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Leserbriefe

Gerne veröffentlichen wir auch Deinen Leserbrief. Dein Einverständnis erteilst Du automatisch, wenn Du die dafür vorgesehene Mailadresse

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nutzt. Wir behalten uns ggfs Kürzungen vor, die den Sinn der Botschaft aber nicht entstellen werden.

Interview mit Benedikt Karus zu seiner Suspendierung

Nele Alder-Baerens, die derzeit absolut führende deutsche Ultramarathonläuferin auf Strecken bis 100 km, hat das Interview, das Anna Hahner mit Benedikt Karus geführt hat, bei uns gelesen und schreibt uns dazu:

 

Ich las bei laufticker.de den Bericht über Benedikt Karus und bin erschüttert. Als promovierter Biophysiker weiß ich unmittelbar aus eigener Arbeit, dass Massenspektrometrie viel genauer, spezifischer und sensitiver (hier japanisches WADA-Labor) arbeitet und im Gegensatz dazu Nachweisreaktionen mittels Antikörpern (hier das erwähnte NADA-Labor) oft fehlerbehaftet sind aufgrund von Kreuzreaktionen und somit falsch positive Ergebnisse liefern. Meine Aufgabe war es gerade im Neugeborenenscreening in einem Krankenhaus eine massenspektrometrische Methode zu entwickeln, da die bisherige Antikörper-Methode zwar rasch, durchsatzeffizient und billig ist, aber viele falschpositive Resultate aufgrund von Kreuzreaktionen lieferte. Ich etablierte also eine massenspektrometrische Methode und teste nun (routinemäßig und akkreditiert und auch überregional für Krankenhäuser und Labore, die die Möglichkeit einer Massenspektrometrie nicht haben) alle gelegentlich auftretenden „positiven“ Antikörper-Resultate gegen: der weitaus überwiegende Teil der Resultate sind falsch positiv!"Daher wäre es meiner Meinung nach sinnvoll, bei Dopingproben ebenso einzuführen, dass erst einmal aus Kostengründen die etablierte Antikörpermethode angewandt wird und im Falle positiver Proben die teurere, aufwändigere massenspektrometrische Methode zur Absicherung herangezogen wird. Das muss doch möglich sein?

 

 

 

 


Bericht von Jürgen Binder über den 28. Trifelslauf

 

eine kleine Rückmeldung zur Reportage von J. Binder – 28.09.14 – Trifelslauf;

 

 

...habe den Bericht mit Leidenschaft gelesen, Kompliment an den Verfasser!

 

Ein sehr lebendig, charmant gestalteter Bericht voller Poesie, Sportsgeist und voller Leidenschaft für Land und “Leute”.

 

 

 

Mit sportlichem Gruß Jutta Bendel

 


Bericht von Michael Weigel zum 1. Pfälzer Berglandtrail

Lieber Michael, liebes Team von Laufticker.de! 

Ganz herzlichen Dank für den tollen Bericht. Der Etappenlauf durch den Kuseler Westrich könnte keine schönere Plattform haben wie deine Eindrücke in Laufticker.de. Du bist mit Herzblut selbst mitgelaufen dabei und hast mit Herzblut geschrieben, danke dafür! 

Liebe Grüße, für das ganze Berglandtrail Team 

Günther Bergs


Bericht von Michael Weigel zum Weihnachtsmarktlauf Offenbach-Hundheim

Hallo Michael,

 

danke für den ausführlichen Bericht über unseren Lauf. Hier gibt es nichts hinzuzufügen rundum komplett und sehr detailliert. Super wie die Stimmung unseres Laufes aus dem Bericht zu lesen ist.

Klasse !!

Hierfür nochmals vielen Dank im Namen unserer ganzen Abteilung. 

Sportliche Grüße aus Offenbach-Hundheim

Cyrille Coquerel

 


Bericht von Michael Weigel zum 1.Garten-Reden Haldenlauf (Kopie 1)

Herr Weigel hat in seinem Bericht über den Garten-Reden Haldenlauf alles erwähnt. Ich kann Herrn Weigel nur loben und mich gleichzeitig für den tollen Bericht und auch für die Bilder bedanken. Es ist immer schwierig wenn man einen Neuanfang startet, doch durch solche Berichterstattung sieht der Veranstalter dass er vieles richtig gemacht hat. Nochmals vielen Dank an Herrn Weigel und wir hoffen, dass er im nächsten Jahr wieder am Garten-Reden Haldenlauf starten wird.

 

 

Ich kann allen denen, die diesen Bericht lesen nur vorschlagen, überzeugen sie sich persönlich von der Schönheit dieses Geländes, dem Garten-Reden mit seiner Alm!

 

 

Mfg

 

 

Gerhard Cloß

 

 


Bericht von Michael Weigel zum 1.Garten-Reden Haldenlauf

Herr Weigel hat in seinem Bericht über den Garten-Reden Haldenlauf alles erwähnt. Ich kann Herrn Weigel nur loben und mich gleichzeitig für den tollen Bericht und auch für die Bilder bedanken. Es ist immer schwierig wenn man einen Neuanfang startet, doch durch solche Berichterstattung sieht der Veranstalter dass er vieles richtig gemacht hat. Nochmals vielen Dank an Herrn Weigel und wir hoffen, dass er im nächsten Jahr wieder am Garten-Reden Haldenlauf starten wird.

 

 

Ich kann allen denen, die diesen Bericht lesen nur vorschlagen, überzeugen sie sich persönlich von der Schönheit dieses Geländes, dem Garten-Reden mit seiner Alm!

 

 

Mfg

 

 

Gerhard Cloß

 

 


Zum Gutsweiherlauf-Bericht von Michel Weigel

Ein ganz toller Bericht. Nicht zu kurz, nicht zu lang. Da war alles drin und vor allem spricht er aus was die Läufer vom Gutsweiherlauf halten. O-Ton Michael Weigel: Man kann sich kaum einen schöneren Einstieg in die Laufsaison vorstellen als diesen schönen Landschaftslauf. (Zumindest als Saarländer)

 

 

Weiter so mit den schönen Berichten auf Laufticker.de

 

 

Viele GrüßeThorsten Mayer


Rezension "Sind wir nicht alle ein bisschen Tri..."

Wow! Das ist aber eine tolle Rezension für mein Buch. So viel Lob macht natürlich Freude. Wenn Ihr wissen wollt, wie es sich für mich anfühlt, dann stellt Euch einfach vor, ihr hättet gerade eine neue Bestzeit im Marathon aufgestellt. 

Besten Dank für die Glücksgefühle und herzliche Grüße an die hahnertwins  von 

Lars aus Kaiserswerth

 


9. Voralpenmarathon Kempten

Sehr geehrte Gabi und Peter Gründling, 

als Streckenchef kenne ich nun fast jeden Meter der Strecke. Die Beschreibung ist Euch hervorragend gelungen, Gratulation.  

Zu den Irrläufen: Es tut uns leid, dass einige sich verlaufen haben. Wir wissen, dass eine Straßenmarkierung für manche “kopfgesenkten” Läufer/in besser wäre, aber im Staats- und Privatwald dürfen keine Markierungsfarben verwendet werden. Ersatz ist Sägemehl. Das haben wir 2011 auch verwendet. Nur der Dauerregen, am Tag vor dem Lauf bis spät in den Abend,  hat das verhindert, bzw. wäre an der einen oder anderen Stelle  wegeschwemmt worden. Das Sägemehl liegt jetzt in meiner Garage und wartet auf die DM in 2013. Schönes Wetter, auch am Tag davor haben wir bereits bestellt! 

Zur Strecke: Die Wälder durch die die Strecke führt sind sehr gute erschlossene Forstwege für Radfahrer und Wanderer. Der Versuch, auch mal einen Trail quer zu verlegen wurde uns von der Jägerschaft und den Waldbesitzern nicht erlaubt. Wir sind immer noch auf der Suche, die Strecke noch interessanter zu machen, aber wir sind nicht alleine auf dieser schönen Welt. 

Noch einmal Danke für den Bericht,
wir freuen uns auf das Jahr 2013

Die Streckenhelfer des Voralpenmarathons

(Georg Hieble)

 


Pfitzenmeier Minimarathon beim Dämmermarathon Mannheim 2012

Sehr geehrte Frau Gründling, 

trotz allen Jubelns von Herr Raatz war Einiges beim Dämmermarthon in Mannheim 2012 nicht zum Besten bestellt. 

Beim Minimarathon wechselten einige Kinder und Jugendliche einfach die Straßenseite. Wie meine privaten Videoaufnahmen zeigen, liefen männliche Jugendliche sogar vor den Führungsfahrzeugen. 

Nun finden sich diese dann sogar als Erste in der offziellen Siegerliste. Zu den Jungs kann ich als Mädchenvater nicht soviel sagen, aber bei den Mädels halte ich folgenden Zieleinlauf für korrekt: 

1. Franziska Schildhauer
2. Jessica-Bianca Wessolly
3. Ronja-Evita Dörflinger

In der Zieleinlaufliste bei den Mädchen wurde eine Teilnehmerin der IGMH schon entfernt.

http://results.frielingsdorf-datenservice.de/2012/mannheim/list.php

Was soll man denn von dem Dämmermarathon halten, wenn noch nicht mal ein korrekter Ablauf beim Minimarathon gewährleistet wird? Soll man seine Kinder nächstes Jahr wieder ins Verderben rennen lassen, oder ist der Veranstalter bereit, aus den Fehlern zu lernen und einen korrekten Ablauf zu garantieren? Die Einsicht ist jedenfalls beim Veranstalter nicht soweit gediehen, dass ich auf meine Mail vom Sonntag 3 Uhr bisher keine Antwort erhielt.

Mit sporlichen Grüßen

Reinhard Beer, mail von Dienstag 15. Mai 22 Uhr 

Anm. der Redaktion: unsere Redakteurin, Saskia Helfenfinger-Jeck, war nicht in Mannheim vor Ort, deshalb können wir uns zu dem Thema keine eigene Meinung bilden und "drucken" den Leserbrief ohne Wertung ab.


Nikolaus-Volkslauf Hassloch am 03.12.11

Lieber Jürgen Binder,

ich wußte seit deinem Sieg beim Halbmarathon des Nikolaus-Volkslaufes 2005, dass Du ein ausgezeichneter Läufer bist. Seit heute, nach dem ich deinen Bericht über den 38. Nikolaus-Volkslauf des LC Haßloch gelesen und die Bilderserie dazu angeschaut habe, kenne ich auch deine Qualitäten als Schreiber und Fotograf. Ich bedanke mich recht herzlich für den umfassenden und wohlwollenden Bericht. Mach weiter so. 

Ein friedvolles Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr wünscht dir und deiner Familie

Karl Heinz Schworm (Pressewart des LCH).

 


Kerwe-Kelten-Lauf Steinbach am Donnersberg

Hallo Frau Gründling, 

die Darstellung einer Läufermeinung,wie die von Mario Steiner,verlangt auch die Aussage von,wie hier die von Fabian Lutz. Jornalistische Fairnis wäre hier angebracht und würde gut zu Gesicht stehen. Läuferergebnisse werden im Rennen ausgetragen und nicht an Stammtischen.

G. Zahn

Anmerkung der Redaktion: Fabian Lutz bekam von uns mehrfach per eMail das Angebot, uns eine Gegendarstellung zwecks Veröffentlichung zuzusenden. Er hat das nicht getan.


Trierer Silvesterlauf

Wer war der älteste Laufteilnehmer?

 

Sehr geehrte Damen,

Herr Helmut Michel (71) war nicht, wie in Ihrem Bericht behauptet, der älteste Laufteilnehmer beim Trierer Silvesterlauf, sondern der Laufkamerad Dorscheid oder meine Wenigkeit mit 72 Lebensjahren. Auch lagen unsere (beeindruckenden?) Endzeiten bei immerhin 44 bzw. 40 Minuten.

 

Viele Grüße aus Trier und alles Gute im (Lauf-)Jahr 2011....

 

Edgar Koster


29. Commerzbank Frankfurt Marathon

Liebes Redaktionsteam,

eine glatte 1 für den Frankfurt-Marathonbericht 2010 mit den dazugehörenden Bildern.

 

Eine angenehme Zeit wünscht Euch

Herbert Rollwa


34. Hundseck-Berglauf

Hallo,

Grosses Kompliment. 

Der Berichterstatter hat viel Ahnung. Nicht nur vom Laufen, sondern auch vom "Blick in die Natur". Das ist ein hervorrragender Bericht, für den wir uns ganz herzlich bedanken wollen. Kopien gingen sofort nicht nur an unseren Bürgermeister, unseren Landrat und unseren Verkehrsdirektor, sondern auch an alle Helfer. 

Selbstverständlich werden wir Ihrem Wunsche nachkommen und eine Verlinkung machen. 

Nochmals Vielen Dank und viele Grüße 

Jürgen Brügel
Orga- Leitung badenova Hundseck- Berglauf


Marathon Deutsche Weinstraße

habe mir zum Frühstück den Bericht zum Weinstraßenmarathon angeschaut.

Klasse Berichterstattung und Kompliment dem Super-Fotografen zu der tollen Bildserie.

Macht weiter so.

 

Rainer Glanz


mein Lob für eure schnelle, aufwendige Arbeit

Informativ und illustriert, aktuell und reichlich bebildert,
im Laufticker wird jede Art Laufveranstaltung geschildert,<
hochaktuell, emsig, eilends auf dem neuesten Stand,
bekomme ich meine Infos aus allererster Hand,
ich spüre Laufinfizierte sind bei euch zu Gange,
ist mirs für meine zukünftigen News nicht bange,
habt weiter Freude in eurem freizeitlichen Job,
drum nicht viel Worte, kurzum, ich finds top. 

(Egon Swarowsky, "Chefpoet" der LG Muli)


Kandel

nur ganz kurz: 

klasse Bericht, super Bilder! 

weiter so,

Heiko Spitzhorn


Eklat beim 26. Leininger Cross in Grünstadt

Aufgrund des auch im Bericht erwähnten Vorfalls beim Grünstadter Crosslauf wollte ich hier noch ein paar Worte ergänzen. 

Der Vorfall verlief genauso wie von Gabi beschrieben. Das war ein schlimmer Vorfall, der mich sehr erschreckt hat. Muss ich als langsamer Läufer in Zukunft mit solchen Attacken rechnen? 

Ich befürchte ja. Denn der Verursacher kam ohne Strafe davon, obwohl mehrere Zeugen den Vorfall bestätigten und auch versuchten den Veranstalter zu informieren. 

Als ich, einer der Zeugen, nachträglich Kontakt zum Veranstalter aufnahm, ging es dann soweit, dass behauptet wurde, die Zeugen hätten durch ihr Verhalten das ganze erst eskalieren lassen. Ich hätte doch den Veranstalter informieren sollen, wurde mir gesagt. Habe ich ja versucht, hat nur niemanden interessiert. Zum Schluss wurde mir noch der Hinweis gegeben, dass sich meine (persönliche) Meinung  negativ auf das Verhältnis zu meiner Laufgruppe auswirken könnte. Also auch auf Leute, die absolut nichts mit meiner Meinung zu tun haben. 

Ich denke, wir haben es hier mit einer aktuellen gesellschaftlichen Tendenz zu tun. Es gibt immer mehr Personen, denen ihr persönliches Ego wichtiger ist als das Wohl ihrer Mitmenschen. Aus Rücksicht auf einen Schwächeren einen Sieg aufs Spiel zu setzten, kommt nicht in Frage. Wobei ich schon irgendwie nachvollziehen kann, dass es im Eifer des Gefechts solche Ereignisse geben kann. 

Aber trotzdem darf man so etwas nicht ungestraft lassen, auch wenn, wie behauptet, eine Bestrafung aufgrund der Regeln nicht möglich gewesen sein soll. Wenn wir über solche Fälle hinwegsehen, ist das eine Aufforderung an alle sich ebenso zu verhalten. Viele von uns sind scheinbar so harmoniesüchtig, dass sie gerne über solche Dinge hinwegsehen. Es geht dann soweit, dass derjenige, der solche Dinge erwähnt als Nestbeschmutzer und Unruhestifter gesehen wird. 

Wo dies im Endeffekt hinführt, sieht man zum Beispiel beim Thema Doping im Radrennsport. Oder auch beim Fußball, wenn Spiele in den unteren Ligen zur Massenschlägerei ausarten. 

Faires Verhalten sollte ohne wenn und aber das Wichtigste beim Sport sein.  

Uwe Spoor

 


21. Waldparklauf in Ladenburg

Hallo Frau Gründling,

ich habe beim Ladenburger Waldparklauf meine Töchter starten lassen, meine jüngste Tochter lief natürlich allein und wurde von einem Elternkind-Gespann aus Viernheim (Laufticker, Bild 4/28) überholt. Ich habe mich bei dem Viernheimer Verein beschwert. Es antwortete mir ein Jürgen Helt (laut Recherche Dopingbeauftragter des hessischen Triathlonverbandes) mit der Mitteilung, ich solle mich an den ausrichtenden Ladenburger Verein wenden. Ich wollte da eigentlich mich direkt an den Startverein des Gespannes wenden, um ein einsichtiges Verhalten zu bewirken, aber scheinbar ist das unmöglich. Haben Sie eine Idee, da Sie offenbar diese Eltern-Kind-Gespanne auch ein Dorn im Auge sind, was man da tun könne. Meine Tochter Lena Beer war während des Laufes vollkommen aufgelöst und es fiel mir schwer, sie zu ermutigen allein weiterzulaufen. Sie nahm bisher immer allein ohne elterliche Hilfe an mehreren Läufen teil und sie versteht absolut nicht, warum andere Kinder von ihren Eltern begleitet werden. Eltern haben haben doch bei solchen Läufen nur eine Zuschauerfunktion, ein mehr sorgt für Gewalt gegen die teilnehmenden Kinder, das Eigene wie gegen die Fremden. Nach einem Zielfoto des Kindes aus Viernheim lief das Kind begleitet bis zum Ziel, Mein Cousin stand während des Laufes vor Ihrer Fotoposition und sah ebenfalls die Begleitung. Ich gehe so davon aus, dass das Kind aus Viernheim ständig begleitet wurde.

Viele Grüße

Reinhard Beer


21. Waldparklauf in Ladenburg

Hallo und danke für den schönen Bericht im Laufticker.


Das mit der  ungemütlichen Siegerehrung teile ich auch, möchte aber von Schuldzuweisungen absehen.


Für den Bambinilauf gab es keine Siegerehrung, das konnten die Bambinis nicht verstehen. Einige Eltern hatten bis 16:00 Uhr ausgeharrt weil sie die Info nicht hatten. Die lieben Kleinen, die um 14:20 Uhr mit ihrem Lauf fertig waren, mussten fast 2 Stunden auf die Siegerehrung warten, das ist nicht wirklich zeitnah.


Dass es auch noch eine Ehrung der Gesamtsieger gab, war vielen (wie auch mir) einfach nicht bekannt. Ein Regieplan im Aushang hätte da sicher Orientierung geben können.


Über die Schuldfrage soll sich bei diesen organisatorischen Bedingungen jeder seine eigenen Gedanken machen, aber ganz so einfach wie es Gabi Gründling im letzten Absatz beschreibt war es dann auch wieder nicht.

Mit sportlichem Gruß
ein sportlicher Erstteilnehmer (Vater) 

(Karl-Heinz M. Sohn)

 


Bottwartal-Marathon 2009

Hallo,

danke für den schönen Bericht. Ich versichere und das ist unsere Guideline, daß wir generell keinen Cent Antrittsgeld, Prämien für Streckenrekorde oder derartiges bezahlen.

Die letzten Sätze könnten da sehr missverständlich sein. Wir wollen einen Lauf mit und für die Athleten der Region organisieren.

Viele Grüße

Werner Neumann

(Anm. d. Red: Orga-Chef des Bottwartal-Marathons)


Liebe Gabi, lieber Bernhard, 

ich war gestern beim 18.Pflasterfestlauf in Altweilnau. Dieser Lauf zählt als einer von fünf Läufen zum Taunus-Cup. Martina Kurz ist dort gelaufen und auf Platz 2 der Gesamtwertung der Frauen und auf Platz 1 der Altersklassenwertung ins Ziel gekommen.

Bei der Siegerehrung wurde sie aufgerufen, das Publikum applaudierte, sie bekam eine Urkunde und als 1.der AK W35 eine Flasche Wein (Dornfelder). Sie bedankte sich, ging zurück zu ihrer Vereinskollegin und 

Nichts und. Das war's. Normalität. Genau der Zustand, den sich Martina Kurz wünscht. Anerkennung für ihre Leistung, die sie als Frau - die sie sowohl aus juristischer, als auch aus medizinischer Sicht ist - erbracht hat. 

Und diese Normalität ist das Ziel der Ergebnisse, die das Gespräch beim Sportamt der Stadt Frankfurt erbracht hat und die seit dem 31.07.2009 auf der offiziellen Seite des Main-Lauf-Cup in Teilen nachzulesen sind. 

Natürlich ist dieses Ergebnis - da stimme ich Dir uneingeschränkt zu, liebe Gabi - nach wie vor eine Diskriminierung. Doch manchmal ist es sinnvoller, den Stein durch stetes Tropfen auszuhöhlen, statt ihn mit dem Hammer zu zerschlagen. 

So wünsche ich mir, dass WIR, die Läuferinnen und Läufer, die Martina Kurz sicherlich in naher Zukunft wieder auf einem Siegertreppchen sehen werden, uns klar machen, dass diese Geschlechtsumwandlung sicherlich nicht geschehen ist, um beim Main-Lauf-Cup einen Einkaufsgutschein in Höhe von € 15,00 zu gewinnen und dass das Leben als Frau mit transsexueller Vergangenheit sicherlich kein Leichtes in unserer Gesellschaft ist und dass WIR Martina Kurz mit Respekt und Achtung für ihre sportliche Leistung als Frau anerkennen und achten, so wie alle anderen Frauen, die großartige Leistungen erbringen. 

Und sollte es wieder einmal zu der Situation kommen, dass es Pfiffe, Buhrufe oder Ähnliches gibt, so sind WIR gefordert, unsere Zivilcourage und unseren Mut zu formulieren. Mit Applaus, mit Glückwünschen, mit anerkennenden Worten oder Gesten. Ganz normal; so wie WIR es auch erwarten würden! 

Und im Grunde bräuchten wir dafür nicht einmal eine neue unschöne Situation. 

In diesem Sinne einen Schönen Laufherbst 

Beste Grüße

Detlef Saemann

 


Diskriminierung Toleranz Integration

Leserbrief von Bernhard Behle, Laufabteilungsleiter des TSV Berkersheim zum Artikel "Transsexuelle in der Volkslaufszene":

Hallo liebe Gabi, 

ich habe Deinen Artikel  im Laufticker gelesen und möchte gerne ein paar Richtigstellungen und Standpunkte diesbezüglich äußern. Zunächst einmal finde ich es wichtig und gut, dass man sich, nachdem die diesjährige Laufsaison voll im Gang ist, nun intensiv mit der für uns alle neuen Situation einer transsexuellen Läuferin auseinandersetzt und versucht allen betroffenen Interessen gerecht zu werden. 

Die Entscheidung, Martina Kurz beim Berkersheimer Dorflauf am 28. Juni 2009 nicht in die Frauenwertung zu nehmen, sondern eine Sonderwertung für sie vorzunehmen, wurde nicht von Gary Timmermann getroffen. Gary ist zwar Abteilungsmitglied beim TSV Berkersheim und war 23 Jahre lang Abteilungsleiter, jedoch bin ich seit Anfang 2007 Abteilungsleiter. In dieser Funktion habe ich gemeinsam mit der Abteilung die Entscheidung herbeigeführt, wie sie auch von Dir beschrieben wurde. Diese Entscheidung wurde insbesondere vor dem Hintergrund der Diskussion bzgl. Diskriminierung (also Ausgrenzung - per se noch keine Benachteilung), Toleranz und Integration (also Aufnahme in die Läufergemeinschaft) geführt; uns ist es gewiss nicht leicht gefallen, in dieser Form zu verfahren, zumal uns sehr bewusst war die Diskussion in der nun stattfinden Weise zu starten. 

Es steht außer Frage, dass Martina Kurz gesellschaftlich mit allen anderen Menschen in unserem Rechtsraum gleichberechtigt ist. Sportlich ist dies anders zu betrachten; es hat seine Sinnhaftigkeit, dass bei allen Sportwettbewerben nach dem Geschlecht differenziert wird und ich teile durchaus die offizielle Entscheidung der Internationalen Sportverbände, bestimmte Fristen nach einer erfolgten Geschlechtsumwandlung verstreichen zu lassen, um vergleichbare Voraussetzungen bei Wettkämpfen zu haben (genauso wie ich Entscheidungen unseres obersten Gerichts, dem BVG, bedingungslos hinnehme und nicht in Frage stelle, da ich hier den juristischen Sachverstand in unserem Land sehe). Die Argumentation, man solle im Breitensport andere Regeln gelten lassen, kann ich nicht teilen; erstens: wo zieht man die Grenze und zweitens kann man nicht in einem Rechtsraum mit unterschiedlichen Maß messen (dies käme einer Situation gleich dass beispielsweise in Hessen andere  Verkehrsregeln gelten als in Bayern). 

Ich hatte übrigens am 28.06. mit Martina Kurz längere Zeit diskutiert und sie gebeten, ihren Status bzgl Wertung bei Wettkämpfen beim HLV klären zu lassen. Insbesondere versuchte ich ihr die Wahrnehmung der anderen weiblichen Teilnehmerinnen bei Wettkämpfen zu verdeutlichen (es geht nicht nur um den Platz auf dem Siegerpodest sondern zum Beispiel auch ihre Erscheinung in den Umkleideräumen). Ihre Integration kann nur gelingen, wenn sie auch ihren Teil dazu beiträgt, dass sie integriert werden kann. Und genau dies ermöglicht sie durch die Klärung ihrese Status, der ja zwischenzeitlich, getragen und verabschiedet unter anderem durch den HLV, geklärt ist. 

Im Nachhinein möchte ich noch ein paar persönliche Gedanken und Empfindungen diesbezüglich vorstellen: 

Bevor ich vor ca acht Jahren vom Hess. Justizministerium berufen wurde, ehrenamtlicher Richter zu sein, schoss ich bzgl. meiner Reaktionen häufig spontan aus der Hüfte. Zwischenzeitlich lasse ich mir mindestens eine Nacht Zeit (schlafe drüber), bevor ich Entscheidungen treffe und versuche nach Möglichkeit alle Standpunkte zu erfassen; so auch geschehen bei Martina Kurz. Die Entscheidung ist wohl überrlegt, abgewogen und herbeigeführt worden. 

Die Motivation hierbei war, eine Situation nachhaltig zu ermöglichen, bei der sich alle Beteiligten (Martina Kurz, die Läuferinnen und Läufer, der HLV sowie die Organisatoren vom MLC) auf gleicher Augenhöhe in die Augen sehen können, ohne dass sich jemand diskriminiert fühlt. Mir persönlich ist es sehr wichtig, dass sich alle Wettkampf-Teilnehmer wohl, akzeptiert und integriert fühlen. Dass Martina Kurz in Schwanheim ausgebuht wurde ist ein Zeichen dafür, dass man zu diesem Zeitpunkt noch sehr weit von dieser Toleranz entfernt war; ich empfinde es als Sportler sehr beschämend, wenn man auf diese Weise andere ausgrenzt; es ist andererseits ein Zeichen dafür, dass damals die "Buhenden" mit der Situation völlig überfordert waren. Ein Indiz dafür, dass hier größter Handlungsbedarf bestand. 

Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg mit dem Laufticker; vielleicht sehen wir uns ja mal wieder bei einer Laufveranstaltung 

Viele liebe Grüße 

Bernhard , 12.08.2009

 

 


Liebe Gabi, Lieber Peter, 

lang ist es her, dass wir uns in Deutschland gesehen haben. Umso mehr war ich erfreut, als ich erfahren habe, dass Ihr "Laufticker.de" ins Leben gerufen habt. Die "Frau Werwolf" Berichte und Peters Laeufe sind ja bekannt & beruechtigt :-)

Viele Gruesse aus Irland and may the road rise with you and laufticker.de !

With best regards

Wolfgang Graef

 


Herzlichen Glückwunsch

Hallo Gabi und Peter,

da ich wusste, dass es bald so weit ist, war ich schon seit Tagen riesig neugierig auf die Internet-Ouvertüre von  www.laufticker.de  und ich kann euch zu eurer nun verwirklichten Internetpräsenz nur beglückwünschen. Schon habt ihr drei schöne Berichte veröffentlicht und mir wird sogar die Ehre zuteil, als einer der Ersten in der Portrait-Sammlung zu erscheinen. 

Herzliche Grüße aus Limburgerhof 

Jürgen Binder, 10.03.2009


Kossmann Laufdesign