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Harland, Jörn

[eingestellt am 03. Juli 2009]

Von: Gabi Gründling

beim Eisenberger Stadtlauf im März 2009

Jörn Harland –

ist groß, blond, laufdünn, 28 Jahre jung, Single und “hessenglott”. Geboren und aufgewachsen in Gelnhausen, Ausbildung zum Verwaltungsfachwirt beim Main-Kinzig-Kreis in seiner Heimatstadt. Darauf folgte ein Studium an der Verwaltungshochschule in Kassel und nun lebt er in Wiesbaden und arbeitet bei der Volkshochschule des Main-Taunus-Kreises in Hofheim im Taunus. Aus seiner Kasseler Zeit resultiert letztlich auch die Verbindung zum PSV Grün Weiß und seinem Trainer Winfried “Aufi” Aufenanger. In der Regel findet zwischen den beiden eine Fernbetreung per eMail und Telefon statt. Auch Jörns Trainingspartner ist ein PSV Grün-Weißer. Julian Flügel studiert in Wiesbaden, da paßt das. Allerdings trainiert Jörn auch viel alleine, max. 50% seiner Trainingseinheiten absolviert er mit einem Trainingspartner. Früher lief Jörn für den TV Gelnhausen. Als 2003 sein Trainer urplötzlich starb, hat er sich neu orientiert und kam so unter die nordhessischen Trainerfittiche.  

Er läuft seit nunmehr 15 Jahren. Mit 10 hat er mit Leichtathletiktraining begonnen, hat u.a. in der Gruppe von 400m Hürden-Europameister Harald Schmid trainiert.Als Jugendlicher dann das Übliche: Fußball. Dazu Tennis und Geräteturnen. Irgendwann wurde der Gemischtwarenladen zuviel und er hat sich ausschließlich für das Laufen entschieden. 

Anfangs lief Jörn Harland Mittelstrecke, mit der Volljährigkeit kam auch der Hang zur Langstrecke. Dabei war er ein sehr guter 3.000 m-Hindernis-Läufer und überlegt auch laut, ob er nicht nochmal auf diese Distanz zurückkehren soll. Aber erstmal steht im Herbst sein Marathondebut ins Haus. Wo das stattfinden soll, ist noch nicht ganz raus. Wegen der räumlichen Nähe zu seinem Wohnort wäre Frankfurt nicht schlecht. Aber sicher ist nur, daß noch nichts sicher ist. 

Als seinen bisher größten Erfolg sieht Jörn seinen diesjährigen Sieg beim Brüder-Grimm-Lauf an. Zu dem kam er, weil er als Gelnhäuser zwei der fünf Etappen eh aus dem Training wie seine Westentasche kannte, dazu aus seiner Zeit beim Main-Kinzig-Kreis auch noch das Orgateam. Da lag es nah, daß der Brüder-Grimm-Lauf irgendwann mal dran war. 

Seine umfangreichste Trainingswoche lag bei 220 km, aber da hat er auch überzogen und war anschließend verletzt. Er selbst kommentiert das so: „Aufi wollte mich bremsen, aber Jörn wollte nicht hören“. Im vergangenen Winter hat er 140-160 km wöchentlich trainiert, jetzt im Sommer pendelt er sich bei 100-120 km ein. Seine Arbeitszeiten lassen ihm die nötige Freiheit, an manchen Tagen auch 2 Einheiten absolvieren zu können.

Jörn Harland reist gerne, den Sommerurlaub 2009 verbringt er in Chile. Er geht gerne wandern und liebt es, sich zum Schnacken mit Freunden zu treffen. Geht es um Musik, steht er auf Punk und Rock. In sind bei ihm zum Beispiel die Toten Hosen. Wenn’s ums Lesen geht, steht er auf Krimis. Und wenn’s ums Lachen geht, auf Badesalz. Sein Lieblingsfilm ist „Cool runnings“, obwohl das ja nun nicht gerade hessischer Humor ist, den er als den besten einstuft. 

Seine Bestzeiten:

800 m: 2:01,16 min
1500 m: 4:00,25 min 
3000 m : 8:40,30 min
5000 m : 14:56,93 min
10.000 m: 31:35,7 min
10 km: offiziell 31:15 min, inoffiziell 30:50 (gelaufen im Mai 2009 auf zwar vermessener aber nicht bestenlistenfähiger Strecke)
Halbmarathon: 1:07:52 h
3000 m Hindernis: 9:13,58 min 

2005 war sein schnellstes Jahr, denn außer der Halbmarathonbestzeit aus 2009 und der Hindernisbestzeit aus 2006 stammen alle aus 2005.

Update 02. März 2010:

Jörn hat sich jetzt auch eine Homepage zugelegt: www.halbmarathoni.de

Zum 01. April wechselt er von Wiesbaden nach Kassel, studiert dort Lehramt für die Berufsschule (Fächer Wirtschaft und Sport)

 


11. Bottwartal Marathon