DUV - Deutsche Ultramarathon Vereinigung
10. Bad Waldseer Lauffieber

1. Queichtallauf LSG Zeiskam

[eingestellt am 03. Juli 2011]

Von: Gabi Gründling

Fotos: Peter Gründling

Zieleinlauf auf der Erwin-Matz-Brücke

Thomas Dehaut geht vor dem Start nochmal in sich

Start der 5 km-Läufer

Siegerin 5 km Anja Liebel (rechts außen)

Doppelstarterin Sabine Münch

Jüngster Teilnehmer Jonas Sinn (795) mit Papa Markus (794)

Eve Rauschenberg (64; in gelb) drückt nochmal die Knöpfe fest ins Ohr, bevor sie richtig losrockt

5 km: Sieger David Pfadt

5 km: Zweiter Marcel Job

5 km: Dritter Jochen Martin

Doppelstarterin Kerstin Müller wird Zweite über 5 km und Vierte im Halbmarathon

Ältester Teilnehmer 5 km: Dieter Sinn

10 km: Sieger Thomas Dehaut

10 km: Zweiter Mekki Saad noch hinter 1. M40 Richard van Gelder

10 km: Dritter Daniel Vogel

10 km: 2. M30 Michael Nauerth trägt seine Startnummer als Lendenschurz

Sein Bruder Michael gewinnt die M20

10 km: 1. M50 Rainer Tuma-Reuter

10 km: Siegerin Eve Rauschenberg

10 km: 1. MJA Manuel Stich

10 km: Hohenberglauf-Veranstalter Christian Beck wird 2. M40

10 km: 2.M20 Dominik Schreyer alleine auf weiter Zieleinlaufflur

10 km: 3. M20 Philipp Kyds schiebt sich an 1. M55 Ernst Colling vorbei

10 km: 2. M35 Andreas Klumpp

10 km: Zweite Agnes Mussler

10 km: Dritte Monika Metzner

10 km: 1. W40 Monika Gilbert

10 km: 1. W20 Julia Schäffner

10 km: 1. W30 Elke Mildenberger

10 km: 1. W65 Maria Jochim ist die älteste Teilnehmerin

10 km: 1. W60 Waltraud Hetzler

10 km: 3. W40 Stephanie Gutting und 3. W20 Samira Kuntz

10 km: 1. M70 Rolf Barth

10 km: 2. M70 Bernd Butterling

HM: Sieger Mario Steiner

HM: Zweiter Michael Thome

HM: Dritter Gerald Gantz

HM: 1. M30 Markus Webel

HM: Siegerin Eva Katz

HM: 1. M20 André Jahnel

HM: 2. M50 Oswald Renz

HM: 2. M45 Andreas Bauer

HM: 3. M45 Jürgen Stattmüller

HM: 1. M35 Michael Becker

HM: 1. M55 Reinhard Brück

HM: 3. M40 Michael Masser

HM: 2. M55 Heinz-Dieter Swiateck

HM: Zweite Julia Bush

HM: 1. M70 Karl-Heinz Kern

HM: Dritte Annette Johann

HM: 1. M65 Hans-Jürgen Bentz und 2. W40 Maria Spoor

HM: 3. W40 Ute Räpple

HM: 1. W30 Anja Jakob

HM: 1. W55 Charlotte Brück

HM: 2. W55 Helge Keller

HM: 3. M70 Klaus Jochim war ältester Halbmarathoni

Gemütlicher Biergarten für die Siegerehrung

Nach getaner Arbeit hat Chef Andreas Flörchinger auch Zeit, zu essen

Gelungene Premiere im Land der Zwiebeln

Zeiskam, 03. Juli 2011 - Die Küchenzwiebel ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit überhaupt und wird schon seit mehr als 5000 Jahren als Heil-, Gewürz- und Gemüsepflanze kultiviert. Bei den alten Ägyptern wurden Zwiebeln den Göttern als Opfergabe gereicht, waren eine Art Zahlungsmittel für die beim Pyramidenbau eingesetzten Arbeiter und wurden den Toten als Wegzehrung für die Reise ins Jenseits beigelegt. Davon zeugen die im Grab des Tutanchamun gefundenen Zwiebelreste. Eine über 4000 Jahre alte sumerische Keilschrift enthält Angaben zu Gurken- und Zwiebelfeldern, und im Codex Hammurapi wurden Brot- und Zwiebelzuteilungen für die Armen festgelegt. Bei den Römern zählten Zwiebeln zu den Grundnahrungsmitteln vor allem der weniger Begüterten, und römische Legionäre waren es auch, die die „cepula“ (woraus, über mittelhochdeutsch „zwibolle“, letztlich das deutsche Wort „Zwiebel“ wurde) in Mitteleuropa verbreiteten. (Quelle: Wikipedia) 

Nun waren die Römer bekanntermaßen auch eifrig in der gesamten Pfalz umtriebig, Die erste Erwähnung des Örtchens Zeiskam geht zwar erst auf das Jahr 774 zurück, also nach Ende des römischen Reiches. Dennoch ist die Zwiebel im landwirtschaftlich geprägten Zeiskam präsent, nennt sich der Ort doch selbst „Zwiebelort“ und hat sogar zwei Zwiebeln im Wappen. 

Zeiskam liegt in der flachen Südpfalz, die 51,57 km lange Queich fließt auf ihrem Weg von Hauenstein nach Germersheim, wo sie im Rhein mündet, an Zeiskam vorbei.

Am 30.10.2009 gründete sich unter Federführung von Andreas Flörchinger aus der Laufgruppe des Budoclubs heraus die LSG Zeiskam. Nicht mal zwei Jahre später hat die LSG 50 Mitglieder (inkl. Kinder) und ihren ersten eigenen Volkslauf. Dabei führt der Queichtallauf nicht etwa am gesamten Ufer der Queich entlang, obwohl auch das sicher eine nette Idee wäre. Vielmehr bieten die Zeiskamer ganz bodenständig die drei üblichen Volkslaufdistanzen an: 5 km, 10 km und Halbmarathon. Ein Kinderlauf steht nicht auf dem Programm. Normalerweise läuft der 40jährige Flörchinger selbst immer an der Spitze der Volkslauffelder mit, diesmal stand er an der Spitze einer vielköpfigen Helferschar, die sich nicht nur aus dem Verein selbst rekrutierte. „In Zeiskam hilft jeder jedem“ meinte Flörchinger, der im Verbandsgemeinderat Bellheim auch politisch aktiv und damit sicherlich auch in ganz Zeiskam bekannt ist. Aufgeregt war er morgens schon – und den ganzen Morgen über allgegenwärtig. Um es vorweg zu nehmen: Grund zur Aufregung bestand keiner, die ganze Veranstaltung ging reibungslos und auch flott über die Bühne. 

Morgens um 9 Uhr hallte der erste Startschuß am Sportzentrum Zeiskam, das außerhalb des Ortes bei km 20 des Bellheimer Sommernachtslaufs liegt. 40 5 km-Läufer wurden auf die kleine Runde geschickt. Der Zeitplan war so angesetzt, daß Doppelstarter den 5er und den Halbmarathon laufen konnten und wie nicht anders zu erwarten, nahmen dieses Angebot auch einige Jäger und Sammler an. 17:54 min war die Siegeszeit von David Pfadt von der breit aufgestellten LG Rülzheim, deren Chef Wolfgang Behr in Zeiskam die Zielmoderation übernommen hatte. Drei Sekunden pro Kilometer langsamer war Marcel Job vom benachbarten TV Jahn Bellheim. Jochen Martin (RC Vorwärts Speyer) vervollständigte das Podium nach 18:43 min und außer dem Trio lief auch keiner unter 19 Minuten. „Spiel, Satz und Sieg LG Rülzheim“ hieß es auch bei den Frauen, Anja Liebel unterquerte nach 21:27 min den Zielbogen. Die Doppelstarterinnen Kerstin Müller (LLG Drei Buchen, 22:08 min) und Sabine Münch (LG Rülzheim, 22:34 min) vervollständigten das Treppchen. „Ich warte doch jetzt hier keine Dreiviertelstunde auf meinen Start“ lachte Sabine Münch und steckte sich die erste Startnummer des Tages an. 

Um 9.13 Uhr wurde dann das teilnehmerstärkste Feld auf die Strecke entlassen. In der Ausschreibung stand noch 9.10 Uhr, aber der Zeitplan war ausgeklügelt, weil alle drei Läufe auf den ersten und letzten Kilometern identisch waren. So sollten Menschenknäuel und damit Beeinträchtigungen vermieden werden. Das Ganze war aber haarscharf, denn der Sieger des 10 km-Laufs, Thomas Dehaut, hätte keine Minute schneller sein dürfen, dann wäre er voll in den Start der Halbmarathons um 9.45 h reingerannt. Auch so hatte der Führungsradfahrer seine liebe Not, Thomas eine Gasse im Gegenverkehr frei zu halten. Der lang aufgeschossene Westpfälzer im gelben Trikot der LLG Landstuhl lief bei seinem Start-Ziel-Sieg zu seiner eigenen Freude 34:35 min, eine Zeit, die er schon seit Monaten nicht mehr drauf hatte. Aber es gibt in der Pfalz und im nahen Baden durchaus ein paar Läufer, die das hätten toppen können und dann wäre es noch direkt am Sportzentrum wohl zu einer Kollision gekommen. Aber Versuch macht klug und das Team um Andreas Flörchinger wird das ganz sicher im kommenden Jahr berücksichtigen. 

Obwohl Thomas Dehaut gerade über Sommer im Training ein bißchen kürzer tritt, ist er fast jedes Wochenende bei einem Volkslauf unterwegs. Dort aber auch nur auf den kürzeren Strecken, ins Marathontraining steigt er erst in einigen Wochen wieder ein. Dabei ist er in gewohnter Manier sehr erfolgreich. Fünf Läufe seit Anfang Juni – vier Siege. Nur beim Pfingsthalbmarathon der LG Rülzheim mußte er sich hinter Hans-Jörg Dörr mit Platz 2 begnügen. Wie alle anderen auch , war der 47jährige von der flachen Strecke begeistert. Beim 10er läuft man vier Kilometer im freien Feld und sechs mit Wald, teils auf Asphalt und man kommt zwei Mal an derselben Versorgungsstelle vorbei, die Tee und Wasser im Angebot hatte. Alle Streckenposten waren gut gelaunt, eine rief den Teilnehmern sogar ein „Danke, daß Ihr hier seid“ zu. Die Schlaglöcher, die der geschotterte Teil der Waldwege noch bis zum Vortag aufwies, wurden am Samstag von einer zehnköpfigen Lauftruppe eigenhändig verfüllt, damit auch bloß niemand ins Stolpern kommen konnte.

Hinter Dehaut konnte sich Mekki Saad (TV Bad Bergzabern) in 35:10 min auf Platz 2 platzieren. Der 46jährige ist wieder richtig gut drauf, war zwischenzeitlich mal mit seinen 10 km-Zeiten eine bis zwei Minuten langsamer. 

Auf Platz Drei kam der Mann mit Startnummer 1 ins Ziel – Daniel Vogel (LG Rülzheim). Beim Gommersheimer Gäulauf hatte er vor 1,5 Wochen mit 34:06 min eine neue persönliche Bestzeit aufgestellt und war dabei nicht nur erstmals unter 35 min gelaufen sondern brachte auch Sieger Christian Dörr arg in Bedrängnis, so daß dieser schneller laufen mußte als ihm drei Tage vorm Zugspitz-Ultratrail lieb war. Der Neu-M30er, der in Rülzheim in der Trainingsgruppe von Ede Hamburger trainiert und dabei in der Regel zwei Tempoeinheiten pro Woche auf dem Trainingsprogramm hat, fliegt jetzt erstmal nach Kreta und wenn der Urlaub vorbei ist, geht’s direkt los mit der Vorbereitung auf die Pfalzmeisterschaften über 10 km, die in diesem Jahr Ende August anlässlich des Herxheimer Abendlaufs ausgetragen werden. Vier Laufeinheiten und in der Regel zwei Radtage bestimmen die Trainingswoche des Schornsteinfegers. In diesem Jahr will er ausschließlich 10er laufen, 2012 soll’s dann mal wieder ein Marathon sein, wahrscheinlich fährt der mit der LSG Zeiskam zum Düsseldorf-Marathon. Seine persönliche Bestzeit auf der Königsstrecke liegt bei 2:48 h, die auf der Halbmarathonstrecke bei 1:18 h. Daß die beiden Zeiten so gar nicht zu seinem Leistungsvermögen über 10 km passen, erklärt er sich damit, daß sein Hauptaugenmerk einfach immer auf den 10ern lag und er die Grundschnelligkeit nicht über eine längere Zeit abrufen kann. 

Ihren Sommerurlaub hinter sich hat Eve Rauschenberg (LC Hassloch). Sie hat sich Anfang Juni in Thailand erholt, viel trainieren konnte sie dort nicht, aber zumindest schwimmen. Nun stand sie gut erholt in Zeiskam am Start und lief mit 38:33 min auf dem achten Gesamtrang ein, ohne sich dafür verausgaben zu müssen. „Ein schöner flotter Trainingslauf war das“ meinte die 37jährige anschließend. Die Zeit bis zur Siegerehrung überbrückte sie mit ausgiebigen weiteren Auslaufkilometern. 

Hinter ihr klaffte eine Lücke von fünf Minuten, bevor Agnes Mussler (memler.de, 43.18 min) und Monika Metzner (TSG Maxdorf, 43:30 min) innerhalb von nur wenigen Sekunden das Ziel erreichten. 

149 Namen weist die 10 km-Liste aus, Ruth Roth vom TV Rheinau kam nach 1:13:24 h bei Wolfgang Behr an. Da waren die Halbmarathonis schon gut eine Stunde unterwegs, allzu lange konnte es nicht mehr dauern, bis der erste Halbmarathoni um die Ecke kam. 

101 wurden um 9.45 h losgelassen. Ihre Runde war identisch mit dem 10er und hatte noch 11 Zusatzkilometer durch den Wald und die Felder. Zwischen km 11 und 13 mußte man zwei Kilometer durch freies Feld und obwohl es inzwischen schon gut warm geworden war, waren doch die meisten froh, daß dieser erste Julisonntag kein Hochsommersonntag war.

Mario Steiner, der am Freitagabend schon beim Kerwe-Kelten-Lauf in Steinbach am Donnersberg in den Wettkampfschuhen steckte, wollte nochmal ein paar Kalorien verbrennen, die er jetzt beim All-inclusive-Familienurlaub auf Rhodos wieder auftanken wird. Bis km 11 lief er zusammen mit Michael Thome (TSV 05 Rot) immer so im Schnitt 3:45 bis 3:50 min/km. Dann zog er mal für drei Kilometer das Tempo, bevor er sich wieder von 3:35 min/km auf das alte Tempo einpendelte. Er erreichte das Ziel letztlich in 1:18:52 h und damit fast zwei Minuten vor Thome, der damit die M50 für sich entschied. 

Der Neu-M50er meinte anschließend, sein Fehler wäre wohl gewesen, den Halbmarathon nach 10 km-Manier angegangen zu sein. Ihm fehlt so ein bißchen die Halbmarathonerfahrung, denn er ist beisher erst drei davon gelaufen und zwar jedes Mal, wenn er sich auf einen Marathon vorbereitete. Ansonsten ist er ein Mann der 10 km-Läufe, bestreitet zusammen mit seinen Vereinskameraden viele der Läufe für die Badischen Volkslauf-Mannschaftsmeisterschaften und sein nächstes Ziel ist der Golfparklauf des eigenen Vereins Anfang September, denn dort werden die Baden Württembergischen Halbmarathonmeisterschaften ausgetragen und der TSV rechnet sich eine gute Platzierung in der Mannschaftswertung der M50 aus. 

Gerald Gantz (TSV Kandel) freute sich, daß er mit seinem dritten Gesamtrang auch noch den Sieg in der M45 mit nach Hause nehmen konnte. „Oft ist es ja so, daß man Dritter gesamt und Dritter der Altersklasse wird“ befürchete er schon beim Zieleinlauf. Er wollte heute 1:25 h laufen und schaffte das mit 1:24:41 h auch genau. Er lief von Anfang an unbeeindruckt seinen 4er Schnitt und versuchte gar nicht erst, Steiner und Thome zu folgen. Auch für ihn war es der zweite Wettkampf dieses Wochenendes, er war am Freitagabend schon den 10er in Gimmeldingen gelaufen. „Nur in einer 40er Zeit, weil ich nicht gerne bergab laufe“ grinste er.

Ultraläufer Jürgen Stattmüller (LG Kapellen Drusweiler), der mit 1:30.33 h noch Dritter der M45 wurde, fand, daß ein schneller Halbmarathon deutlich härter wäre als ein 24 Stundenlauf. Er hat den direkten Vergleich ganz aktuell, denn im Mai lief er die 24 h in Basel erstmals durch. Es ist eben nicht die Strecke, die killt, sondern das Tempo. In zwei Wochen wird man Stattmüller noch beim Bärenfels-Ultra antreffen können und seine weiteren Saisonpläne stehen aufgrund einer anstehenden Kiefer-OP noch in den Sternen. 

Daß frau nach einer Babypause wieder schnell zu Höchstformen auflaufen kann, zeigte Eva Katz eindrücklich. Die 35jährige Triathletin vom TV Hatzenbühl hat mit Anna eine 10monatige Tochter und mehr als ein Jahr Wettkampfpause hinter sich. Bis km 10 ging es ihr nicht so gut, aber dann lief es einfach, zumal sie auch in Markus Webel (RC Vorwärts Speyer) einen Mitläufer hatte, der sie nicht abreißen ließ. Eva wohnt in Otterstadt, zum TV Hatzenbühl kam sie, weil eine Freundin dort im Triathlonteam ist und die Hatzenbühlerinnen eine starke Triathlon-Frauentruppe in ihren Reihen haben. Ihre 1:25:50 h bedeuteten Platz 5 im Gesamteinlauf und „wahrscheinlich neue persönliche Bestzeit, so genau weiß ich das ehrlich gesagt gar nicht“.

Julia Bush reist zusammen mit ihrem Lebensgefährten Jürgen Creutzmann von Wettkampf zu Wettkampf. Die beiden laufen jetzt vier bis fünf Jahre, drei davon sind sie jedes Jahr auf irgendeiner Volkslaufveranstaltung anzutreffen. Normalerweise läuft sie so 1:45 h auf der Halbmarathonstrecke, nur in Kandel kam sie bei deutlich kühlerem Wetter schon mal auf 1:39 h. Entsprechend zufrieden war sie mit ihrer Zeiskamer Zeit. Bei 1:40:26 h blieb die Uhr für sie stehen. Außer insgesamt 35 bis 40 Laufkilometern pro Woche machen Julia und Jürgen, die in Pfinztal-Berghausen wohnen, noch Krafttraining und gehen schwimmen. Aber am liebsten schlüpfen sie in die Laufschuhe. 

Dritte wurde mit Annette Johann (TV Rheinzabern) eine erfahrene Südpfälzer Läuferin. Die Neu-W50erin hat etwas an Tempo verloren, weil sie seit Monaten lange Strecken trainiert. Ende Mai war sie beim 84 km langen Keufelskopf-Ultratrail am Start, vor einer Woche beim Graubünden-Marathon. Da bleibt die Grundschnelligkeit etwas auf der Strecke, aber die langen Landschaftsläufe machen ihr momentan einfach mehr Spaß. „Das ist doch mal was anderes, hier macht man doch immer nur dieselben Läufe“. Den Queichtallauf kann sie auch nächstes Jahr wieder in Angriff nehmen, ihre 1:44:01 h sind dann vielleicht ja wieder zu toppen. 

Außergewöhnlich war in Zeiskam auch die Nach-Lauf-Verpflegung. Neben der üblichen Kuchentheke gab es große Salatteller und selbstgemachte Dampfnudeln. Wahlweise mit Weinsoße, Vanillesoße oder Kartoffelsuppe.

Ergebnisse www.laufinfo.de

 

 

 


Bottwartal-Marathon