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Haile-Festspiele haben den VCM verzaubert

[eingestellt am 18. April 2011]

Von: Pressemitteilung

Haile-Festspiele haben den VCM verzaubert

Am Tag nach dem Vienna City Marathon 2011 blickte das Veranstaltungsteam auf das VCM-Wochenende zurück: Haile Gebrselassie hat begeistert und will wieder kommen. Erstmals über 28.000 Finisher!

Weltstar Haile Gebrselassie hat den Vienna City Marathon verzaubert und die Herzen der Fans in Österreich im Sturm erobert: „Das waren die Haile-Festspiele. Der Vienna City Marathon stand im Zeichen eines Läufers, der mich persönlich und alle Zuschauer begeistert hat“, schwärmte Veranstalter Wolfgang Konrad. „Wir wollten vor allem, dass er sich wohl fühlt in Wien. Bei der Verabschiedung am Flughafen hat er gesagt, er wird wiederkommen. Wann und in welcher Form sei dahin gestellt. Aber das waren Worte, die aus dem Herzen gekommen sind“, freute sich Konrad.

Haile außergewöhnlich konzentriert

Sportlich erlebte Wien dank Gebrselassie die schnellste je in Österreich gelaufene Halbmarathonzeit und einen Marathonlauf, der in Summe so starke Ergebnisse wie noch nie gebracht hat. „Haile war außergewöhnlich konzentriert und wollte unbedingt ein tolles Rennen machen. Für eine Zeit unter einer Stunde hat er zu schnell begonnen, weil er unbedingt die Marathonspitze rasch überholen wollte. Die ersten 10 Kilometer ist er in 28:36 Minuten gelaufen“, schildert Konrad, der den Superstar im Rennleiterauto begleitet hat. „Das Vertrauen darauf, dass man in Wien schnell laufen kann, ist mit dem Rennen von Haile international sicher gestiegen.“

Große sportliche Dichte

Der Marathonlauf beeindruckte mit einer großen Leistungsdichte: Vier Läufern unter 2:10 Stunden und 22 unter 2:20 Stunden sowie fünf Läuferinnen unter 2:30 Stunden brachten das stärkste je beim VCM erzielte Gesamtergebnis. Für den angestrebten Streckenrekord wurde zum Ende des Rennens hin die Sonneneinstrahlung zu stark. „Das schmerzt ein bisschen, denn die Qualität des Feldes war da und auch die Bedingungen waren zunächst sehr gut“, so Konrad. Die Sieger John Kiprotich (2:08:29) aus Kenia und die Äthiopierin Fate Tola (2:26:21) haben jedoch ein sehr beachtliches Spitzenfeld angeführt, in dem es durch Roman Weger (2:18:24) und der 21-jährigen Debütantin Tanja Eberhart (2:44:11 = ÖLV U23-Rekord) auch zwei starke österreichische Leistungen gegeben hat.


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