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13. Eifelmarathon

[eingestellt am 15. Juni 2010]

Von: Alexander Dackiw und Ramona Mellies

Entspannte Stimmung vor dem Marathonstart.

Bitte recht freundlich, Harald (44) und Holger Mayer (90).

Die Halbmarathonläufer werden mit dem Bus zum Start gebracht.

Alain Wolf vom siegreichen Marathonteam.

Stefan Blonk (127) und Burkhard Lennartz (174) nach etwa 6 km.

Mich musst Du fotografieren, zeigt Philippe Rischette.

Die Marathonsiegerin Sandra Littig in Begleitung von Hermann Barten.

Hiltrud Trippe (2. Frau beim Marathon) mit Hans-Josef Dederichs.

Auf den dritten Platz bei den Frauen lief Beate Ufer.

Verdursten werden die beiden heute nicht.

Wer hat wohl am Ende mehr gelacht, Bodo Gemmeker oder sein Hund?

Paul Defays (Jahrgang 1929), der älteste Marathonteilnehmer.

Die farbenfrohen Neanderthaler laufen in der Gruppe.

Der Zielsprecher schaut sich schon mal an, wen er alles im Ziel begrüßen darf.

Alexander Vanck, der Sieger über 10 km.

Sandra Schlösser (1. über 10 km ) kurz vor dem Ziel.

Schöner Blick auf Waxweiler kurz vor dem Ziel.

Patrick Thielen (1. HM) lässt es bergab rollen.

Daumen hoch für den 2. des HM, Hendrik Haumann.

Der 3. im Halbmarathon, Willi Meyer, kämpft.

Miriam Engel gewinnt den Halbmarathon bei den Frauen.

Bernd Smolka vom Marathon-Siegerteam.

Reyk Buch läuft den zweiten Platz im Teammarathon nach Hause.

Das dritte Team auf dem zweiten Abschnitt unterwegs. Hier Stephan Krumm.

Der Marathonsieger Alexander Dackiw, kurz vor dem Ziel.

Patrick Ratzka (2. Platz im Marathon) folgt dicht dahinter.

Stefan Blonk sichert sich den dritten Platz im Marathon.

Richard Butler (5. Platz im Marathon) freut sich auf den Zieleinlauf.

Die Teammarathongewinner feiern ihren Sieg.

Endspurt mit rausgestreckter Zunge, kein Problem für Helmut Riehm.

Gib alles Dominik, da vorne ist das Ziel.

Achim Göhlen bringt Farbe ins Spiel.

Die ersten drei Frauen beim Marathon.

Marathon verbindet. Raymond Koehnen (172) und Harald Keller (173).

Sabine Martin (175) und Gaby Heidemann (222) waren als Duo unterwegs.

Der Tank hat gereicht bei Martine Hofstede (42) und Ingrid Peperkamp (121).

Nachwuchsförderung für zukünftige Marathonläufer (Jared Fox).

Entspannungslauf durch die Eifel

Waxweiler, 13. Juni 2010 – Zum 13. Mal wurde in diesen Jahr der Eifelmarathon ausgetragen, mit Start und Ziel in Waxweiler. Die kleine Gemeinde mit 1100 Einwohnern liegt zirka 25 km nördlich von Bitburg und bis zur belgischen oder luxemburgischen Grenze ist es etwa die gleiche Entfernung. Veranstaltet wird der Lauf vom Eifelmarathon-Verein, zu dem sich 15 Vereine aus dem Kreis Bitburg-Prüm zusammengeschlossen haben.

Die Strecke musste in diesem Jahr geändert werden, weil der Regen der letzten Tage einige Passagen sehr unwegsam machte. Dadurch wurde der Kurs noch ein wenig anspruchsvoller als in den Jahren zuvor. Nach dem Start folgt auch gleich die erste Steigung, die die Läufer aus Waxweiler herausführt. Fünf Kilometer später kommen die Läufer noch einmal an Start und Ziel vorbei und werden mit dem Applaus der Zuschauer für ein paar Stunden in die Natur verabschiedet. Ein ständiges Auf und Ab begleitet die Teilnehmer bis zum Halbmarathonpunkt im Hof von Schloss Hamm. Dort wechseln die Team-Marathonläufer und der in diesem Jahr zum ersten Mal ausgetragene Halbmarathon startet auch hier. Danach wird eine Runde um den Stausee Bitburg, in den Anfangsjahren des Marathons Start- und Zielpunkt, gelaufen, bevor der Schlosshof ein zweites Mal passiert wird. Auf den noch folgenden 16 Kilometern gibt es einige deftige Steigungen, die so manchen Starter zum Wechsel in den Gehschritt zwingen. Die letzte Herausforderung wartet bei km 38,5, bevor man die letzten 1000 m mit dem Blick auf Waxweiler genießen kann.

Um neun Uhr wurde der Marathon bei angenehmen Temperaturen um die 15 Grad und Sonnenschein gestartet. Neben den Einzelstartern machten sich auch die Teamläufer, zwei Läufer teilen sich die Strecke, auf die Reise. Vorneweg lief Alain Wolf, der sich morgens mit seinem Partner Bernd Smolka noch nachgemeldet hatte. Nach 1:17 h ereichte er den Wechselpunkt, bevor Smolka (Eifelmarathonsieger von 2008), die zweite Hälfte begann und den Sieg in 2:41:09 h nach Hause lief. Zweite wurden Thurid und Reyk Buch in 2:47:50 h vor dem Duo Matthias Kickertz-Fussmann und Stephan Krumm, die 2:52.12 h benötigten.

Im Rennen der Marathonläufer, gingen zu Beginn Stefan Blonk (AV de Liemers) und Burkhard Lennartz (LLG St. Augustin) in Führung. Gefolgt vom Erst- und Zweitplatzierten des Vorjahres, Alexander Dackiw (Spiridon Frankfurt) und Patrick Ratzka (SV Turbine Hohenwarte). Nach einem Drittel der Strecke legten die beiden letztgenannten eine gemeinsame Pinkelpause ein und erhöhten danach das Tempo. Bei km 17, an einer lang gezogenen Steigung, wechselten die Spitzenpositionen. An dieser Stelle konnte sich Ratzka, den es beruflich nach Trier verschlagen hat, etwas lösen und lief bis km 37 ständig 10-15 Sekunden vor Dackiw. Etwa 3,5 km vor dem Ziel fiel dann die Entscheidung, als sich Alexander Dackiw am Heart Break Hill des Eifelmarathons lösen konnte und im Ziel nach 2:52:51 h 33 Sekunden vor Patrick Ratzka lag. Auf dem dritten Platz lief in 3:09:45 h Stefan Blonk (1. M50) aus den Niederlanden ein, der die Strecke bei seiner Premiere in der Eifel unterschätzt hatte, aber am Ende doch froh war, hier gewesen zu sein.

Bei den Frauen gewann Sandra Littig aus Lindlar im Bergischen Land. Auch sie war Ersttäterin in Waxweiler und nach der Hälfte der Distanz machte sich bei ihr, nach eigener Aussage, die anspruchsvolle Strecke bemerkbar. So kämpfte sie, wie alle anderen Läufer, bis zum Ziel mit den nicht leichter werdenden Anstiegen. Nach dieser Leistung dürfte sie bestens für ihren Lieblingslauf, den Köln Marathon am 3. Oktober gerüstet sein. Ihre Zeit im Ziel lag bei 3:45:06 h. Dahinter folgten Hiltrud Trippe (SV 47 Mutscheid), die Siegerin der W50, in 3:47:34 h und Beate Ufer (DJK Münchwies) in 3:49:31 h. Diese Reihenfolge hatte bereits nach der ersten 5 km – Schleife bestand und änderte sich bis ins Ziel nicht mehr.

Erstmals wurde in diesem Jahr ein Halbmarathon angeboten, der auf der zweiten Hälfte der Marathonstrecke gelaufen wurde, mit dem Startpunkt Schloss Hamm. Für die Teilnehmer war der Bustransfer dorthin im Startgeld inbegriffen. Am besten über die Anstiege kam in 1:23:33 h Patrick Thielen vom FC Ormont. In Waxweiler aufgewachsen, war es für ihn fast ein Heimspiel. Der Vorsprung gegenüber der Konkurrenz war beträchtlich, sieben Minuten vor Hendrik Haumann (TG Konz) und neun Minuten vor dem Dritten Willi Meyer (TCC 1960 Schwirzheim) waren es im Ziel. Seinen Saisonhöhepunkt hatte er bereits Anfang Mai in Oberursel bei den Deutschen Meisterschaften im Duathlon. Dort konnte er sich über einen dritten Platz in seiner Alterklasse freuen. Bei den Frauen fiel die Entscheidung noch deutlicher aus, Miriam Engel von der TG Konz kam in 1:40:56 h mit fast 19 Minuten Vorsprung zurück nach Waxweiler. Auf dem zweiten Platz landete Carmen Brandt-Schmorleiz (LG Pronsfeld-Lünebach) und Verena Pinten kam als Dritte an. Der Halbmarathon wurde sehr positiv angenommen, machte dadurch aber dem Teammarathon Konkurrenz, was sich darin äußerte, dass nur noch die halbe Anzahl an Staffeln ins Rennen ging. Leider fand die Siegerehrung für die Teilnehmer des Halbmarathons erst mit der der Marathonläufer statt, was vielen Läufern deutlich zu lang war. Entsprechend wenige Altersklassensieger nahmen deshalb die mehrstündige Wartezeit in Kauf.

Während die Marathon- und Halbmarathonläufer unterwegs in der Natur waren, wurde ein 10 km – Lauf in und um Waxweiler gestartet. Hier siegte bei den Männern Alexander Vanck in 38:59 min, bei den Frauen lag die erst 15-jährige Sabrina Schlösser in 51:03 min vorne.

Wer fürs nächste Jahr noch einen familiären und / oder anspruchsvollen Marathon sucht, abseits von Betonburgen zwischen denen mehr getanzt und gesungen als gelaufen wird, der ist beim Eifelmarathon genau richtig.

Ergebnisse: www1.your-sports.com

Veranstaltungsseite: www.eifelmarathon.de