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42. Bienwaldmarathon Kandel

[eingestellt am 13. März 2017]

By: Jochen Höschele

Erst geht es um das Bienwaldstadion herum, dann 300 Meter auf die Tartanbahn, ehe das Ziel erreicht ist.

8. W45 Michaela Müller (Meddys LWT Koblenz)

Peter Geibel läuft knapp unter 4:20 h ein und ist noch ziemlich gut drauf

Annette Bruns (LT Weisenheim am Berg) wird nach 4:19 h brutto als Elfte der W50 registriert

Patrik Kolb (TV Offenbach-Hundheim) beißt sich in 4:19 h zum Marathonfinish durch

Martin Engler grünt so grün

Matthias Beuchert hat das Ziel schon vor Augen

Mit Musik läuft es sich gut – sofern die Ohrstöpsel richtig befestigt sind. Hier die Klebestreifenvariante

Howry Sur (506) trägt die Jubiläumsmütze des 40. Bienwald-Marathons und läuft netto exakt 4:20 h; Sakis Mikas (349) bleibt nach Nettozeit sogar noch knapp darunter

Annabell Scherff (TV Rheinzabern) belegt Platz zwölf in der W50 in 4:22 h

Kai-Uwe Mathes mit doppelter weiblicher Begleitung auf dem letzten Kilometer

Das Bienwaldstadion, Ziel- und Sehnsuchtsort der (Halb)Marathonisten während ihrer manchmal stundenlangen Hatz über die langen Geraden des Bienwaldes

Hans-Peter Thesen vom Team Erdinger Alkoholfrei

Horst Weiler (Miko’s Running Team)

Marcus Eichenberg (Hurra Bad Homburg!)

Udo Pitsch (TG Viktoria Augsburg) hat einige Läufer im Schlepptau

Wolfgang Möck (LSG Karlsruhe) mit Fahrradbegleitung

Ursula Kranz

Ehrhart Ghislain ist mit Jahrgang 1993 einer der jüngsten Teilnehmer beim Marathon in Kandel

Notger Seitz, flotter als sein Shirt es anzeigt und bereits nach 4:24 h im Ziel

Robert Welzmiller

Peggy und Frank Kabitschke vom TV Goldbach gemeinsam auf dem Weg ins Ziel, das sie nach 4:26 h erreichen

Noch ein Läuferpärchen: Die TSV Lichtenwalder Katalin Siklòdi und Roland Mollò kommen neun Sekunden nach den Kabitschkes bei Wolfgang Behr im Bienwaldstadion an

Marcus Lehmann

2. W55 Vera Thomas läuft 4:27 h

Gert Guns aus Belgien (207) und der Brite Daniel Cox laufen beide für „Running Guns“

Stephan Hahn hat seine Eigenverpflegung auf dem Rücken

Georg Hilden (239) kann nicht mehr auf drei zählen, kommt aber gemeinsam mit Normann Bücher (rechts) und Matthias Becker nach 4:30 h ins Ziel

Thomas Rohland vom LT Karlsruhe

Armin Seibert (VfL Bad Kreuznach) hat nach 4:30 h auch die Marathondistanz bewältigt

Noch ein alkoholfreier Läufer: Uwe Steidinger

Joachim Kortyka vom 100 Marathon Club strahlt mit der Sonne um die Wette

Ralf Baumann (DRK Friedrichshafen)

Martin Kunz (LT Ettlingen) begleitet die W60-Siegerin Helene Macher (DAV Röthenbach) in 4:32 h brutto ins Ziel

Andreas Möller von den „Diletanten“ landet auf Platz 54 der M55 in 4:34 h

R. Gene Farris legt sich in die Kurve

Gelb und grün gesellt sich gern

Eine schöne Mütze kann auch entzücken

Kati Schramm jagt den Chef des Bottwartal-Marathons und 4h-Zugläufer, Gerhard Petermann, gnadenlos vor sich her

Die Bienwaldhalle, wo Siegerehrung, Anmeldung und Verpflegung zu finden sind, von der Laufstrecke aus gesehen. Die Skaterbahn im Vordergrund wird von den jüngeren Jahrgängen zum Zeitvertreib genutzt

Kurz vor dem Start zum (Halb)Marathon – mit Startnummer 6 der Neunte des Marathons, Dennis Klusmann (LAZ Puma Rhein-Sieg) und Manuel Peters (1006), der Neunte des Halbmarathons vom Engelhorn Sports Team

Der Zweite des Marathons, Richard Schumacher (Sparda-Team Rechberghausen; 461) im Gespräch mit dem Dritten des Marathons, Kay-Uwe Müller (TSG Schwäbisch Hall)

Die Favoriten stehen in der ersten Reihe: Marathonvierter Timo Gieck (TV 1848 Coburg mit Startnummer 3), mit der 1002 der Halbmarathonsieger Addisu Tulu Wodaju; Simon Stützel, Sieger des Marathons, mit der Nummer 1 und Holger Exner, HM-16. mit der Startnummer 1005

Die Halbmarathon-Führungsgruppe nach etwa 15 Kilometern noch zu dritt: 3. Andreas Kuhlen (LG Braunschweig, 1:09:10 h mit Startnummer 2216), Getachew Endisu (1001) wird in 1:09:04 h Zweiter und er spätere Sieger Addisu Tulu Wodaju läuft direkt dahinter im Windschatten

Simon Friedrich (TSV Strassberg) schon deutlich hinter dem Führungstrio zurück. Als Vierter läuft er nach 1:12:40 h über die Ziellinie

M50-Sieger Matthias Koch (LAV Stadtwerke Tübingen) läuft nach 1:15:18 h als 14. im Gesamtklassement ein. Vor ihm Tim Ellerhoff von der TSG Heidelberg, der in 1:15:05 h sogar noch etwas schneller ist und 13. wird

Volker Staudenmaier von der LG Filder (1958) vor Corinne Grieder (LSV Basel), die in 1:24:09 h brutto als zweite Frau des Halbmarathons einläuft

Dritte des Halbmarathons: Natalie Wangler (Roadrunners Südbaden; 1:25:19 h), hier begleitet von Patrick Voigt vom heimischen TSV Kandel

Michael Sommer (EK Schwaikheim) kommt auf der Marathonstrecke in 2:46:03 h brutto auf Platz acht und als Erster der M50 ein

Die Marathonsiegerin kam in diesem Jahr aus Finnland: Nina Chydenius lief in sehr guten 2:50:21 h zu einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg und war gleichzeitig Gesamtzehnte

Michael Ohler (TSV Kandel) lag bei Kilometer 30 noch sehr gut im Rennen und beendete dieses auf Rang fünf in 2:40:22 h brutto als Pfalzmeister

Thomas Sendker (TSV Oberelbert) wird in 2:55:17 h 14. des Marathons

Armin Härle (EK Schwaikheim) läuft in 3:13:12 h auf Platz eins in der M60

Julia Roth (TV Schweinheim / Main Ausdauershop Niedernberg), Dritte des Marathons in 3:08:04 h

Die freundlichen Helfer am letzten Verpflegungspunkt bei Kilometer 38,3 bzw. 17,3warten auch auf die langsamsten Teilnehmer

Der letzte Verpflegungspunkt, gleich verlassen die Sportler den Bienwald und erreichen den Ortsrand von Kandel

42x42 – Kandel feiert Marathongeburtstag

Kandel, den 12. März 2017 – Seit 1976 gibt es ihn, den Bienwaldmarathon in Kandel in der Südpfalz. Einer der ältesten deutschen Marathons und unbestritten auch einer, dessen Strecke gerne als „topfeben“ bezeichnet wird. Doch nicht nur das, auch auf die anderen beiden zentralen Punkte der „Marke Bienwaldmarathon“ legen die Organisatoren um Roland Schmid Wert: Familiär und naturverbunden, auch das ist die Veranstaltung, die jährlich am zweiten Märzsonntag über die Bühne geht.

Der „Halbe“, der bis 1998 im Oktober stattfand, wurde aufgrund rückläufiger Marathonteilnehmerzahlen mit diesem zusammengelegt und so pilgern kurz vor dem (kalendarischen) Frühlingsbeginn alljährlich um die 2000 Sportlerinnen und Sportler in die Südpfalz. Über 2100 Meldungen gingen ein, letztlich erreichten 1819 Athletinnen und Athleten das Ziel im Bienwaldstadion. Die Verteilung war, wie in der Vergangenheit auch, deutlich zugunsten des Halbmarathons. Sieben von zehn Teilnehmern finishen die „Kurzstrecke“, nur 30% nehmen den Kampf mit den langen Geraden, der Einsamkeit des Bienwaldes und dem vergleichsweise strengeren Zeitlimit auf und wagen sich an die 42,195 Kilometer.

Bis zur Wende der Halbmarathonläufer nach gut 12 Kilometern gehen die Marathonis noch etwas im großen Feld unter. Erst danach fällt die Orientierung leichter und die „Kurzstreckler“ sind schon auf dem Rückweg in Richtung Kandel. Allerdings zieht sich das Feld auch zwischen den Wendepunkten in Schaidt (Kilometer 17) und im Wald vor Büchelberg (Kilometer 27) ziemlich auseinander und wer nicht das Glück hat, in einer größeren Gruppe zu laufen, dem droht buchstäblich die „Einsamkeit des Langstreckenläufers“.

Wie gut, dass es hie und da (dank des vom Veranstalter angebotenen „Bienwaldexpress“) Zuschauer gibt und mindestens alle fünf Kilometer eine Verpflegungsstelle aufgebaut ist, die mit Wasser, Iso, Cola und Tee sowie Obst aufwartet. Mehr ist nicht erforderlich, zumal an jeder Verpflegungsstelle auch noch Eigenverpflegung deponiert werden kann.

Der Begriff des „Bienwaldexpress“ hätte auch gut auf die dreiköpfige Führungsgruppe des Halbmarathons gepasst, die mit den zwei für fränkische Vereine startende Äthiopiern und einem Niedersachsen durchaus die überregionale Bedeutung der Veranstaltung unterstrich. Addisu Tulu Wodaju (TV 1848 Coburg), Getachew Endisu (LAC Quelle Fürth) und Andreas Kuhlen (LG Braunschweig) liefen lange Zeit gemeinsam, hatten nach der Wende bei Kilometer 12,5 (Durchgangszeit 33:25 min bei Kilometer 10) bereits einen so großen Vorsprung, dass der Sieger nur aus diesem Trio kommen konnte. Erst auf den letzten Kilometern gelang es Tulu Wodaju, sich entscheidend abzusetzen und einen kleinen Vorsprung vor seinem Landsmann Endisu herauszulaufen, der sich wiederum von Kuhlen lösen konnte. Im Ziel trennten den Sieger Tulu Wodaju (1:08:57 h), Endisu (1:09:04 h) und Kuhlen (1:09:10 h) nur wenige Sekunden. Simon Friedrich (TSV Strassberg) in 1:12:40 h, Oliver Späth (BSG Festo Esslingen; 1:12:55 h) und Sebastian Pieczarek (Laufwelt.de; 1:13:05 h) folgten mit gebührendem Abstand, ehe auf Rang sieben mit Christoph Hakenes (LSG Karlsruhe) der Erste der M40 in 1:13:08 h durch das Ziel lief.

Auf Platz 32 gesamt von 1288 Finishern kam die schnellste Frau ins Ziel: Die Französin Latifa Schuster aus Straßburg im Trikot der ASL Robertsau war in 1:18:54 h nicht zu schlagen und ließ ihren Mitstreiterinnen nicht die Spur einer Chance. Corinne Grieder vom LSV Basel kam nach einem sehr konstanten Rennen im 4min/km-Schnitt als Zweite in 1:24:09 h bei Zielsprecher Wolfgang Behr im Bienwaldstadion an. Nur eine gute Minute später konnte dieser dann die Dritte im weiblichen Bunde begrüßen, nämlich Natalie Wangler von den Roadrunners Südbaden. Sie benötigte 1:25:19 h brutto für die nicht nur dem Namen nach „schnelle Strecke“ durch den Bienwald.

Noch ehe die letzten Läufer des Halbmarathons (dessen Zeitlimit drei Stunden beträgt) ihr Tagwerk vollbracht hatten, war es mit Simon Stützel der Sieger des letztjährigen Bienwald-Halbmarathons, der als Erster ins Bienwaldstadion einbog und unter dem Jubel der Zuschauer als Sieger der 42. Auflage den Zielstrich überquerte. 2:28:51 h lautete seine (Brutto)Endzeit, und der für ART Düsseldorf laufende Stützel hatte zwei quasi gleichschnelle Hälften (1:14:19 h für die ersten 21,1km) absolviert und sein durchweg hohes Tempo hatte zunächst den ersten Konkurrenten, Timo Gieck (TV 1848 Coburg), der später in 2:38:15 h Vierter wurde, abgeschüttelt und sich dann gemeinsam mit Richard Schumacher (Sparda-Team Rechberghausen) auf das Pendelstück zum zweiten Wendepunkt bei Kilometer 27,5 begeben. Vom Halbmarathonpunkt bis etwa Kilometer 31,5 lernt man auf diesem Abschnitt entweder die (noch nicht sehr grüne) Hölle des Bienwaldes kennen oder man spürt, dass es richtig gut rollt. Waschlappen oder Wildkatze gewissermaßen – Stützel zeigte metaphorisch gesprochen die Krallen und es gelang ihm schließlich, auch den wacker kämpfenden Schumacher zu distanzieren. In 2:30:31 h und damit exakt 100 Sekunden nach Stützel überquerte der im schwäbischen Donzdorf beheimatete Schumacher die Ziellinie, was für den Vorjahressieger des Bienwald-Marathons beinahe ein déjà-vu-Erlebnis war, was die Zeit angeht. 18 Sekunden war er dieses Jahr schneller als 2016, doch „dank“ Simon Stützel blieb ihm nur Platz zwei. Dritter wurde einer, für den Kandel eher nur eine Durchgangsstation auf dem Weg  zum Frühjahrsmarathon in Wien darstellt: Kay-Uwe Müller (TSG Schwäbisch Hall) möchte in der österreichischen Hauptstadt „möglichst 2:25 h“ laufen, hat dafür auch sein Training umgestellt und sich auf den Unterdistanzen dadurch nochmals deutlich gesteigert. Auch der dritte Platz in Kandel fiel ihm nicht so schwer, wie die Zeit von 2:36:29 h es vielleicht erscheinen lässt. „Ich bin einfach mein Tempo gelaufen, hab’ immer die Abstände nach vorne und nach hinten kontrolliert und nicht damit gerechnet, noch auf Platz drei vorzulaufen. Aber bei 31 stand da einer am Rand, da war ich schon Vierter und bei 36, 37 habe ich dann den Vierten überholt. Die letzten zehn Kilometer habe ich etwas forciert, ohne aber ganz ans Limit zu gehen. Das war ein toller, gut organisierter Lauf hier – letztes Jahr habe ich ja am Halbmarathon teilgenommen und mich schon von der Atmosphäre und der schnellen Strecke überzeugen können, damals wurde ich in einem sehr stark besetzten Rennen mit Bestzeit (1:09:49 h) gerade einmal Zehnter. Heute hatte ich mit der Platzierung mehr Glück, so ist das eben manchmal im Sport.“

Nach dem bereits erwähnten Viertplatzierten Timo Gieck kam mit Michael Ohler der Sieger der Pfalzmeisterschaften in 2:40:22 h ins Ziel. Der Lokalmatador vom TSV Kandel konnte sich in dieser Wertung knapp gegen den Sieger des 40. Bienwald-Marathons von 2015, Oliver Trauth (TV Herxheim; 2:41:27 h) behaupten.

Eine erfreuliche Überraschung gelang der favorisierten Finnin Nina Chydenius (Viipurin Urheilijat). Die 27jährige, die in ihrer Heimat zur Spitze auf der Bahn-Mittelstrecke zählt (Bestzeit 9:27 min über 3000m) und erst vor zwei Wochen in Mönchengladbach eine neue persönliche Bestzeit erzielt hatte (35:30 min auf vermessener Strecke), war im Bienwald angetreten, um ihre erst vier Monate alte Marathonbestzeit von 3:03 h aus Valencia zu verbessern. Das gelang ihr, und zwar mit Bravour – nach einer ersten eher verhaltenen Hälfte in knapp 1:27 h konnte sie ihr Tempo noch deutlich steigern und in einem „negative split“ nach 2:50:21 h den Sieg erlaufen. Claudia Maier vom VfB aus Friedrichshafen lag lange Zeit auf „Kurs unter drei“, verpasste die magische Marke aber letztlich denkbar knapp – 3:00:39 h brutto wurden für sie als Zweite im Ziel gestoppt. Dennoch ein couragiertes Rennen der W50erin und natürlich ganz nebenbei noch der Altersklassensieg mit großem Vorsprung, da scheint die Schnapszahl-Startnummer 333 ja Glück gebracht zu haben. Julia Roth (TV Schweinheim / Main Ausdauershop Niedernberg) war es vorbehalten, das Podest zu komplettieren. Sie eroberte Platz drei in 3:08:04 h, gefolgt von der Siegerin der W40, Sylwia Zakrzewski-Heiter (Team AR Sport; 3:14:03 h) und der Erstplatzierten der W45, Natascha Bischoff (LSG Karlsruhe; ebenfalls 3:14:03 h). Auf der zweiten Hälfte waren diese beiden gemeinsam gelaufen und auch ihre Endzeiten unterscheiden sich erst bei den Zehntelsekunden. Netto hatte allerdings das Mitglied der 100km-Nationalmannschaft, Natascha Bischoff, die Nase in 3:13:36 h mit 15 Sekunden Vorsprung die Nase vorne. Die Siegerin der W35, Eva Skalsky (LuT Aschaffenburg) machte in 3:15:40 h das halbe Dutzend voll.

Insgesamt war beim Marathon ein erfreulicher Aufwärtstrend zu konstatieren – sogar gegenüber dem 40. Jubiläum nahm die Zahl der Finisher zu und liegt mit 531 auch noch deutlich über den 506 erfolgreichen Marathonis des Vorjahres.

Ob dazu auch die günstigen Wetterbedingungen beigetragen haben? Mit 9 Grad am Start und etwa 14 Grad nachmittags, wenn das Gros der Marathonläufer das Ziel erreicht, waren jedenfalls Zuschauer und Sportler bestens bedient. Einzig der gegen später doch stärker werdende Wind störte auf den langen Geraden und verlangte so manchem auf der langen Geraden zwischen Kilometer 39,5 und 41 nochmals alles ab.

Der Zieleinlauf im Stadion, die kurzen Wege zur Zielverpflegung, den Umkleiden und Duschen ließen die schwierigen Momente jedoch schnell wieder ins Vergessen geraten. Am üppigen Kuchenbuffet („wir haben dieses Jahr 200 Kuchen gebacken, weil sie letztes Jahr so früh ausgegangen waren“) konnten sich auch noch die langsameren Marathonis ausgiebig verköstigen, ebenso gab es bis zuletzt Schnitzel- und Saumagenweck (Letzterer eine echt pfälzische Angelegenheit). Für’s leibliche Wohl war also bestens gesorgt, und für’s läuferische Wohl ist die Strecke durch den Bienwald landauf, landab bekannt.

Auch im nächsten Jahr dürfen die Bestzeitenjäger und die Genießer wiederkommen, denn das Zeitlimit von fünf Stunden beim Marathon wird längst nicht so streng gehandhabt, wie sich das in der Ausschreibung anhört. Ein Blick in die Ergebnisliste genügt. Und ein Besuch im Bienwald nächstes Jahr lohnt sich, auch wenn es dann bestimmt nicht wieder ein so auffälliges Finisher-Shirt geben wird wie 2017. Oder etwa doch?

Link zur Veranstaltung und zu den Ergebnissen: www.bienwald-marathon.de


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