (345) beim 5 km-Läufer-Überholen

1. M55 10 km Philippe Jung

3. M30 10 km Christian Magin

3. M55 10 km Dieter Weigel

2. M55 10 km Dieter Schäfer (201) und 2. M50 Dieter Sanderbeck

1. M65 10 km Karl-Heinz Obentheuer

Der 7jährige Michael Kreuzinger läuft 5 km in 35:28 min

Siegerin 10 km Carina Weidler, neben ihr Konstantin Knoll

2. 10 km Janine Friedel hier noch hinter M60er Werner Schimpf

3. 10 km Simone Finkele

Mechthilde Kohn wird 4. 10 km und 1. W50

1. WJB 10 km Susanne Kappes rückt nochmal die Ohrhörer zurecht

2. WHK 10 km Susanne Elsäßer vor 1. W45 Gabi Ackermann – das blieb auch bis ins Ziel so

1. Männl. Schüler B 10 km Maximilian Rufe

Sieger HM Hans-Jörg Dörr

Zweiter HM Thomas Dehaut mit Frau Eveline, die beim 10er umtriebig war

Konzentriert bei der Arbeit: Zeitnehmer Harald Baumann

1. M30 HM Erwin Flaucher

1. M50 HM Martin Schreieck

2. M50 HM Robert Thomann

Laufen macht Spaß – zumal bei dem Wetter

Mit Startnummer 555 1. W55: Felicitas Kuld

2. W35 HM Tina Rössner, neben ihr Ingbert Schwarz

3. W40 HM Susanne Schlechter

2. W55 HM Ria Jotter

3. W50 HM Rita Hummel

Lässt sich von Lamine Ndiaye Mamadou coachen: Gabriele Kerz-Greim

Dritter HM Eycke Brescher

1. M35 HM Jens Laudage

1. M55 HM Raymond Basch (rechts)

1. MHK HM Alexander Böttner

1. M60 HM Herbert Rollwa

Siegerin HM Beate Marhöfer-Moskopp

Gut behütet: Waldemar Schäfer

Zweite HM Elke Hamleser

3. W35 HM Manuela Schneiderhan

1. WHK HM Simone Kögel

Rülzheimer Stimmungsnest

Hier lässt es sich aushalten

Die Hitze macht kaputt

Erfolgreiche Pfingsttitelverteidigung über Halbmarathon 

Rülzheim, 24. Mai 2010 – Der Südpfalzlauf im südpfälzischen Rülzheim ist ein doppeltes Lottchen. Zwei Mal im Jahr wartet die LG Rülzheim mit einem Mammutprogramm auf, das logistisch ausgefeilt ist. Jeweils am Pfingstmontag und am ersten Septembersonntag kann man in “Rilze” zwischen den Distanzen Halbmarathon, 10 km, 5,2 km für Walker mit und ohne Stöcke und Läufer, 1.000 m für Schüler oder dem sogenannten Pamperslauf über 300 m für die Minis wählen. Letzterer wird ohne Zeitnahme durchgeführt, auch in diesem Jahr waren wieder fast so viele Erwachsene wie Kinder auf der Strecke – Mamas und Papas, die ihren Nachwuchs an der Hand über die Strecke bringen.

Mit 1.029 Teilnehmern waren fast 100 weniger da als an Pfingsten 2009. Dabei war das Wetter nach der langen Regenperiode geradezu dazu gemacht, endlich vor die Tür und in den Wald zu gehen. Allerdings meinten es die Wettergötter dann schon fast gewohnt zu gut, beim Start des Halbmarathons zeigte das Thermometer schon 22 Grad. Da die Rülzheimer Runde durch den Wald führt, war es dort angenehm zu laufen. Durch den vielen Regen der letzten Tage war der Boden auch nicht zu hart und vor allem: nicht zu staubig. 

Der lange und umfangreiche Laufvormittag beginnt in Rülzheim um 9 Uhr früh mit dem 10 km-Lauf. Bis um 9.20 h die Halbmarathonis auf die Strecke geschickt werden, sind auch schon die 5,2 km-Läufer und –Walker gestartet. Wenn das Gros der 10er und 5er im Ziel ist, gibt es um 10.15 h den Schülerlauf und 5 Minuten später den Bambinilauf. Zielschluß für alle Distanzen ist high noon, also 12 Uhr mittags. Und dann beginnt auch direkt die Siegerehrung. Um kurz nach 13 Uhr sind die Beer geschält und der Drops gelutscht, der Feiertagsnachmittag kann noch für andere Aktivitäten genutzt werden. Der straffe Zeitplan führt außerdem dazu, daß doch relativ Viele zur Siegerehrung bleiben und die Halbmarathonis dadurch beim Zieleinlauf auch noch in den Genuß relativ vieler Zuschauer kommen.

Moderiert wird das ganze Spektakel fachkundig und launig von VanMan Jochen Heringhaus, die Zeitnahme liegt in den Händen “der Baumänner”. Vater Harald am Scanner und Sohn Theo am Computer sorgten wie immer für einen reibungslosen Ablauf im Zielkanal und bei der Auswertung. Sie und viele ehrenamtliche Helfer der LG halten dem Chef des Ganzen, Wolfgang Behr, den Rücken frei für Dinge wie die diversen Starts und die Durchführung der Siegerehrung. 

Der erste Start für die 10 km-Läufer erfolgte wie immer unter reger Anteilnahme der erst später loslegenden Halbmarathonis. Die, die in der Folge aufs Treppchen liefen, waren dabei nicht die, die für die Presse erstmal vorne raus schossen. Aber schnell teilte sich das Feld auf, die ersten 5 km lief Mekki Saad (TV Offenbach) an der Spitze. Der Neu-M45er hatte am Tag zuvor einen Ausflug nach Wissembourg und zurück gemacht – mit einem Damenrad. Insgesamt sieben Stunden war er unterwegs und entsprechend schwer waren heute seine Oberschenkel. Er wollte gucken, wie es und was geht und war am Ende trotz des “Durchreichens” bis auf Platz 4 ganz zufrieden mit seinem Lauf. Er hätte noch gerne den dritten Platz gehalten, aber da war nichts zu wollen. Mit 36:03 min war er der erste Läufer jenseits der 36 min-Marke. 

Steffen Weiße vom LV Bliet (Enztal/Kreis Pforzheim) hatte an diesem Montag den längsten Atem. Bei km 6,5 konnte er den nach dem Einsammeln von Mekki Saad führenden Christian Dörr (laufundsportshop.de) überholen. Seine 35:14 min liegen im Rahmen dessen, was er momentan üblicherweise so läuft. Dieses Jahr soll allerdings ein schnelles Jahr werden, er verschreibt sich den 10ern und geht auch öfter mal auf die Bahn, will dort 5.000 m laufen, um Geschwindigkeit zu bolzen. Bei der 10 km-DM im Herbst möchte er gerne nochmal angreifen und eine 34er Zeit oder gerne auch ein bißchen weniger laufen. Der Programmierer im Maschinenanlagenbau kann eine Marathonbestzeit von 2:38 h vorweisen, Marathon steht aber in diesem Jahr gar nicht zur Diskussion. 

Nicht zufrieden mit sich und seiner Zeit war Christian Dörr. 35:24 min sind nicht was, was er eigentlich zu leisten vermag – und die 10 Sekunden auf Weiße verlor er auf den letzten 900 m. Nach seinem 10. Platz beim Marathon Deutsche Weinstraße hatte er muskuläre Probleme, die ihn auch im Training zurückgeworfen haben. Mit einem Puls von mehr als 200 Schlägen auf dem letzten Kilometer war er aber heute mit seiner Zeit völlig am Limit. Jetzt zieht er sich “ins Trainingslager” zurück, sein nächstes Ziel ist der Jungfraumarathon im September. 

Dritter wurde Jakob Hörner (TV Maikammer) in 35:52 min. 

Mit Carina Weidler (TuS 06 Heltersberg) gewann bei den Frauen eine Athletin mit einer etwas ungewöhnlicheren Laufbahn. Ihre 44:07 min sind auch nur eine erste Standortbestimmung nach einer längeren verletzungsbedingten Pause. Ihre persönliche Bestzeit von 39:59 min lief sie Ende Oktober 2009 “rund um den Arius” in Pirmasens und hatte abends noch ein Handballspiel. Sie meint selbst, es wäre vielleicht nicht so sehr sinnvoll gewesen, vom 10er ermüdet in ein solches Spiel zu gehen – jedenfalls zog sie sich an diesem Tag einen Kreuzbandriß zu. Ihr nächstes Saisonziel ist ein Triathlon. Ihr erster. Und dann darf’s auch gleich die Halbdistanz sein. Der 70,3-Tria in Offenburg soll es sein. Ihr erster Laufwettbewerb überhaupt war auch nicht etwa ein 10er oder Halbmarathon. Die erst 22jährige startete 2006 beim Marathon in Maximiliansau in ihre Laufkarriere, lief 3:48 h. Beim Kölnmarathon 2009 verbesserte sie ihre persönliche Bestzeit über 42,195 km auf 3:14 h. 

Janine Friedel (LLG Drei Buchen, 44:20 min) und Simone Finkele (Schlaucher Daxlanden, 44:40 min) folgten ihr aufs Treppchen. 

Schnellster M55er war wieder einmal Philippe Jung (LG MuLi). Sein Programm der letzten Wochen läßt sich sehen: 1. M55 beim Marathon Dt. Weinstraße in 3:00:49 h, 1. M50 beim Mannheimer Brückenlauf über 10 km in 38:36 min, tags darauf 2. M55 über Halbmarathon in Rot in 1:29:14 h und dann 1. M55 über Halbmarathon beim Mannheim-Marathon in 1:22:09 h. Mann gönnt sich ja sonst nichts. Die letzten fünf Tage hatte er Laufpause, was für ihn eine sehr lange Zeit ist. Jetzt sollen noch ein paar schnelle 10er folgen, bis er dann Anfang August beim 25er in Bellheim wieder auf eine längere Strecke gehen wird. Ein schneller Marathon im Herbst soll folgen. Da er mit Frau Susanna, die das Mammutprogramm der letzten Wochen ebenfalls absolvierte und beim Weinstraßenmarathon 3. W50 wurde, Ende Oktober nach Nepal fliegt, paßt der Frankfurt-Marathon dieses Jahr nicht ins Programm. Für eine Alternative hat sich der 57jährige noch nicht entschieden. 

Den 5 km-Lauf gewann ein nicht nur in Rülzheim altbekannter Läufer aus dem benachbarten Elsaß. Olivier Vollmer, der Rotschopf von ANA Lauterbourg AC läuft auf der Straße am liebsten 5 km, aber auch schon mal 10er und Halbmarathons. Ansonsten ist er noch auf der Bahn zuhause, wo er sich die 1.500 m-Distanz ausgesucht hat. Seine Bestzeit über 5 km steht bei 16:35 min. Heute blieb die Uhr für ihn bei 18:21 min stehen. Nur vier Sekunden später folgte Markus Ring (TV Hatzenbühl, 18:25 min), der wiederum nur zwei Sekunden Vorsprung vor Leander Lebeau (TSG Maxdorf) hatte. 

Letzter Läufer unter 19 Minuten war Marion Steiner (LLG Landstuhl) auf Platz 5. Ihm reichte der 5er, weil er in den letzten Wochen ein ähnliches Programm runtergerissen hat wie Philippe Jung. 9 Wettkämpfe in sieben Wochen sprechen eine deutliche Sprache. Derzeit führt er im Energie-Südwest-Cup, den er nun natürlich auch noch zuende laufen will. Außerdem steht der Altstadtlauf in Neustadt auf seinem Programm. Und im Herbst soll’s dann nach Möglichkeit Marathon sein.

Anja Schloß (TV Hatzenbühl) kam als Gesamt-10. nach 20:39 min ins Ziel, Catherine Bayer-Klier (TSV Kandel) wurde nach 22:23 min Zweite. Den dritten Podestplatz belegte die 14jährige Ronja Löhlau (TV Bad Bergzabern) in 23:10 min. Tradtionell ist Ronja in Rülzheim Doppelstarterin. Beim 1 km-Schülerlauf kam sie nach 3:50 min und damit 9 Sekunden hinter Anna-Maria Vater als Gesamt-Zweite ins Ziel. Erst auf Platz 3 findet man dort mit 3:54 min den ersten Jungen, Samuel Thomas (TV Helmsheim). 

Dörr vor Dehaut hieß es dann beim Zieleinlauf der Halbmarathonis. M45 vor M45. Hans-Jörg Dörr, nicht verwandt oder verschwägert mit Christian, lief nach seinem Sieg über 10 km beim Pfingst-Südpflazlauf 2009 diesmal als Erster über mehr als die doppelte Distanz in den Zielkanal. Nach 1:13:48 h wurde er von Harald Baumann abgescannt. Seine persönliche Bestzeit hat er damit nur um wenige Sekunden verfehlt, was ihm aber auch nicht wirklich etwas ausmachte. Dem 45jährigen liegen sowohl das warme Wetter als auch die Rülzheimer Strecke. Für ihn ist es die schönste aller flachen Strecken in der Pfalz. Am Vortag hatte er einen langen Lauf absolviert und war von seinem Wohnort Dudenhofen mit dem Rad nach Rülzheim gekommen – da tun dann auch ein paar Sekunden nicht mehr weh. Er ist einer derer, die mit ihren Wettkampfkräften haushalten und so wird er in diesem Jahr wohl auf den Pirmasenser Waldmarathon verzichten und sich ganz auf den Schwarzwaldmarathon in Bräunlingen konzentrieren, bei dem er Stammgast ist. 

Thomas Dehaut (LLG Landstuhl), amtierender Deutscher Meister über 50 km, will seinen Titel Anfang November in Bottrop erfolgreich verteidigen – und dabei seine persönliche Bestzeit, die auch Deutschen M45-Rekord bedeutet, so weit wie möglich von 3:03:49 h in Richtung der 3 h-Marke schrauben. Die 100 km-Distanz, die die Paradedisziplin seines älteren Bruders Helmut ist, will er gleich überspringen, vielmehr liegt ihm mal ein 24 h-Lauf in der Nase. Wann und wo? Das steht derzeit noch in den Sternen. Heute lief er schön gleichmäßig und geplant 3:35er Schnitt, mit 1:15:16 h war er am Ende auch sehr zufrieden. 

Eycke Brescher absolvierte seinen ersten Wettkampf 2010 in 1:17:42 h. Der 41jährige Berufssoldat aus Germersheim, wo er bei der Luftwaffe stationiert ist, hat eine persönliche Bestzeit von 1:12:30 h stehen. Die ist er aber schob 1995 gelaufen. Dann kamen die Kinder und diverse Auslandseinsätze, die letzten sieben Jahre lief er nur als “Fitnessläufer”. Wobei rund 100 km pro Woche für andere schon eine unvorstellbares Programm sind. Aber gegenüber 200 Wochenkilometern zu seinen besten Zeiten ist das natürlich wenig. Wie so oft kommt es auch hier auf den Standpunkt an. Jetzt sind die Kinder größer und selbständiger, was ihm auch mehr Zeit gibt, wieder besser zu trainieren. Dieses Jahr will er mal wieder durchstarten und gucken, was noch so möglich ist. In 14 Jahren, wenn er in Pension geht, kann’s dann richtig losgehen, meinte er lachend. Angesichts der Tatsache, daß er eine Zielzeit von 1:19 h anvisiert hatte, konnte er bei für ihn optimalem Wetter über sein Ergebnis wirklich nicht meckern. 

“Same procedure as last year” hieß es bei den Frauen für Beate Marhöfer-Moskopp. Nachdem sie 2009 überraschend mit 1:32:30 h gewonnen hatte, wollte sie das in diesem Jahr gerne wiederholen. Bei km 1 überholte sie die wie üblich schnell durchgestartete Elke Hamleser und war ab da unbedrängt, hatte nur Männer um sich herum, erreichte den Zielkanal nach 1:33:11 h. Die Finanzbeamtin mit einer Marathon-Bestzeit von 3:17 h (gelaufen in Duisburg 2009) gibt als großes Ziel 2010 “einen Berglauf” an. Den wird sie im Rahmen der Outdoor-Trophy am 14. August laufen. Zusammen mit zwei ihrer Vereinskameradinnen vom Gleitschirmverein “Pfälzer Duddefliescher” und der österreichischen Meisterin im Freestyle-Kanufahren wird sie im östereichischen Lingnau staffeln. Ihr Part ist dabei der Berglauf über 15 km mit 1.400 Höhenmetern. Sie übergibt auf dem Gipfel an eine Paragliderin, die dann auf die Kajakfahrerin abklatscht, der am Ende noch eine Mountainbikerin folgt. 

Elke Hamleser (LG Muli) gehört zu den Vielstarterinnen. Ihre Bestzeit über Halbmarathon lief sie vor 14 Tagen in Rot. Ihre bisherige zumindest, denn in Rülzheim konnte sie nochmal einen drauflegen und verbesserte sich um weitere 28 Sekunden auf 1:36:30 h. Platz 2 gesamt und der Sieg in der W30 waren der Lohn der Mühe. 

Isabella Bernhard (TSG Maxdorf) wollte nach eigenem Bekunden “gar nicht so schnell laufen” . Aber dann hatte sie unterwegs mit Siegfried Tritsch von der LG MuLi einen angenehmen Laufpartner, mit dem es sich “einfach so lief”. Nach 1:37:25 h beendete sie einmal mehr einen Wettkampf ohne Uhr am Handgelenk. Auch Isabella gefällt die Rülzheimer Strecke ausgesprochen gut, weshalb sie immer wieder gerne in die Südpfalz kommt.

Zweitschnellste W55erin war eine ganz glückliche Ria Jotter (ebenfalls TSG Maxdorf). Vor drei Wochen war sie nach mehreren “Seuchenjahren” wieder Deutsche Duathlonmeisterin ihrer Altersklasse geworden. Heute war sie besonders zufrieden, weil sie hinten raus sogar noch eine Schippe drauflegen konnte. “Jetzt reicht’s mir aber auch” meinte sie dann aber auch lachend im Ziel.

Beim nächsten Südpfalzlauf im September werden die Teilnehmer wahrscheinlich Abschied nehmen müssen vom Moby Dick. Das Freizeitbad, das allen drei Rülzheimer Läufen (inkl. Cross im Dezember) als Dusch- und Umkleidemöglichkeit dient, soll geschlossen werden. Derzeit gibt es in Rülzheim eine Bürgerinitiative zur Erhaltung, aber Wolfgang Behr, der sich auch in der BI engagiert, räumt ihr wenig Chancen ein, das Ruder nochmal rumzureißen. Und dann wird die LG Rülzheim sich wirklich etwas einfallen lassen müssen, um 1.000 und mehr Läufer unterzubringen. 

Ergebnisse www.laufinfo.de