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Newsletter der Hahnertwins zu Lisas Abschneiden in Ostrava

[eingestellt am 17. Juli 2011]

Von: Hahnertwins

Fotos: Wilhelm Lilge

Lisa Hahner bei U23-EM in Bestform

Mit einem vierten Platz und neuer persönlicher Bestzeit in 34:12,05min kehrt Lisa Hahner am Montag von den U23 Europameisterschaften in Ostrava zurück. „Wahnsinn, ich kann es noch immer nicht ganz glauben“, freut sich Lisa Hahner nach dem Rennen. Das war ihr erster internationaler Start auf der Bahn, nachdem sie im Winter im Cross für Deutschland gestartet ist. Von Stunde zu Stunde stieg Freitag die Anspannung: Nachdem Lisa bereits einige Wettkämpfe der EM verfolgt hatte, wollte sie nun endlich selbst auf die Bahn und 10000m laufen. „Von anderen deutschen Läufern hatte ich bereits den Tipp bekommen, das Rennen zu genießen und Vollgas zu geben. So ähnlich sah auch meine Taktik aus“, erklärt Lisa. Zu Beginn wollte sie sich in das Läuferfeld einreihen und aus dem Getümmel heraushalten. Der erste Kilometer wurde sehr langsam angegangen, in 3:35min und daher waren alle Läuferinnen noch dicht beieinander. Der folgende Kilometer war in 3:30min noch immer schleppend. Da hieß es Nerven bewahren, einfach hinten rein hängen, Innenbahn laufen, Kraft sparen und warten bis die Post abgeht.

Als dann vorne drei Läuferinnen plötzlich das Tempo enorm erhöht haben, ist Lisa nicht sofort mit. „Zwischendurch eine 69er Runde einzustreuen, war mir zu riskant. So hab ich mich zusammen mit zwei Portugiesinnen und einer Griechin auf zur Verfolgung gemacht.“ Die Aserbaidschanerin Abdullayeva und die Ukrainerin Kovalenko vorne waren weg, aber die Drittplatzierte konnte das schnelle Tempo nicht ganz halten. „Das haben wir gesehen und so sind wir Meter um Meter näher an sie herangekommen. Mal habe ich die Gruppe angeführt, dann sind die Portugiesinnen wieder nach vorne.“ 500m vor dem Ziel hat die zwischenzeitlich Drittplatzierte plötzlich einen Spurt angezogen. Anscheinend hatte sie bereits solch einen Tunnelblick, dass sie nicht mitbekommen hat, dass die Aserbaidschanerin den übrigen Läuferinnen eine Runde voraus war. Jedenfalls hat sie zu früh die Arme in die Luft gerissen und Lisa und die Portugiesin Ribeiro konnten an ihr vorbei gehen.

Auf der letzten Runde kam es dann zum Kampf um das letzte freie Plätzchen auf dem Treppchen. Um 1,66s musste sich Lisa schließlich geschlagen geben. Doch einen wirklichen Grund zur Traurigkeit gibt es für Lisa nicht: „Ich habe den vierten Platz gewonnen und nicht den dritten verloren. Ich bin echt happy“.

Nun kann sie noch zwei Tage lang spannende Wettkämpfe verfolgen und ihre Teamkameraden anfeuern bevor es nächsten Samstag dann zu den Deutschen Meisterschaften in Kassel geht, wo sie über 5000m starten wird. Die zweite Rennhälfte der 10000m am Freitag hat sie bereits in einer neuen 5000m Bestzeit gelaufen. Auf 17:26min folgte eine 16:46min. Also kann man optimistisch sein, auch in Kassel eine neue offizielle persönliche Bestleistung zu sehen.


13. Bottwartal Marathon
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