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Ein Hauch von New York und Chicago in Rodgau

[eingestellt am 11. Januar 2011]

Von: Pressemitteiliung

Fotos: Archiv Laufticker

Rodgau 2010

Neues Zeitmess-System beim Ultra-Marathon des RLT-Rodgau  -

Trotz Eis und Schnee laufen die Vorbereitungen für den 12. internationalen 50 km Ultra-Marathon am 29. Januar in Rodgau-Dudenhofen auf heißen Touren. 

Besonders gespannt sind die Verantwortlichen des RLT nicht nur auf den weiteren Witterungsverlauf sondern auch auf das neue Zeitmess-System, das bisher in Europa bei keinem vergleichbaren Lauf eingesetzt wurde, wohl aber zuletzt in New-York und Chicago härteste Belastungen erfolgreich bestand. Es soll nunmehr auch  in Dudenhofen getestet und ca. 200 Veranstaltern und der Ultra-Fachpresse vorgestellt werden. Der RLT rechnet dazu mit bis zu 150 interessierten Beobachtern aus ganz Deutschland. Der gesamte Rennverlauf soll dabei an der Strecke und in der TSV Halle von der Platzierung her aktuell  auf Großbildschirm übertragen werden

Ach ja, gelaufen werden soll natürlich auch. Ultra-Läufer starten eigentlich bei jedem Wetter – trotzdem schauen die Verantwortlichen mit Sorge auf die weitere Wetterentwicklung. Gibt es doch schon jetzt kaum noch Salz und Split.  Ungeachtet dessen haben sich bereits rd. 800 Läufer für die 10 Runden à 5 km um die traditionsreiche Gansbrüh angemeldet. Es sind Läufer aus 13 Nationen!  Der Jüngste gerademal 20 , der Älteste über 75.  Bis zum 29. werden es ca. 1000 Anmelder sein. Ob sie alle kommen, hängt sehr vom Wetter ab. 

Ultramarathon – ein Lauf jenseits der magischen Marathondistanz von 42.195 km. Hier heißt es ganz besonders die Zähne zusammenbeißen und noch eine Stunde dranhängen. Und das mitten im Winter bei Frost und Matsch, Eisregen oder  stundenlangem Schneetreiben, wie zuletzt am 30.1.2010.  Dabei muss die Betreuung und Versorgung vor, während und nach dem Lauf stimmen. Die Veranstaltung beginnt um 7.30 mit der Startnummernausgabe und endet mit der Siegerehrung ab 16.30 Uhr in der TSV Turnhalle. 

 Für den kleinen Rodgau-Lauftreff bedeutet dies wieder eine enorme logistische Herausforderung. Fast 100 Helfer aus dem eigenen Verein ( ! ) sind schon im Vorbereitungsfieber. Der TSV Dudenhofen, der TC Blau-Weiss Dudenhofen, die IGEMO Dudenhofen und nicht zuletzt die Stadt Rodgau helfen dabei  dankenswerterweise kräftig mit. Am 16. Januar um 10.00 Uhr können alle Interessierten schon mal Ultramarathon-Luft schnuppern, wenn der RLT mit seinem traditionellen Helferlauf die Strecke an der Gänsbrüh testet, bevor dann am 29.Januar nach dem Startschuss durch Bürgermeister Hoffmann um 10.00 Uhr, die Ultra-Marathonis 50 Kilometer lang mit sich, der Strecke, dem Wetter und sonst niemandem kämpfen werden.